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grausam; den brasilianischen Fuchs oder Waldhund, ( Canis brasiliensis), kleiner als die europäische Art, aber eben so verschmitzt und schädlich.
Der Guaxinim,( Procyon cancrivorus), in Süd- America einheimisch, ist sehr gewöhnlich an der Küste Brasiliens, wo er sich fast ausschliesslich von Krebsen nährt.
Ordnung der Nager.
Viele Arten dieser Ordnung sind Brasilien eigenthümlich, wie die Capivara( Hydrochoerus capibara, Wasserschwein), das grösste unter den bekannten Nagethieren; die Pacas, welche zwei verschiedene Arten bilden: Coelogenis fulvus und Coelogenis sub- niger, beider Fleisch ist höchst schmackhaft; die Cutia( Chloromys Aguti); das Mocó( Kerodon Mocó); das Caxinguelê ( Macroxus variabilis, brasilianisches Eichhörnchen), das Cuandú( Hystrix insidiosus, Stachelschwein mit dem Wickelschwanz); das Preá( Cavia cobayá, brasilianisches Kängurú).
Ordnung der Dickhäuter.
Diese Ordnung wird von dem Antathier( Tapirus americanus) repräsentirt, dem grössten einheimischen Säugethier, und den Caetetús oder Waldschweinen ( Dicotyles labiatus und D. torquatus); sie sind ein sehr geschätztes Wild der brasilianischen Wälder.
Ordnung der Wiederkäuer.
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Dieser Gruppe gehören verschiedene Arten Hirsche ( Cervus) an, welche die Wälder und Ebenen vom Norden bis zum Süden des Reichs bewohnen; wir nennen Cervus campestris, C. palustris, C. nemorivagus, C. rufus, etc.
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