Thineh am 19. Mai 1847. Euer Hochwohlgeboren! Mit Beziehung auf meine früheren ergebensten Berichte erlaube ich mir Euer Hochwohlgeboren anzuzeigen, daß wir am 9. Mai Damiatte verlassen haben, nachdem ich mit dem dortigen Consul, H. Cahil, die schnellste Expedition der Briefe verabredet hatte und der Gouverneur von Damiatte mir die Versicherung gegeben, uns Alles, was wir benöthigen sollten, in die Wüste nachzusenden. Ungeachtet der genauesten Forschungen war es mir unmöglich Näheres über Thineh zu erfahren, denn diese Gegend ist für die Bewohner des Landes im wahren Sinne des Wortes terra incognita. Endlich gelang es einen Lootsen zu finden der frü(her) Fischer war, und dieser gab an, daß er die Gegend von Thineh (...). Ich nahm denselben für kürzere Zeit in meinen Dienst, unter der Bedingung uns ungesäumt an den Ort unserer Bestimmung zu geleiten. Die Entfernung von Damiatte bis Thineh beträgt bei 46 Seemeilen und die Tiefe des Fahrwassers 8–10 Klafter. Da wir bei Nacht in die Nähe von Thineh kamen, und die Bucht dem Capitain unseres (Schi)ffes unbekannt war, lavirten wir die Nacht über außerhalb derselben. Am 11. d. M. gingen wir an der Bucht, 5 Seemeilen von der Küste mit 5 Klafter Meerestiefe von Anker, verliesen das Schiff und fuhren mit der Imbarkation ans Land. Die Ueberfuhr vom Schiffe bis an's Land dauerte 2 Stunden. Thineh ist gar keine Ortschaft, sondern die ganze Gegend um die Bucht und bis auf eine Stunde in die Wüste wird Gun el Thineh |:Bucht bei Thineh:| genannt. Die Gegend ist Durchaus unbewoht, und es kommen nur selten Schiffer und Fischer hieher, welche sich wenige Tage in der Bucht aufha(lten). Die Form der Bucht und der Insel, welche nach Herrn Linants (...) als der Punkt bezeichnet wurde, wo der projectirte Kanal in das (...) münden soll, wird in der von den Ingenieurs zu verfassenden Karte (ent)halten sein, un wird mit H. Linant's Angabe zimlich genau übereinstimmen. Nachdem die Zelte aufgeschlagen waren, begaben wir uns in das Innere der Wüste bis auf 1 Stunde Entfernung, wo in südlicher Richtung von der Küste die Ruine des alten Pelusium, auf einem die [Umgegend] etwas dominirenden Punkte liegt. Die einst berühmte Stadt Pelusium (ist) bereits so zerstört, daß man kaum Ruinen findet, und es ist nur noch ein Gebäude, eine dem gänzlichen Verfalle nahe Ruine, dem Baue nach, nicht ein Tempel, zu sehen. Dieser Ort ist gegenwärtig der Aufenthalt von Hiänen, Schakals, Geiern und anderen wilde Thieren der Wüste. (...) sich, wie nothwendig in solcher Nachbarschaft die Bewaffung unserer (Expe)dition war, um so mehr, als die Hiänen bereits 2 mal (...) getrieben, Speise witternd, bis an unser Lager kamen. Als wir (...) Ruine näher untersuchten, fanden wir einen halbverwesten Leichnahm (...) die morschen Fetzen, welche den untern Theil des Körpers halb bedecken scheinen der [unleserlich] eines Beduinen gewesen zu sein. Diese Ruine wird es den französischen Ingenieurs erleichtern, die 3 Punkte zu finden, welche den Ort bezeichnen, wo (sie) ihre Aufnahme der unsern anzuknüpfen haben. Auf Anrathen de(s) Schas und [unleserlich] von Damiatte, habe ich dem Beduinenhäuptling (...) Wüste einen Tribut bezahlt, wogegen sich derselbe verpflichtet hat, uns alle [Herden] der Wüste ungestört unsere Arbeit verrichten (...) ja, im Falle des Bedarfes sogar zu unsern Diensten stehen würde. Jeder Reisende muß sich dieser in Egypten tollerirten Räuberei ge(...) willig unterziehen, für uns hatte aber das uns nun erwachsende Freundschaftsverhältniß mit den Beduinen noch einen weiteren Vortheil. Diese Söhne der Wüste sind mit allen Theilen derselben ganz vertraut, und von ihnen habe ich erfahren, daß 3 Stunden von Pelusium ein See zu treffen ist, der Süßwasser enthält, und wenn dasselbe auch nicht so gut ist, ich habe heute einen Versuch gemacht, wie das Nilwasser bei Damiatte, so kann es doch gewiß trinkbar gemacht werden. Ich werde nächstens eine Reise zu diesem See unternehmen, um die Gegend genauer zu untersuchen. Außer diesem See soll in den ganzen Wüste kein trinkbares Wasser zu finden sein, das Wasser des See's Menzalek aber ist ganz unbrauchbar. Der See communicirt an mehreren Stellen mit dem Meere und sein Wasser ist ganz gleich dem Meereswasser. Wir müssen unsern Wasserbedarf aus Damiatte bringen lassen was mit Unzukömlichkeiten verbunden ist, und Wasser ist hier das nothwendigste Bedürfniß, denn Alle leiden fortwährend an kaum zu löschenden Durste. Ich habe die Vorkehrung getroffen, daß nie Wassermangel eintretten könne. Die Sonne geht um 4 Uhr 45 Minuten auf, der Stand des Thermometers ist um diese Zeit durchschnittlich 16 Grad, um 8 Uhr bei 24 bis 26 Grad, um 9-10 Uhr erhebt sich ein kühlender Nordwest- oder Nordostwind |: die hier beinahe einzigen Windstriche :| und um 12 Uhr fällt dadurch die Hitze wieder auf 22-23 Grad, und bei Untergang der Sonne um 6 Uhr 00 Minuten, auf 20-21 Grad. Diese Hitzegrade sind erträglich, doch die Erde, trockener [lockerer] Sand, fängt die Strahlen der Sonne auf, und macht die Hitze sehr fühlbar, der lockere, heiße Sand aber ist sehr ermüdent. Die technischen Arbeiten der 3 Ingenieurs haben bereits am 14. d. Mts. begonnen, und werden mit vielem Eifer fortgesetzt; sie halten sich genau an die von Euer Hochwohlgeboren gegebenen Instruktionen, deren Trefflichkeit sich bei der practischen Ausführung erweiset. Im nächsten Berichte, werde ich mich beehren Euer Hochwohlgeboren einen Rapport, Auszug aus dem Tagebuche, über die bereits fertigen Arbeiten der 3 Herrn zu unterlegen; für dießmal wurde derselbe, da erst seit wenigen Tagen gearbeitet wird, noch etwas schmal ausfallen. Unter Einem hoffe ich sodann die Zeit genau bestimmen zu können, in der unsere Aufgabe gelöst sein wird, ich glaube, wenn die Herrn fleissig sind; und nicht sehr ungünstige Witterungsverhältnisse eintretten, in den ersten Tagen July. Pottika ist, obwohl nicht ernannter Oberingenieur, der Leiter der technischen Arbeiten, er benimmt sich mit vieler Umsicht, arbeitet rastlos und es zeigt sich, daß die Art, wie er die Arbeit angreift, immer am schnellsten das erwünschte Resultat bringt. Junker ist sehr thätig, und folgt Pottikas Beispiel, (...) practischeres Wissen er anerkennt. Maier hatte anfangs, wenn es zu arbeiten galt, immer viel aber und wenn, brachte weitläufige Theorien vor, deren Ausführung unseren Aufenthalt sehr verlängert hätten, und sprach die Meinung aus, wie er es gerne sehen würde, wenn die Aufnahme recht lange dauern könnte. Von den beiden andern jungen Männern überstimmt, trachtet er jetzt mit Eifer hinter den Leistungen derselben nicht zurückzu bleiben. Unter diesen Verhältnissen habe ich mir erlaubt, gewiß im Sinne Euer Hochwohlgeboren, H. Pottika darauf aufmerksam zu machen, welches Vertrauen Euer Hochwohlgeboren besonders in ihn setzen, der das Glück hat, seit längerer Zeit von Euer Hochwohlgeboren gekannt zu sein, und daß besonders er den größten Theil der Verantwortung tragen würde, daß Euer Hochwohlgeboren seine Leistungen anerkennen werden, wenn die technischen Vorstudien schnell, und den Wünschen entsprechend be endet sind. Er wird gewiß Alles aufbiethen, um dieser Gnade würdig zu sein. Wie viel wurde noch während meines Aufenthaltes in Wien, sogar von Männern, denen ich wegen ihrer Stellung mehr Wissen zugetraut hätte, über die Unmöglichkeit der Ausführung des Canals von Suez nach Thineh, gefaselt, welche aus [fabelhaft] gränzenden Schwirigkeiten erzählte man mir in Triest, Alexandrien, Cairo und selbst [noch] auf der Reise bis Thineh- und wie ganz anders stellen sich gegenwärtig uns, die wir an Ort und Stelle untersuchen und prüfen, die Verhältnisse dar. Die Möglichkeit des Canal-Baues, ja sogar die [leichte] Möglichkeit, im Verhältnisse zur Großartigkeit des Baues und des unberechenbaren Nutzen, den der Canal einst den ganzen Welt biethen wird, tritt mit jedem Tage klarer hervor. Die Hitze ist erträglich und erreicht im ungünstigsten Falle nur in den Monathen, Ende Juni, July, und Anfangs August über 30-34 Grd., woran man sich jedoch hier viel leichter, als im gemäßten Klima, w. z. b. Oesterreich, gewöhnen kann; in allen anderen Monathen des Jahres ist das hiesige Klima milde zu nennen. Man hatte uns die furchtbarsten Siroccos, hier Camsin genannt, prophezeiht, und seit unserm Aufenthalte, in Egypten hatten wir nur 1. Mal leichten Camsin, während ich in Cairo war, seit dieser Zeit aber weht immer ein kühlender Nordwestwind, und doch ist gerade die jetzige Zeit, als die der Camsins bezeichnet werden; mit Ende Mai aber kommen diese Winde gar nicht mehr vor. Statt einer Küste voll Klippen und Gefahren finden wir eine mäßig flache Küste und bisher immer günstigen leichten Nordwestwind und sehr ruhiges Meer, und ich zweifle nicht, daß die Sandungen an den ungünstigsten Stellen auf höchstens 3 Seemeilen die erwünschte Tiefe von 27 Fuß ausweisen. Hierüber hoffe ich nächstens günstig berichten zu können. Geschieht der Bau durch den Pascha- oder was das Wahrscheinlichste ist, im Einverständniß mit dem Pascha, so werden Leute genug zu geringem Arbeitslohn zu bekommen sein, und wer die Genügsamkeit, der gemeinen Volksklassen hier gesehen hat, wird einsehen, wie leicht die Herbeischaffung des Proviantes für die Arbeiter ist. Ein Schiffszwiback, ein paar Oliven, oder Zwibel und im günstigsten Falle Reis oder Bohnen und das nöthigste Trinkwasser befriediget alle Bedürfnisse des Arabers. So eben komme ich von einer Rekognoszirung aus dem Inneren der Wüste zurück. Auf 3/4 Meilen östlich von der Ruine Pelusium erhebt sich eine Hügelreihe, welche sich in einer beinahe geraden Linie von Süden gegen Nordosten zieht und am östlichsten Ende des Ufers, welches die Bucht von Thineh begränzt, ins Meer ausläuft. Auf diesen Hügeln liegen die Ruinen der Stadt Faramah del Machsan di Karais. Man sieht beinahe durchgehends nur Schutthäuser, welche den Ort bezeichnen, der einst durch den Reichthum seiner [Bewohner] bekannt war. Noch jetzt findet man 8 schöne Säulen aus demselben herrlichen Granit, wie die Pompeus-Säule in Alexandrien am Boden umgestürzt. Mein Tagebuch enthält detaillirte Nachrichten über diesen Gegenstand. Ich erwarte mit großer Spannung Briefe von Euer Hochwohlgeboren, welche mir die Ueberzeugung verschaffen, daß meine bisherige Handlungsweise in den Suez-Canal-Angelegenheiten den Ansichten entsprechen kann, und die mir [Verhaltungs] Befehle für die Zukunft bringen. Ich habe leider die letzte Post noch nicht erhalten und sende diesen Bericht durch einen eigenen Bothen nach Alexandrien. Ich habe die Ehre mit besonderer Hochachtung zu verharren Euer Hochwohlgeboren ganz ergebenster Diener Karl Jassnüger Egypten Tineh 19 Mai 1847 Empf. 8. Juni 1847. An Herrn Carl Jasnüger, Brigade Secretär der Societe d'etudes du Canal de Suez in Egypte a Thineh. Wien den 9" Juni 1847. Ich habe Ihre beiden Berichte vom 6t Mai aus Damiaette, und vom 19ten Mai aus Thineh erhalten, und indem ich dieselben zur Nachricht nehme, freue ich mich, daß die angeordneten Feldarbeiten in gutem Gange sind, und gewärtige im nächsten Berichte einige günstige Resultate über die seither gepflogenen Erhebungen zu vernehmen. Die getroffene Anordnung, wonach jeder der drey Techniker seine Arbeiten selbst in das Journal einzutragen hat, finde ich zweckmäßig, ebenso die Anordnung, daß Herr Potika als leitender Ingenieure dabei verwendet werde. Inzwischen hoffe ich, daß Sie mein Schreiben vom v.M. erhalten haben werden und verlasse mich, daß Sie nach dessen Inhalt, u. nach der bestehenden Instruktion verfahren werden. Von Paris erwarte ich die Anweisung der nöthigen Fonds um die ferneren Ausgaben in Egypten zu deken, und die Reisekosten bis hieher zurück zu bestreiten, und daß auch hinsichtlich gar der angedeuteten Geschenke von dort werde gesorgt werden. Die Beigabe einer Brigantine mit 118 Mann Equipage setzt mich indessen in etwelcher Verlegenheit, da wir nur auf 18 Mann und den Capitaine gefasst waren, wie Sie mir in Ihrem Bericht vom die Brigade auf die Spur eines Binnensees 3 Stunden von Pelusium gebracht, aus welchem das süße Wasser für die Lagerbedürfnisse gel gewonnen wird, was seiner Zeit, u insofern die Unternehmung zu Stande kommen sollte, von wesentlichem Nutzen seyn wird. Mit dem Ausdruke ehrfurchtvoller Ergebenheit zeichnet E. E. ganz geh. Diener Negrelli A Monsieur P. Enfantin, Directeur du Chemin de fer de Paris à Lyon, Rue de la Victoire, 34. Vienne le 27 Mai 1847. Mon tres cher Collegue. J’ai reçu votre lettre du 13 cour(ant) et je m’empresse de vous annoncer, que après ma lettre du 6 Mai, deux autres rapports de le ma brigade sont arrivés de l’Égipte, selon le quelles graçe aux offices prévenantes de M(essieurs) Linant, et Lambert, et non moins du consul général de Laigrin, qui agit maintenant entièrement selon notres désirs, Mehemed Ali a reçu, et traité avec une bonté poussée a l'extreme ma brigade; il semble enth[o]usiasmé du projet du canal de Suez, mais il dit toujours de vouloir en faire executer les traveaux à ses frais, si l’Europe lui fournira seulement les forces directrices, et des individus capables d’en diriger les traveaux etc., etc. Selon une la lettre du 6 cour Avril datée de Damiatte, d'Alexandrie Mehemed Ali a mis à la disposition donné la de bien bon gré la permission d’exécuter les études préscrits à ma brigade, et si pour ma brigade, que pour les brigades Talabot, et Bacha au quel on l'a presentée avec quelques ommissions, ou modifications des§ 7, e 15 litt. d, et de ma part je vous prie d’en faire comunication à M(essieurs) Talabot, et Stephenson après l’avoir réduite plus intelligible, vue la difficulté dont je me trouve d'en fair faire iir une bonne traduction d'une Du reste M(onsieu)r Lambert compte de vous venir[?] bientot voir à Paris. En vous remerciant des observations faites sur les frais des vivres en Egÿpte que j’ai comuniquée senze delai à M(onsieu)r Jasnüger, et certain de régler au retour de la brigade les comptes de l'expédition, il faut maintenant lui fournir a la brigade les moyens déxecuter les traveaux ordonnées. C'est Selon le dernier rapport, la brigade espere d'etre de retour à Vienne vers la fin du Juillet prochaine. Le crédit jusqu’à ce jour ouvert est déjà entièrement absorbé, et Mons(ieur) Jasnüger a été contraint de tirer par une lettre d’échange sur M(onsieu)r de Bruck à Trieste une subvention de 2000f florins, qu’il nous faut refondre à M(onsieu)r de Bruck. En outre il vous faudra[i]t un credit de............... 3500f.- florins sur M(onsieu)r Briggs et Com(pagnie) a Alexandrie, et enfin la refusion de 500 florins pour les instruments mathematiques de l’expédition par moi payée au moment du départ de la brigade. Il nous faut donc un crédit de 6000 florins, c'est à dire ce qui equivale à 14876.52 francs de France c'est a dire 20 2000f sur Trieste 3500f sur Alexandrie, et 500f sur Vienne, vo d vouloire envoyer à plutôt possible Il faudrat aussi selon l’avis de M(onsieu)r Linant, Lambert, et Laurin fair de cadeau à l’équipage, et aux officiers de la Brigantine du Pacha, et je vous prie, vous, qui conaissez l’Egipte d’acheter quelque chose à Paris, et de ou de donner ordre à M(essieurs) Briggs et compagnie de s'acquitter de la besogne au nom de la Société d’études, qu’on ne peut pas compromettre aux premieres demarches, qu’elle fait en Egipte, Théatre peut être de grandes actions si la bonne disposition du Pacha, et les suffrages universelles que l’on donne d'aujourd'hui à ses tendances seront bien exploitée. Je vous demande d’allieurs[!], si vous croyez opportun de laisser en Egipte a la disposition des brigades Talabot, et Stefenson des instruments mathematiques 2 Bogen et les autres utensiles de ma brigade, ou si vous préferez de faire vendre le tout en Egypte, ce qui ne serait pas avantageux qu'après obtenir entierement de bout de la societé d’études, c’est à dir après avoir finis les traveaux des trois brigades. Enfin je pense, que pour fournir ces credites, et pour faire fronte aux dépenses ultérieures de la Société, il faudrait, chez que le Groupe centrale reclamat tout de suite le versement de la seconde rate du capital souscrit pour les études du Canal de Suez, et la troisiemme au moi d’Octobre prochaine, si l'on veut, et fournir aux que le 3 Ingenieurs partent au son encement du mois de Novembre les moyens de voiage de membree titulaire pour l'Egipte, au mois de Novembre. a l'Institut d'Afrique Je vous prie aussi de bien vouloir faire rémettre ma la lettre d'adhésion pris de membre titulaire de l'Institut d'Afrique à M(onsieu)r Hip. de Saint Anthoine, et de lui faire unle avec 20 fr de Fr. comme la cotisation pour annuelle de 20 fr. de France dont vous chargerez ma partie des comptes. Je vous remercie des sentiments amicales que vous aves bien voulu m’exprimer à l'occasion de mon mariage, qui aurat lieu le mardi prochaine 1er Juin. Je vous remercie aussi dé l'autographe d’Eugene Sue, reçu de la parte de M(onsieur) Dufour de Leipzig, et que je conserverais en memoire de notre agréable séjour à Paris, tout en désirant de connaître se personellement la première foi, que je reviendrai à Paris cet auteur si distingué, et qui eut le courage dans les mystères, et dans son juive errant de denner tant de plaies del dont la société est infestée, seul moyen d'en extirper au moins quelqu'une, et d’amelioraire ainsi la position sociale des nations civilisées. Avec paie quoi je vous serre affectueusement la main Negrelli An S. Exc. dem H. Praesid. der k.k. allgem. Hofkammer Freyherr von Kübek. + in der Suezer Canal-Angelegenheit Wien den 26. Mai 1847. E. E. In der Anlage beehre ich mich E. E. den zweyten Bericht über die+ nach Egypten abgesendeten Expedition. Es gehet aus demselben hervor, daß der Vicekönig von Egypten der Sache selbst sich als sehr gewogen zeigt, daß er eine Brigantine mit 15 Mann, und einen Capitaine zur Verfügung der Expedition gestellt hat: daß die Gouverneure von Alexandrien, Damiette, u. Mansura der Befehl ergangen ist, der Expedition förderlich an die Hand zu gehen, daß aber Mehemed Ali von dem Gedanken beherrscht zu seyn scheint, den beabsichtigten Canal selbst ausführen lassen zu wollen. Ich habe dem Secretär Jasnüger, die weiteren Verhaltungsbefehle ertheilt, und ihm aufgetragen, auf keine Weise der Meinung des Pascha in dieser Beziehung etwas entgegen zu bemerken, sondern vielmehr ihn darin zu bestärken. Für die nöthigen Geldmittel zur Vollendung der Expedition habe ich durch Verfügungen auf Paris, gesorgt. Der kk. öster. Gen. Consul von Laurin gehet der Expedition mit Rath u. That Wien den 24. Mai 1847. An den löbl. n. öst. Gewerbverein in Wien 2. An Se. Exc. dem kk. wirkl. Geh. Rath und Delegat v. Venedig, Grafen von Thurn in Venedig An 3. Se. Erlaucht dem Herrn Herrn Grafen v. Stadion, Gouverneur des kk. Küstenlandes in Triest. 4. An S. Wohlgeboren dem H(errn) A. Dufour- Feronçe in Leipzig Es gereicht mir zum besonderen Vergnügen, / dem löbl./ 2 E. E. zu Handen der löbl. Handelskam(m)er Venedigs / 3 Er. Erlaucht zu Handen der löbl. Handelskam(m)er der Stadtcomune, und der Ges. des öster. Lloyd in Triest/ 4. Ihnen zu Handen der übrigen Nordteutschen Mitglieder der teutschen Groupe der Societé d'etudes du Canal de Suez,/ ergebenst anzuzeigen, daß meine, am 30. März d. J. behufs einiger Forschungen, und bautechnischen u. nautischen Forschungen, und technischer Erhebungen an der Küste des mittelländischen Meeres in der Suezer Canal-Angelegenheit von Triest nach Egypten abgesegelte Brigade Seitens Mehemed Alis, Vicekönig von Egypten, mit Auszeichnung und Wohlwollen empfangen worden ist; daß an Artim-Bei, Minister der auswärtigen Angelegenheiten Egyptens in Alexandrien, so wie an die Gouverneure Societé d'Etudes du Canal de Suez Groupe allemand. 1. An Se. Excellenz den Herrn Hofkamerpräsidenten Baron v. Kübeck 2. An Se. Erlaucht den Herrn Gouverneur von Triest Grafen v. Stadion. 3. An Se. Hochgeboren, den Vorstand des n. ö. Gewerbs- Vereins H. Grafen Kolloredo v Mannsfeld. 4. An Se. Excel. den Herrn Delegaten v. Venedig Grafen v. Thurn 5. An den H. H. Dufour Feronce in Leipzig 6. A. Mons. Prosper Enfantin a Paris 7. A Monsieur Robert Stephenson a Londres Verte ad 1. Euer Excellenz (ad) 2.(Euer) Erlaucht (ad) 3. Hochgeborner Graf (ad) 4. Euer Excellenz (ad) 5. Euer Wohlgeboren (ad) 6. und 7. Cher Collegue. ad I. Ich erlaube mir, Hochdenselben die ehrerbietige Anzeige zu erstatten, daß ad 2. Ich habe die Ehre E. E. ergebenst anzuzeigen, daß ad 3. Ich habe die Ehre Euerer Hochgeboren zu eröffnen, daß – ad 4. Ich habe die Ehre E. E. ergebenst anzuzeigen, daß – ad 5. Mit Vergnügen setze ich E. W. in Kenntniß, daß ad 6 un 7 . J ' ai l ' honneur de Vous avertir , que ad 1. 2. 3. 4. und 5. – der zufolge des Vertrages von 30. 9bre v. J. wegen Anlegung eines Kanals auf der Landenge von Suez zur Ausforschung der Küste des mittelländischen Meeres von Alexandrien über Damiatte bis jenseits Tineh in Egypten bestim(m)te Expedition; welche aus den Technikern Meyer, Junker, und Pottika, dann dem Sekretair Karl Jasnüger besteht, der die Korrespondenz und die Journale zu führen, und den administrativen Theil der Expedition zu besorgen hat, – am 25 März d. J. von Wien abgegangen ist, um über Triest an den Ort ihrer Bestimmung sich zu begeben. wird. ad 1. 2. 3. 4. Der Gefertigte wird nicht unterlassen, ad 5. Ich werde mir die Freyheit nehmen, ad 1. Euer Excellenz ad 2.(Euer) Erlaucht ad 3(Euer) Hochgeboren ad 4(Euer) Excellenz ad 5(Euer) Wohlgeboren ad 1. 2. 3. 4. die weiteren Ergebnisse der Expedition ad 1. zur hohen Kenntniß ad 2. 3. 4. zur Kenntniß 2 Bogen ad 1. 2. 3. 4. zu bringen. ad 5. über die weiteren Ergebnisse der Expedition die geeigneten Mittheilungen zu machen. ad 1. 2. 3. 4 und bittet, den Ausdruck der ad 1. tiefsten Verehrung ad 2. 3. 4. der wahren Hochachtung ad 1. 2. 3. 4. zu genehmigen, mit welchem sich zeichnet ad. 1. Euer Excellenz ad 2.(Euer) Erlaucht (ad) 3(Euer) Hochgeboren ad 4(Euer) Excellenz, ad 5. Mit wahrer Freundschaft und Hochachtung bin ich Euer Wohlgeboren ad 1. 2. 3. 4. 5. Wien den – 847 ad 6. u. 7. C’est avec beaucoup de plaisir, que je vous avertis, que ma petite brigade, chargée en vertu du traité de 30 9bre(1)846 a examiner et sonder la côte de la Mediterranée d’Alexandrie jusqu'au Tineh en Egypte – est partie de Vienne le 25 Mars(1)847 pour s'embarquer a Trieste. – Elle est formée de trois Ingenieurs: Meyer, Junker et Pottika, et d'un secretaire: Charles Jasnüger, auquel est confieé la correspondance et les livres journaux, et qui aura soin de l’administration, et de la part économique de l'expedition. Je ne manquerai pas, de Vous informer des resultats, de la dite expedition, laquelle aura à regler ses travaux selon l'instruction ci jointe Veuilléz en prendre connaissance, et si Vous trouvez d'y faire joindre quelques observations, j'espere, que Vous aurez la bonté de m'en faire la communication. Je suis avec estime et considération en vous serrant cordialement la main Votre— Vienne le –(1)847.