Efcher- Wyfs& Comp. in Zürich.
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Inglifs die oberen Schieber mit federnden Doppelzangen mitnimmt. Die Auslösdaumen hängen in bekannter Art mit aufrechtftehendem Arm und Lenkftange am Regulator und find durch verzahnte Kreisfegmente gekuppelt. Der Schieberfchlufs wird mit Federn und Luftpuffer beforgt, welche ober der Corlifsfcheibe Rücken an Rücken im gemeinſamen Gehäufe liegen.
Das Excenter ift unter einem wirkfamen Voreilwinkel von 25 Graden gegen die Kurbel auf die Welle gekeilt. Seine Stange geht nicht in Einem zur Steuerfcheibe, fondern ftützt fich und endet mit nachftellbarem Kopfe an dem Seitenzapfen eines in der halben Führungslänge fchwingenden Hebels, welcher an der Innenfeite des Hauptbalkens nach abwärts hängt und den Hub im Verhältniffe von 2: 3 vergröfsert auf die Scheibe überträgt. Dort ift die Stange aushebbar eingelegt, um das Angehen der Mafchine durch Drehen der Steuerfcheibe von Hand aus zuzulaffen.
In der Verticalachfe des Ueberfetzungshebels ftand oben der Regulator. Derfelbe war nach Porters Syftem fchnellgehend mit Katarakt verfehen und mit einer fchiefgelagerten und an beiden Enden mit Kegelrädern verfehenen Zwifchenwelle von der Schwungrad- Welle angetrieben.
Die Luftpumpe foll in Mitte des Condenfatorkaftens hängen und nur ein Boden- und ein Kolbenventil befitzen.
Der Luftpumpen- Durchmeffer wird auf 450 und der Hub auf 600 Millimeter angegeben, was einem Volumen von 1/8 des per Hub vom Dampfkolben durchlaufenen Volumens entſpricht, indem die Pumpe nur einfeitig wirkt.
Der Kolben derfelben ift mit Hanf gedichtet und die Kolbenstange ein Taucherrohr von 150 Millimeter, an deffen innerem Ende die vom Balancier kommende Lenkftange angreift.
Auf der Decke des Condenfatorkaftens fteht noch die Speifepumpe, deren einfacher Plunger 100 Millimeter Durchmeffer und 210 Millimeter Hub befitzt, und von derfelben Seite des Balanciers als die Luftpumpe betrieben wird.
Der Dampfcylinder war doppelwandig gegoffen und über die Doppelwand hin zog erft der Dampfcanal zu den Steuergehäufen. Damit wird die ArbeitsCylinderwand allfeitig frei, was felbft bei geringer Eifenftärke( hier 25 Millimeter) ein genaueres Rundwerden zuläfst, als es fonft der Fall werden kann, wo angegoffene Rippen etc. verfteifte und biegfame Stellen abwechfeln laffen. Selbft für die Schmierung des Kolbens gingen die eingegoffenen Rohre nur durch die Dampfwege hindurch und endeten an deren Unterwand, während von oben nachträglich durch fie gefteckte Kupferröhren mit conifch eingeriebener Grundfpitze das Dampfhemd durchfetzten und in den Cylinder führten.
Centim. 100
Mafsftab 1:48 der Natur.
I Meter
Früher bildete der Cylinder fammt Dampfhemd, dem vorderen doppelwandigen Cylinderdeckel, den vier Schiebergehäufen und den beiden hohlen breiten Tragfüfsen des Cylinders mit eingegoffenen Ausftrömrohren ein einziges Gufsftück.
In der Ausftellungsmafchine war jedoch der eigentliche Cylinder fammt Mantel gefondert gegoffen an welchen fich zwei Endringe, mit den je eingegoffenen obern und untern Schiebergehäufen fammt den zugehörigen Tragfüfsen flanfchen