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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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Das Internat und das Externat des Kaiserlichen Gym­nasiums D. Pedro II, jenes in einer Vorstadt, dieses im Innern der Stadt.

Die Strafanstalt, welche einen grossen Raum in einer der Extremitäten der Stadt einnimmt.

Das Zollhaus, welches weitläufige und ansehnliche Bauwerke umfasst, unter welchen die grossen im Bau begriffenen Zolldocks, und unweit davon der kaiserliche Schiffsdock auf der Insel das Cobras, sowie auch ein zweiter neben demselben im Bau begriffener sich auszeich­

nen.

Der bischöfliche Palast, Residenz des Bischofs von Rio de Janeiro, auf dem höchsten Punkte des Berges da Conceição.

Das bischöfliche Seminar von S. José, welches für die Ausbildung des Clerus dient. Die Bank von Brasilien, ein wahrer Palast, dauerhaft gebaut, zum Sitz der ersten Creditanstalt des Reichs.

Die Centralstation der Eisenbahn D. Pedro II, am Westende des Campo da Acclamação, bietet einen gefälligen Anblick dar, und ist vor Kurzem mit grossen und geräumigen Waarenlagern und Arbeitszimmern für die Verwaltung vergrössert, und durch einen vor dem Haupteingang angelegten Garten verschönert worden. de docub

Ebenfalls verdienen beachtet zu werden: ac Die grosse Gasfabrik mit einem Flächeninhalt von 4.841 Quadratbrassen( 23.435 Meter).

Das Krankenhaus der Santa Casa da Misericordia hat zwei parallel laufende Flügel, und wird nach vollen­detem Bau 825 Spannen oder 181,5 Meter lang, und 245 Spannen oder 54 Meter tief sein; seine Grundflä­