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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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PFLANZENREICH.M.)

Die Vegetation Brasiliens gehört zu den bewunde­aungswürdigsten. Auf den Fluren, Bergen, den höch­sten Gebirgen, an der Küste selbst und in ihrem Sande, zwischen steilen Felsen, kurz überall, zeigt sie sich grossartig und in fast ewigem Frühling.

Die brasilianische Flora ist vielleicht die reichste der Welt durch die Menge und Verschiedenheit der wich­tigsten Arten, von denen mehr als 17,000 bis jetzt bekannt sind.

Für den Bau von Schiffen und Gebäuden finden sich in den Wäldern Brasiliens die besten Hölzer, und für Tischlerarbeiten die feinsten und schönsten, welche die Industrie kennt.

Unter den ersteren sind zu erwähnen die Peroba( As­pidosperma peroba), die Tapinhoá( Sylvia navalium), Ca­biuna oder schwarzer Jacarandá( Dalbergianigra), Bra­silholz( Caesalpinia echinata), Bacury( Platonia insignis), Sucupira( Bowdichia major), Aroeira( Astronium), Pau d'arco( Bogenholz) oder Ipé( Tecoma speciosa), Pequiá­amarello( Aspidosperma sessiliflorum), Massaranduba ( Mimusops elata), Eisenholz( Caesalpinia ferrea), Ceder ( Cebrella brasiliensis) Lorbeer( Cordia frondosa), Itauba ( Acrodiclidium Itauba), Sapucaia( Lecythis Pisonis), Barauna( Melanoxylon Barauna), Paracaúba( Andira), Grapiapunha( Apuleia Polygamea), Pequiá- Marfim( As­pidosperma eburnea), Guarabú( Peltogynea Guarabú), bittere und Steinangeline( Machorium Andira), verschie­dene Arten Zimmetbäume wie( Nectandra und Cordia), Mirindiba( Terminalia Mirindiba), Oel- Gruçahy( Mol­denhauria), Ipé Tabaco( Te- coma), und viele andere.