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guas( 19,8 Kilom.) nordwestlich vom See Luiz Alves, wo der Fluss São- Domingos entspringt. Dasselbe besitzt einige Werkstätten, und der äusserst einträgliche Landbau besteht in Kernfrüchten, Zuckerrohr und anderen Vegetabilien.
Das von Santa- Maria, am linken Ufer des Araguaya zwischen São- João das Duas Barras und Santa- Leopoldina, begünstigt nachdrücklich die Schifffahrt auf diesem Flusse.
Das von Santa- Isabel, angelegt an der oberen Spitze der Insel Bananal und den Ufern des Araguaya, gewährt dieselben Vortheile wie das vorhergehende.edloenob
Schliesslich das von São- José dos Martyrios, 1871 restaurirt, am Zusammenflusse der Flüsse Canna Brava und Tocantins, mit ausgezeichnetem Boden für Cultur und gleichfalls eine blühende Zukunft versprechend.eth -dIn allen diesen Präsidien steht eine der Entwickelung und Wichtigkeit der Colonie entsprechende MilitairBesatzung, und befinden sich daselbst Aerzte, Geistliche und Hospitaler.
Militair Colonien.
Dies sind in Brasilien kleine Ortschaften, die unter Militair- Verwaltung und Militair- Zucht stehen.
Dieselben sind gegründet worden, nicht nur um die civilisirte Bevölkerung gegen die Einfälle der Indianer, sondern auch die freie Flussschifffahrt zu beschützen, oder wie Militairposten, oder als Vertheidigungs- Mittelpunkte der Grenzen des Reiches und der Einwanderung nach gewissen entlegenen Orten als Stützpunkt zu dienen.
Die blühendsten der Militair- Colonien sind gegenwärtig folgende: