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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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Finanzjahren, von 1869-1872, belief sich auf Rs. 32.848: 125$ 906, die Depositen nicht eingerechnet, deren mittlerer Betrag auf ungefähr Rs. 162: 000$ 000, veran­schlagt war.

lillebaeltered oib Hier folgen mit der durchschnittlichen Einnahme von mehr als Rs. 11.000: 000$ 000, das Zollamt von Pernam­buco, mit mehr als Rs. 9.000: 000$ 000, das von Bahia, und das von Pará, mit über Rs. 4.000: 000$ 000.

Die gesetzlichen Bestimmungen über Fiscalisation und Tarife unserer Zollhäuser, sind denen anderer Nationen Europa's besonders denen Frankreich's ähnlich. Sie sind nicht auf das Protections- System gegründet, und nehmen eine immer liberalere Tenden zan, obgleich die Leichtigkeit des Schmuggelhandels Vorsichtsmassregeln erfordert, welche in anderen Ländern nach und nach entbehrlich werden.

Die vollziehende und die gesetzgebende Gewalt sehen die Nothwendigkeit ein, den Fiscalprocess dieser Einrich­tungen zu verbessern und haben auch sonst die Modi­ficationen vorgenommen, welche die Erfahrung ange­rathen hat.

Um den Staatsschatz in den Stand zu setzen, die ausserordentlichen, durch den Krieg gegen den Ex- Dic­tator von Paraguay verursachten Ausgaben bestreiten zu können, wurden neue Steuern ausgeschrieben, welche jedoch auf die Ein- und Ausfuhrverhältnisse nur unbedeu­tend eingewirkt haben. Ins neded resuela nevidia

Diese Steuern werden, sobald andere Einnahmequellen es erlauben, ermässigt werden.

Die allgemeine Einnahme und Ausgabe des Kaiser­reichs ist folgende: