Dokument 
Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
Seite
163
Einzelbild herunterladen

163

elleds

Cacão.

Der grösste Theil des Cacáo, den Brasilien exportirt, kommt aus den Thälern des Amazonas und Tocantins; jedoch nimmt seine Cultur in den Provinzen Bahia und Ceará bedeutend zu. Nächst dem Gummiclasticum ist es dieser Artikel, welcher dem Pflanzer den grössten Nutzen lässt.

Der Cacáo wächst wild und in grosser Fülle in den Wäldern des Amazonas, und wird vorzugsweise in der Provinz Pará gepflegt; allein er kann sehr gut fort­kommen in dem Boden, der sich nach Süden erstreckt bis Rio de Janeiro.

Die Ausfuhr war folgende:

Finanzjahre.

1860

QUANTITAETEN.

Arroben. Kilogramme.

sib blado Werthe.

1861. 236.986 3.481.324 Rs. 1.476: 920$ 413 1871- 1872. 216.574 3.181.471 Rs. 1.509: 294$ 000

Unterschied

20.412

299.853 Rs.

32: 373$ 587

Es fand an der Quantität eine Abnahme von 8, 6%, aber an Werth eine Zunahme von 2,2%, oder 0,8% und 0, 2% per Jahr statt.

oba

sib tgios ST8I

1981 0381

Branntwein.

STRATITZAUO

Seit dem Finanzjahre 1860-1861, in welchem der Branntwein den officiellen Werth von Rs. 597: 444$ 489 und die Quantität von 2.349.695 Canadas( 3.599.636 Liter) erreichte, hat der Export dieses Artikels, welcher einer bedeutenden Erweiterung fähig ist, ungemein zugenommen, und betrug im Finanzjahre 1871-1872