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Oelpressen und Kerzengiessereien, von der bedeutenden Stearinkerzen- Fabrik in Rio de Janeiro, bis zu denen von Talg- Kerzen in vielen Städten, und von Carnauba in Ceará und an den Ufern des St. Francisco- Flusses.
In den 25 bedeutendsten der Hauptstadt arbeiten 260 Personen und überdies verwenden einige auch Dampfkraft. Sie erzeugen jährlich im Durchschnitt 850,000 Kisten Kerzen im Werth von Rs. 5.750: 000$ 000, ungefähr 730,000 Kisten Seife im Werth von Rs. 1.700: 000$ 000 und 780 Fass oder 327,000 Liter Oel im Werth von Rs. 140: 000$ 000.
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In vielen Provinzen und in der Reichs- Hauptstadt findet man grosse Werkstätten für feine optische und mathematische Instrumente, Uhrmachereien, Sattlereien, Schmieden, Schuhmachereien, Messinggiessereien und andere Gewerbszweige, z. B: die trefflichen Lederarbeiten in den Provinzen S. Pedro do Rio Grande do Sul und nerode Paraná so wie in einigen Gemeinden in S. Paulo und Minas- Geraes, und die Gold- und Silber- Arbeiten, welche sich in einigen Städten Brasiliens durch ihre Vollkommenheit auszeichnen.
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Die Baumwollen- Spinnereien und Webereien in Santo Aleixo und Santa Thereza, in der Provinz Rio de Ja neiro; in Todos os Santos, Nossa Senhora do Amparo, Santo Antonio do Queimado, Modelo und Conceição in Bahia; in Ferrão Velho in Alagoas; in Canna do Reino in Minas Geraes; in S. Luiz und andere in S. Paulo beschäftigten 1871 mehr als 1000 Arbeiter und hatten 84,875 Spindeln und 460 Webestühle.
Die in denselben benützte Wasserkraft ist 400 Pferdekräften gleich. Sie produziren jährlich 4.100.000 Varas ( 4.510,000 Meter) Baumwollen- Zeug im Werth von Rs. 2.500: 000$ 000 mit Einschluss des Garns und Zwirns.