Chirurgifche Inftrumente.
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L'endométre. Zur Beftimmung des intracraniellen Durchmeffers ohne Eröffnung des Schädels. Das Inftrument wird durch das Hinterhaupts- Loch eingeführt.
Le pachymetre. Zur Beftimmung der Dicke der Knochenwandungen. L'orbitoftat a crémaillere. Zur Beftimmung der Sehaxen.
Le craniophore de Topinard. Zur richtigen Schädelftellung behufs
Mefuration.
Le craniographe et le ftéréographe de Broca. Zwei Apparate zur Zeichnung der Schädel contouren in geometrifcher Projection.
L'endographe de Broca. Zur Zeichnung der intracraniellen Conturen ohne Eröffnung des Schädels.
Le céphalométre d'Autelme.
Le goniométre de Jacquart.
Le goniométre facial de Broca.
Le goniométre pariétal de Quatrefages.
Le goniométre occipital à arc.
Le goniométre occipital rectangulaire.
Le goniométre auriculaire.
Le rhinométre. Zur Beftimmung der Höhe der Nafenhöhlen.
Le crochet sphéuoidal et la fonde optique. Zur Beftimmung des Virchow'fchen Keilbein- Winkels ohne Scheiteleröffnung.
Le cranioscop de Broca, der durch das Hinterhaupts- Loch eingeführt wird. Nebftdem fanden fich noch Inftrumente von Charles Bell, Piérre Camper, Leach, Barclay, Morton, Burk, Mantegazza u. A.
Zahn- Heilkunde.
Künftliche Zähne und Gebiffe von vorzüglichem Materiale und exquifiter Schönheit hatten Amerika( S. White, H. Jufti und Allen) und England( Afh) ausgeftellt. Die franzöfifchen Zähne( Devillemur) hingegen find untergeordnet an Qualität, dafür aber viel billiger im Preife, fie differiren durch ihre faturirtere Farbe. In der amerikanifchen Abtheilung waren fowohl die gewöhnlichen Stiftzähne als auch Wurzelzähne zu fehen; die Letzteren für Gebiffe aus continuous gum, einer porzellanähnlichen Maffe, welche die Farbe und das Ausfehen des Zahnfleifches täufchend imitirt. Neu, aber von fehr geringem praktiſchem Werthe find die Pièçen mit Zähnen unregelmässiger Stellung, und Piecen mit künftlichen Zähnen, welche der gröfseren Täufchung wegen Goldplomben tragen ( White, Jufti, Allen).
Berghammer( Oefterreich) hatte Gebiffe zur Anfchauung gebracht welche, obwohl aus continuous gum gefertigt, dennoch Gaumenplatten aus Vulcanit tragen. Bisher wurden, wie bekannt, die Zahnfleifch- Zähne ftets mit Metallplatten gewöhnlich Platin verbunden. Der Erfatz diefer Metallplatten durch Vulcanit, welches der fchon fertigen Piece nachträglich aufvulcanifirt wird, ift jedenfalls eine Neuerung, welche das Gebifs etwas weniger fchwer
machen dürfte.
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Gebiffe von Celluloid Bafe als Erfatz des Vulcanits kamen nur vereinzelt zur Anfchauung. Der Celluloid ift eigentlich nie recht in der Praxis verwendet worden, weil diefe amerikaniſche Erfindung vor Allem den Nachtheil eines permanenten Kampfergeruches hat. Nebftdem verziehen fich die Platten leicht beim tragen, und ein derartiges Gebifs wird in kurzer Zeit unbrauchbar.
Ebenfo unpraktifch und längft verworfen find die ihrer Leichtigkeit wegen empfohlenen Gebiffe aus Aluminium, da das Metall unter der Einwirkung der Mundflüffigkeiten fich fehr leicht zerfetzt. Sauer( Berlin) und Berghammer hatten Aluminiumgebiffe ausgeftellt.