Paris 9 rue Richepance 15 Juillet 1856. Très cher et très honorable ami, J’ai été bien heureux des excellents détails que contient votre lettre du 9, que j’ai communiquée à Mad(am)e Delamalle ainsi qu'à nos amis. Depuis lors, j’ai reçu une lettre de M(onsieur) Revoltella qui me donne de très longs détails sur la réceptien cordiale qui a été faite à M(onsieu)r de Lesseps par lui et par tous ses amis de Trieste. C'est vraiment un bien parfait auxiliaire que vous nous avez procuré dans M(onsieur) Revoltella; et il met dans Monsieur de Negrelli Vienne notre affaire un zèle dont je suis profondément touché. Vous verrez par la note ci jointe quelle excellente mesure vient de prendre le gouvennement hollandais. Nous la devons à notre estimable ami M(onsieur) Conrad, et c'est un noble exemple donné au reste de l’Europe. J’en ai remercié sur le champ M(onsieur) le ministre de l’intérieur, en le prient de vouloir bien transmettre l’expression de de notre gratitude à S(a) M(ajesté) elle même. Je vous prie de communiquer cette note à M(essieurs) les ministres vos amis, et particulièrement à M(onsieur) le prince de Metternich dont les conseils rappelés dans votre lettre me semblent marqué au coin de la sagesse et d'une expérience consommée. On est heureux d’avoir des appuis comme le sien dans une entreprise aussi vaste et aussi complexe que la nôtre. Tous nos amis se rappellent à vous Mad(e)m(oiselle) Delameille en particulier à été très sensible à votre souvenir. Votre bien dévoué de coeur B(arthelem)y St. Hilaire La note ne saurait recevoir trop de publicité. Tous les journaux de l'Europe vont la reproduire; et dans notre journal, je ferai traduire l'ordonnance Royale et le rapport au Roi. Ça produira le meilleur effet. No 218 S. Sr. Exc. dem k.k. Herrn Minister des Handels, Gewerbe u. öff. Bauten Georg Ritter v. Toggenburg Geh. Bericht des k. k. MinisterialRathes Negrelli-Moldelbe den gegenwärtigen Stand der Suezer-Canal-Angelegenheit betreffend. Wien den 12 Aug. 1856. E.E. Als ein bedeutungsvoller Schritt vorwärts in der Suezer-Canal-Angelegenheit erscheint die Aufstellung einer eigenen Commission, welche S. M. der König von Holland, auf Antrag des Herrn Ministers Simons nach dem ämtlichen Theil des"journal officiel de la Haye" am 10. v. M. in Haag ernannt hat, und deren Aufgabe darin bestehet, die Folgen die aus der Durchstechung der Land7 so im allgemeinen, und enge von Suez für den Handel, u für die Schiffahrt Hollands insbesonhervorgehen werden dern zu prüfen und die Mittel anzuauf Grundlage der entstehenden geben, welche in Folge dieser Aenderung gegenwärtigen sich für die Erhaltung der bestehenden eigenen Schiffahrt ,und für deren angemessene Vermehrung sicht als rathsam dar. stellen. Endlich ist die Commission beauftragt vorzuschlagen, was von Seite der holländischen Regierung zur Begünstigung dieses großen industriellen Unternehmens zu veranlassen wäre. einer europaeischen Regierung in der wichtigen Sues Angelegenheit des Suezer-Canals, u vornehmlich Dieses erste officielle Auftreten von Seite der bedächtigen, holländischen Regierung wurde in Paris mit großer Befriedigung begrüßt, u wird hoffentlich nicht lange augemessene Nachahmung von Seite anderer europaeischen Regierungen bleiben. zu warten haben. Indem ich die hohe Aufmerksamkeit Er. E. darauf gelenken mir erlaube, freue ich mich Hochderselben zu gleich anzeigen zu können, daß am 8te d. M. Herr von Lesseps von seiner Reise nach Egypten in Paris zurükeingetroffen ist, und daß er unter dem 22. v.M. Seiner Durchlaucht dem Herrn Fürsten von Metternich über den Erfolg aus Alexandrien seiner Reise den Bericht erstattet Einsichtsahme, u. u mir ofen zur Uebergabe zugesendet hat, wovon eine Abschrift hier beiliegt, und welche ich auf [?] Nach diesen Berichte, welcher auf einen, dem Herrn v. Lesseps von Seite Sr. Durchlaucht ertheilten, mündlichen Rath basirt ist, fängt auch die politische Form des Gegenstandes aus dem Schooße der Ungewißheit [Rissen] in bestimmterer Gestalt hervorzutreten an, während die finanzielle Lage des Geschäftes durch die täglich sich mehrenden Anerbietungen, und namentlich aus England, von wo aus jüngst von einem sehr achtbaren Hause 4000 Actien verlangt wurden, sich immer fester und fester gestaltet. Bei diesem Lage Stand der Dinge mögen Euer Excellenz in Ihrer hohen [Weißheit] urtheilen, ob Höchdieselben für angemessen halten, auch in [darin] Oesterreich einen Schrit vorwärts zu machen und die bisher nur außerämtlich behandelte Frage in den Bereich ämticher[Formen], etwa durch Bestellung einer eigenen Commission im Einvernehmen mit Sr. Excellenz Daraus werden Euer Excellenz ersehen, unter welchen günstigen[Anspicen] die große Angelegenheit in ruhiger Haltung Tag für Tag mehr ihrer Verwirklichung entgegen reift, u meinerseits werde ich nicht unterauf die hohe Unterstützung Eurer Excellenz fussend lassen, mit unermüdlicher Ausdauer dem vorgestekten Ziele entgegen zu streben arbeiten. Wien den 12 August 1856 Negrelli