Wien am 16 17ten Marz 1847. Freiherr von Kübek. Euer Exellenz! Ich habe mit Bedauern aus dem gnädigen mit Bedauern Erlasse E E. erseh von 3 d. Mts. ernachgesuchte sehen, daß die Beurlaubung der beiden Möring u Scudier, behufs Offiziere zur Verwendung zu einer wissenschaftlichen Reise an der Küste von Egypten im Interesse der Societé an eine Bedingung geknüpft ist, welche d'Etudes du Canal de Suez nicht erfüllt langt werden kann, und sehe mich dadurch in die Nothwendigkeit versetzt die mir übertragenen Vor- arbeiten durch Civil-Ingenieurs anfertigen zu lassen, deren Namen ich Euer E. ehestens anzuzeigen die die eingetretene VerzögeEhre haben werde. Es ist hier rung in der zu bedauern, dass die Antwort des ist auch darum hohen Hofkriegsrathes so lange verzu bedauern, weil zögert wurde und das ich[?] in der Ungewißheit nicht früher daran denken konnte aus dem Civilstand diej Individuen fürzuwählen, welche in allen Beziehungen der schwierigen Aufgabe gewachsen sind. des Aus einem Briefe H. Enfantins aus Paris vom 7. d. Mts, womit derselbe mir die nöthigen Kredite zur Mobilmachung der kleinen Expedition zukommen ließ, so wie aus einem weiteren Briefe des H. Linant, Oberinspektor der Strassen- und Wasserbauten im Dienste des Vice Königs von Februar wovon Egypten vom 7. d. Mts, welche beil in Abschrift E.E. in Copia E.E. Schreiben ich zu unterbreiten die Ehre habe, geruhen E. E. den Stand der unserer Angelegenheiten in Egypten zu ersehen. Es ist nicht genug zu bedauern, daß durch unberufene und eigenmächtige Mittheilungen dieser und Besprechung unserer Angein legenheiten durch öffentlichen Blättern nicht nur eine Störung im Geeintretten schäftsgange hervorgerufen werden kann, sondern hauptsächlich bei dem ohnedieß misstrauischen Vice König von Egypten, der der unserer Sache nur theilweise geneigt zu sein scheint leicht Abneigung und Widerwillen hervorkann gute gerufen werden kann. Diese [ungünstigere] scheint Stimmung des Viceköniges werde überdieß, nach H. Linant's Bericht welche der k.k. österreichische H. Generalkonsul in Cairo über die Canal unsere Angelegenheiten aus sprach gemacht haben soll, etwas gestört dürfte worden zu seyn, und es wäre sehr zu wünschen wenn von Seite der Diplomatie durch Äußerungen, des k.k. österreiHerrn chischen Generalkonsuls in Cairo nach[?]. Indem ich mir die Ehre gebe von davon E E. mit den jetzigen Stand Canal der Suez Angelegenheit unterdie thänigst in Kenntniß zu setzen, wage ich es, mit Berufung auf den E. E. unterlegten Bericht vom 9. Juny 1847 v. Jahres Wichtigkeit wodurch schwer in Anbetracht der Wichtigkeit unserer zu beseitigende Störungen veranlasst werde Angelegenheit können. zu bitten, daß sich E.E. bewogen fühlen, dem kk. österreichischen General-Consul die[geeignete] Belehrung über den Stand der Suezer Canal-Angelegenheiten zukommen zu lassen, wornach derselbe ersehen wird, daß durch eine Einmischung, welche den[?] der Oeffentlichkeit und[directer] Theilnahme der[respectiven] Grossmächte an sich träge,[verdehend] einer Sache, welche dem Wizekönig als Angelegenheit einer Privatunternehmung bekannt gemacht wurde, leicht sehr geschadet werden könnte. Schlüßlich werden E. E. aus dem Briefe des Herrn Enfantins ersehen, daß in Folge der Vertrettung der österreichischen Stimmen in der deutschen Groupe durch die großen Corporationen auf die H sich die Handelskammer von Marseille und Lion bewogen fanden fühlten, der französischen Groupe je mit einer Stimme beizutretten; Nach erhaltenen weiteren Mittheilungen trachtet auch die englische Groupe sich auf eine gleiche durch moralische Stimmen umzubilden Weise zu bilden, was einge Aenderungen in dem bisherigen Verbei Bildung dieser Groupe fahren hervorgerufen haben dürfte. Umbildung der engl. Groupe Sobald dieße Bildung vervollstänseyen wird werde ich nicht ermangeln diget ist, erhalte ich die Nachricht hierüber, welche ich E. E. zu unterdavon sogleich die Anzeige zu erstatten, und habe breiten die Ehre haben werde inzwischen die Ehre Ich verharre mit dem Ausdruck der tiefsten Ehrerbithung E. E. zu verharren ganz gehorsamster Diener N[egrelli]