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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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wurden; und zwar von männlichem Geschlecht 47 Erwach­sene, und 9 Minderjährige; vom weiblichen 18 Erwach­sene, und 5 Minderjährige. Mit Tod giengen ab 7 männ­liche, 4 weibliche; es verliessen die Anstalt 6, wovon 4 männliche, 2 weibliche. od 1.2

Das Einkommen dieses Hospitals belief sich auf Rs. 103: 561$ 621, die Ausgabe auf Rs. 85: 182$ 974, mithin Ueberschuss Rs. 19: 378$ 647.0 hab

Die Herstellung eines im Bau begriffenen Theiles des Hauses, womit bereits Rs. 60: 114$ 877 verausgabt wurden, ist schon ziemlich vorgerückt.

Sein in Staatsschuldscheinen und in zinspflichtigen Grundstücken angelegtes Patrimonium beläuft sich auf Rs. 366: 060$ 000 Nominalwerth.

Dasselbe besitzt auch ein Einkommen von Vermächt­nissen herrührend, bestehend in Grundstücken, Staats­schuldscheinen und Actien der Bank von Brasilien.

Der Staat trägt jährlich mit einer Unterstützung von Rs. 2: 000$ 000 bei.

Die Provinzen Rio, de Janeiro, Bahia, Pernambuco, S. Paulo, Maranhão, Ceará, Minas- Geraes, S. Pedro do Rio- Grande do Sul und andere besitzen in den Haupt­städten Institute nach Art der Casa da Misericordia, mit im Allgemeinen gut eingerichteten Hospitälern, in welchen die Armen unentgeltlich mit aller Sorgfalt und Humanität ärztlich behandelt werden.

Auch in vielen grösseren Städten und in einigen kleineren im Innern der Provinzen gibt es solche mild­thätige Anstalten, deren Aufzählung indess zu weit führen würde.

Die Provinz Bahia besitzt ausserdem noch Asyle, worin arme Mädchen Stütze und Erziehung finden; auch ein