Dokument 
Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
Seite
209
Einzelbild herunterladen

209

die der Legung, hat die Erhaltung derselben zu käm­pfen, in Folge der grossen Entfernungen, ohne Bevölke­rung, ohne hinlängliche Transportmittel, von gewissen nothwendigen Hülfsmitteln gänzlich abgesehen. Trotz­dem aber werden die Hindernisse überwunden, und schon im Jahre 1867 leistete die Linie beinahe in ihrer ganzen Ausdehnung wichtige Dienste.

Seitdem hat die Zahl der Telegraphenlinien bedeutend Maid

zugenommen.

An den Hauptpunkten und in den bedeutenden Städ­ten, wie Rio de Janeiro, Paraty, Santos, Iguape, Pa­ranaguá, Desterro, Laguna, Porto Alegre, Pelotas, Ja­guarão und Rio Grande, arbeiten Doppel- Apparate nach dem System von Morse, und an den anderen Zwischenstationen die electro- magnetischen von Siemens.

Das Bureau ist jetzt definitiv organisirt, indem man die Erfahrung der in diesem Zweige des öffentlichen Dienstes am meisten fortgeschrittenen Nationen benutzt hat.

Die für Rechnung des Staates hergestellten telegra­phischen Linien dehnen sich auf 525,6 Leguas( 3.469 Kilometer) aus, mit einer über der Erde befindlichen Linie von 235.454,5 Brassen( 5.180 Kilom.) und 64 Stationen, ausser 12.156 Brassen( 36.743 Meter) un­terseeischen Kabels.

Dieselben sind in 3 Sectionen eingetheilt.

Die erste, eigentliche städtische von 3,6 Leguas( 24 Kilom.), 13 Stationen und unterseeischem Kabel von 1200 Meter( 545,5 Brassen) zwischen dem Kriegsarsenal und der Festung« Villegaignon» zum Dienste zwischen den verschiedenen Bureaux eingerichtet.

612

Die zweite Section, oder die nördliche, hat 137,4

C. A.

14