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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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lebt; der Alligator palpebrosus, kleiner als die vorige Art, aber ebenso gefährlich; das Teju- assú( Tupinambis nigro­punctatus), Iguana delicatissima; die Lacerta marmorata, ( Polychrus marmoratus); die L. scincus; L. striata; der Tupinambis viridis; die Chameleone( Agama picta und Agama marmorata); und verschiedene andere.

Ordnung der Schlangen.

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In den Wäldern Brasiliens leben zahlreiche Arten Schlangen von allen Grössen und Farben, darunter einige besonders giftige, wie namentlich die den Gattun­gen Trigonocephalus und Crotalus angehörigen; von der ersten Gattung führen wir die Surucucús, Jararacas, Jararacussús, etc., an, von der letzten die Klapperschlange.

Von der Gattung Coluber existirt eine grosse Anzahl unschädlicher Arten, wie die Corallenschlangen( Co­luber formosus; C. venustissimus, etc.); die Caninanas ( Coluber pæcillostoma); ausserdem noch viele Arten von den Gattungen Elaps, Scytale, Cophias, etc.

Von der Gattung Boa, welche die grössten Schlangen in sich begreift, nennen wir die Giboia( Boa conchria), und die Sucuriú oder Sucuriuba( Boa Anaconda).

Klasse der Lurche.

Von diesen Thieren leben in Brasilien verschiedene Arten von den Gattungen Bufo, Ceratrophys, Cros­sodactylus, Brachycephalus, Hyla, Rana, etc.

Klasse der Fische.

Es ist schlechterdings unmöglich, von unmöglich, von den Fisch­arten, welche sich in den Meeren und Flüssen Brasiliens finden, auch nur die einfachste Aufzählung zu versuchen: so gross ist ihre Zahl. Ausserdem sind viele noch gar nicht untersucht.