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Wilhelm von Lindheim.
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getrennt ift, 154 Percent beträgt. Die dritte Periode von 8 Jahren, welche ohne Intervall auf die zweite folgt, zeigt eine Zunahme von 171 Percent. Die vierte Periode von 7 Jahren, welche ein Zwifchenraum von 10 Jahren von der dritten trennt, zeigt eine Zunahme von 4.8 Percent. Die letzte Periode endlich, welche wiederum einen Zwifchenraum von 7 Jahren mit der vorigen Periode hat, zeigt eine Zunahme von 12' 7 Percent.
Die Langfamkeit des Fortfchrittes, welche durch diefe Zahlen conftatirt wird, zeigt fich noch evidenter, wenn man das durchſchnittliche Erträgnifs der Ernten und der Körnerproduction mit der Ziffer der Bevölkerung vergleicht.
Von 1802 bis 1813
3,17 Korn Ernte
"
1840 1847
3,5
وو
99
" 9
29
"
1857" 1870 1871
1863
3,4
༤༡
3,6
27
Die Production vertheilt fich per Einwohner wie folgt: Von 1840 bis 1847
3,9 Tfchetwert Erzeugung per Kopf
99
99
1857" 1870"
1863
1871
3,4 3.5
"
29
وو
99
-
-
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Der Bericht der Commiffion befchränkt fich übrigens nicht auf die Anführung diefer durch die adminiftrative Statiſtik gegebenen Daten. Schon im Jahre 1840 fchätzten die damaligen Statiſtiker die jährliche Körnerproduction auf 250 Millionen Tfchetwert, d. h. 19 Percent mehr, als die officielle Schätzung beträgt. Diefs gibt, indem man die Ausfaat auf 60 Millionen Tfchetwert rechnet, ein Durchfchnittserträgnifs von 4'16 Körnern. Diefe Zahlen ftimmen mit den von Tengoborsky in feinem bekannten Werke:„ La force productive de la Ruffie", angeführten Ziffern überein. In den Erklärungen, welche dem landwirthschaftlichen Atlas des europäifchen Rufslands beigefügt find wird durchſchnittlich die jährliche Ernte nach der Schätzung des Herrn Wilfon auf 246 Millionen Tfchetwert, d. h. 422 Körner angegeben. Die Einfaat, den eigenen Gebrauch, den Ueberfchufs und das zu anderweitiger Verwendung disponible Getreide zeigt die vorſtehende Tabelle I. Indem man dasfelbe Erträgnifs für die gegenwärtige Epoche von 1870 bis 1871 annimmt, kann man mit 290 Millionen Tfchetwert die Jahresernte veranfchlagen, was einen Durchfchnitt von 45 Tfchetwert per Einwohner gibt.
Nach diefen Berechnungen würde die Jahresproduction in diefem Augenblick um 16 Percent gröfser fein, als die Production von 1840 und um 9 Percent geringer als die von 1860.
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Uebrigens muss man annehmen, dafs die Exportationsliften ungleich. genauere Daten anführen, als alle anderen Auskünfte, welche über die Production. des Getreides zu Gebote ftehen. Diefe Zufammenftellung beftätigt, was wir eben gefagt haben, nämlich den langfamen Fortfchritt bezüglich der Production. Man hat im Jahre 1863 10 Millionen Tfchetwert exportirt, diefelbe Quantität aber fchon 1853 erreicht, alfo zu einer Epoche, wo der Mangel von Eifenbahnen den Transport des Getreides viel fchwieriger machte. Im Laufe der letzten fünf Jahre find im Ganzen 82 Millionen Tfchetwert exportirt worden, was im Durchschnitt 16 bis 17 Millionen jährlich ausmacht. Indem man diefe Zahlen mit der Durchfchnittsziffer von II Millionen aus der fünfjährigen Periode von 1862 bis 1866 und mit der Ziffer von 9 Millionen der Jahre 1857 bis 1866 vergleicht, fo kann man folgerichtig den Schlufs ziehen, dafs diefe Erhöhung nicht den fteigenden Bodenerträgen zugezählt werden darf, fondern durch die leichtere Verfrachtung herbeigeführt wurde.
Trotz der ganz aufserordentlichen natürlichen Bodenreichthümer, welche das Czarenreich befitzt, trotz der aufserordentlichen grofsen Ausdehnung der cultivirbaren Ländereien und trotz der aufserordentlichen Fruchtbarkeit derfelben