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ihren Kräften steht, mitunter noch darüber. Andere besitzen zwar nur ein bescheidenes Capital: allein auch so unterlassen sie nicht jedem der Hülfe bedürftigen beizustehen, ohne Ansehen der Nationalität, des Standes oder religiösen Glaubens.
DER TERTIARIER- ORDEN DES S. FRANCISCO DE PAULA.Die Stiftung dieses Ordens, der ausser dem gottesdienstlichen Zwecke auch noch die armen Brüder unterstützt, datirt vom Jahre 1619. Sein Patrimonium besteht aus 169 städtischen Gebäuden, die eine Einnahme von Rs. 216: 470$ 610 gaben; aus in Erbpacht gegebenen Grundstücken und Staats- Schuldscheinen erzielte derselbe weitere Rs. 27: 400$ 000.
Der Orden besitzt ein grosses und mit allem für Pflege und Bequemlichkeit der Kranken nothwendigen Zubehör reichlich ausgestattetes Hospital, worin im verflossenen Jahre 1106 Kranke behandelt wurden, von denen 965 genasen, 48 starben, und 93 in Behandlung verblieben. Die Sterblichkeit betrug etwas mehr als 4%.
Mit dem Hospital verausgabt der Orden die Summe von Rs. 45: 158$ 000; in monatlichen und ausserordentlichen Almosen Rs. 63: 2668000; und der Rest wurde für gottesdienstliche Zwecke, Begräbnisse und Bauten auf dem Friedhofe ausgegeben, zu dessen vollständiger Einrichtung noch Rs. 350: 000$ 000 erforderlich sind.
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DER ORDEN DE NOSSA SENHORA DO MONTE DO CARMO.DAS Vermögen dieses im Jahre 1638 zu demselben Ende gestifteten Ordens besteht in 63 Häusern, Staats- Schuldscheinen zum Nennwerthe von Rs. 173: 400$ 000, Policen der Provinz Rio de Janeiro im Betrage von Rs. 32: 000$ 000, und in Aktien der brasilianischen Bank, im Werthe von Rs. 4: 800$ 000. oid deilday 0002000: X