Pll. 19. Monatlich 2 Aoppel-Uummern. ?. EÜöÜEl' 18/2. D-S" ^reis- Vierteljährlich 25 Kgr. XVIII. X 7-''.- > ? ^ ^LZ7 U^H ' X M7' WM °^WDU Inhalt drs Hauptblattka; Abbildung Nr. 1 und 2. Paletot aus schwarzem Kaschmir (mit Schnitt). — 3 und 4. Mantel aus Tuch mit Pelzbesatz (mit Schnitt). — 5. Bordüre zur Verzierung von Decken, und dergl. Benetianische Stickerei. — 6 und 7. Zwischensätze. Mignardise. Frivolitäten- und Häkelarbeit. — 8. Fußbank mit Stickerei. — 9 nnd 10. Anzug aus Grosgrain und Kaschmir (mit Schnitt). — 11 und 12. Franz«». Strick- und Häkelarbeit und point-ds-rspris«. — 13 und 14. Kasten zu Schreib-Utenfilien nebst Briefmappe (mit Dessin). — 15. Gesellschaftseoiffüre. — 16 und 17. Details zu Nr. 60. — 18. Medaillon. Weißstickerei. — 19. Bordüre in Weißstickerei. — 20 und 21. Dolman mit Verschnürung (mit Schnitt und Dessin). — 22. Paletot aus Doublestoff (mit Schnitt). — 23 nnd 24. Mantel aus Sammet (mit Schnitt). — 25. Mantel mit Pelerine (mit Schnitt und Dessin). — 26 und 27. Mantel aus carrirtem Wollenstoff (mit Schnitt). — 28—30. Bordüre und Agraffen nebst Quaste» zur Garnitur von Manteln» Paletots und dergl. — 31 und 32. Paletot aus Sammet. — 33 und 34. Mantel aus DclourSstoff (mit Schnitt). — 35 — 37. Spitzen und Zwischensatz von schwarzer Wolle zur Garnitur von Garderobegegenständen. Imitation echter Guipürespitze (mit Dessin). — 38. Taschentuch-Behälter mit Stickerei (mit Dessin). — 39 und 40. Spitzen in point-laes- und Häkelarbeit. — 41. Gestricktes Carreau zu Bett- oder Wiegendeckeu. — 42 und 43. Zwischensätze. Weißstickerei aus Filetfond. — 44 — 52. Passementerien aus Häkelarbeit» Schnur und Perlen. — 53 — 58. Mantel und Mantelet für Damen (mit Schnitt). — 59 nnd 60. Fanchons anS Tüll mit Stickerei (mit Schnitt und Dessin). — 61—64. Hausanzüge für Damen und Kinder. Inhalt des Supplements: Die Schnittmuster zu Nr. 1—4. 9, 10. 20—27, 33. 34. 53. 54, 57—60. Die Beschreibungen ,11 Nr. !—4, 9. 10 . 20 - 27 . 31—34 , 53—58 . 61—64. Die Dessins zu Nr. 13. 14 . 20. 21 . 25, 37, 38. 53, 59 . Rr. 5. Bordüre zur Verzierung von Decken, Vorhängen und dergl. Benetianische Stickerei. Diese Bordüre kann auf feiner Leinwand oder auch auf Batist, Mull oder Nansoc mit Zwirn oder Stickbaum- wolle hergestellt werden. Zu ihrer Ausführung überträgt man zunächst das Dessin aus den gewählten Grundstoff, heftet diesen auf eine Unterlage vonPapier, Baus- oder Wachsleinwand, zieht dieContou- ren vor und führt die Languet- ten-Stäbe und-Bogen zwischen den Dessin- figuren mit Berücksichtigung der WD Abbildung ^ aus. Die Picots der Langusten - Bogen arbeitet man in der Weise, wie es mit Abbildung Nr. 9 auf Seite 38 des Bazar Von 1872 gelehrt wurde; die Knötchen andenLan- guetten- Stäben sind ähnlich wie die der ^Abbildung Nr. 12 auf Seite 38 desselben Jahrgangs herzustellen. Zuletzt umrandet man die Des- finfiguren mit dichten Languettenstichen und führt innerhalb derselben nach Ab- ^ bildung die Muschen und Bind- löcher sowie die Spitzenstiche aus. Nach Vollendung der Bordüre wird der Stoff zwischen den Dessinfiguren fortgeschnitten srs.soo) V- ^7 Xr. 1 rmL 2. kaletot aus soNvarrem LsLodmir. Vorder- und küekunsiellt. Seknitt nnd Nessln-.! Vorder». d. 8nppl., k7r. I Nig. I—5. Xr. 3 nnä 4. Llantel aus DneU mit kvlLbesLtr. Vorder- nnd IiüeIr3,N8ielit. 8elinitt und Lesedr.: Vorder«, d. 8nppl, Xr. II 6^8—9. Nr. 6 und 7. Zwischensätze. Mignardise, Frivolitäten- und Häkelarbeit. Diese Zwischensätze können zur Garnitur von Wäschegegenständeu. Lussenüberzügen und dergl. verwendet werden. Man arbeitet sie mit drellirtem Häkel gärn Nr. 80. Nr.6. Zwischensatz aus Mignardise, Frivolitäten- und Häkelarbeit. Zur Herstellung dieses Zwischensatzes bedarf man zweier Mignar- dise-Borten von erforderlicher Länge. An diese arbeitet man die vierblättri- geu Frivo- litätenfign- ren mit einem Faden (Schiffchen) wie folgt: 1 Blättchen aus 2 Dpk. (Doppelknoten), 4 je durch 2 Dpk. getrennten P.(Picots), 2 Dpk., der nächsten Oese einer Mignardise - Borte angeschlungen, 2 Dpk., 3 je durch 2 Dpk. getrennten P., 2 Dpk. Dichtdaran 1 Blättchen aus: 2 Dpk., 3 je durch 2 Dpk. getrennten P-, 2 Dpk., der dritt- folgenden Oese derselben Borte angeschlungen, 2 Dpk., 1 etwas längeres P., 2 Dpk., 3 je durch 2 Dpk. getrennten P., 2 Dpk. Hierauf arbeitet man noch 2 Blättchen wie die vorigen, wobei man nach Abbildung der an- deren Borte anzuschlingen hat. Somit ist eine Figur vollendet. Die folgenden Figuren werden in gleicher Weise je nach 2 Cent. Fadenzwischenraum hergestellt und nach Abbildung mittelst der längeren P. einander angeschlungen. Zuletzt begrenzt 206 Ser Liygr. l.9!r. 19. 7. October 1872. XV1I1. Jahrgangs '1> Nr. 5. Lorclärs rur VerricruLA von Lecks», VorbgLAS» u»ä äerAl- ^ eiwrinniLcbs 8tiekere>. v/x/x, x Nr. 6. 2vi8vktzLsa.t2 rar 6g.iLitur von IVLsvlie- ASASustäiiäeii u»L äerAl. MFrmrckise, Drivo- litäteu- unä Iläkslarbeit. nuni den Zwischensatz anbei den Seiten je mit 1 Tour aus festen Maschen und Luftma- schen in der Weise der Ab- bildung Nr. 0. Nr. 7. Gehäkelter Zwischensatz. Zur Herstellung desselben arbeitet zunächst die Rosetten, und zwar beginnt man jede Rosette von der Mitte aus mit einem Anschlag von 10 Lustm. (Luftmaschen), schließt diese mit 1 f. K. (festen Kettenmasche) zum Ringe und häkelt in der Runde 3 Touren wie folgt: 1. Tour: 11 s. M. (feste Maschen) um den Ring, zuletzt 1 f. K. in die 1. s. M. 2. Tour: 16 Lustm., * 1 s. K. in die nächste rechts befindliche f. M. der vorigen Tour (man hat in dieser Tour stets von links nach rechts zu arbeiten), 7 f. M. um die letzten 5 Lustm., 7 Lustm., vom * in der Runde wiederholt: am Ende der Tour werden die letzten und die ersten 5 Lustm. z u lammen mit 7 f. M. umhäkelt. 3. Tour: i s. M. um die nächste rechts befindliche Lustm der vorigen Tour, * 2 Lustm., 1 Pieot, das sind 3 Lustm. und 1 f. K. in die 1. derselben, 2 Lustm., 1 s. M. um den folgenden Lustm.-Bogen, vom * in der Runde wiederholt; zuletzt 1 s. K. in die 1. f. M. dieser Tour und den Faden befestigt. Bei Ausführung jeder folgenden Rosette hat man nach Abbildung der vorigen anzuschlingen. Ist die erforderliche Anzahl solcher Rosetten hergestellt, io begrenzt man sie an beiden Seiten je mit 3 Touren Lustm., f. M., Stäbchenm. und Picots in der Weise der Abbildung. Nr. 8. Fußbank mit Stickerei. Die Fußbank ist von braun gebeiztem Eichenholz, mit Schnitzerei verziert; sie hat eine Länge von 41, eine Breite von 27 Centimc- tern und ist ausschließlich des Polsters au einer Querseite 8, an der anderen 16 Cent. hoch. Das Polster ist in der Weise der Abbildung mit zwei Streifen von dunkelbraunem Plüsch und mit einer Stickereibordürc ausgestattet; letztere ist in dem mit Nr. 5 auf dem Supplement zu Nr. 8. I'ussbg.Lk mit Stickerei Seite 233 bis 210 d. I. gegebenen Dessin auszuführen. Aehnlich ar rangirte Fußbänke sind in der Tapisserie- Manufactur von O. Krappe. Berlin, Leip- zigerstr. Nr. 129, vorräthig. v. 51. Nr Strick- Nr. 7. 2vviscUenL8.tr! rar daruitar von IVLscUeAeAenstLuäe» u»ä äer^l. Häkelarbeit. 11 und 12. Zwei Franzen. und Häkelarbeit und point-äe-reprise. A.NLNF aas 6rosArg.iL rmä LLscUmir. Ilüebansiebt. 10.) ScUllitt uud Uesekr.: Niiclrs. ä. 8upxl., Xr. X, l'ig. 32—39. Die Franzen eignen sich zur Garnitur von Decken und dergleichen und können je nach dem Zweck ihrer Verwendung mit feinerem oder stärkerem Garn oder . mit Strickbaumwolle gearbeitet werden. Auch kann man sie mit farbiger Wolle oder Cordounet seide herstellen und zur Garnitur von Capoten, Pelerinen und dergl. benutzen. Nr. 11. F ranze. Häkelarbeit und poiut - cka-roprisa. Für diese Franze arbci tet man zunächst aus einen Anschlag von er forderlicher Länge hin und zurückgehend 4 Ton ren stets abwechselnd i dreifache St. (Stäbchen wasche), 3 Lustm., die St. stets auf die St. der vorigen Tour. In der 1. Tour hat man mit den 3 Lustm. stets 3 M. des Anschlags zu überge hen. Dann füllt mau die Zwischenräume zwi schen denSt. in dcrWeise der Abbildung im poiat- ckk-reprisa, und kstüpst die Franzensträhne ein. Nr. 12. Franze. Strick- und Häkel arbeit. Zur Her stellung dieser Franze strickt nran auf einen Anschlag von erfordert cher Länge hin- und zu, rückgehend 8 Touren ganz rechts. Dann reiht man die M. der letzten Tour auf cinep Faden und häkelt-3 Touren wie folgt: 1. Tour: 1 f. M. (feste Masche),, mit welcher man 2 der auf einen Faden gereihten M, zu sammeufaßt, 4 Lustm.) 1 f. M., mit welcher man die beiden nächsten M. zusammenfaßt und so fort. 2. Tour: Stets abwechselnd 1 Musche um den nächsten Lustm. Bogen der vorigen Tour. 4 Lustm. Für jede Musche häkelt man 4 je V 2 Cent. lange je durch 1 mal Um schlagen getrennte M. um den betreffenden Lustm.-Bogen und Nr. 10. HiiriiA aas 6rosArg.iL »uä LsLvkiLir. Voräsransiebt. (2u Xr. 9.) SoUnitt und Uesclir.: Liieks. ä. Supxl., Xr. X, Xig. 32- 39. 209 Nr. 13. Mr/ 10. 7. October 1872. XVIII. Jahrgangs schürzt sämmtliche M. und Umschlagfäden mit einmaligem Durchziehen zusammen. 3. Tour wie die 2. Tour. Hierauf häkelt man für den obern Rand der Franze noch 1 Picottour wie folgt: Stets abwechselnd 1 f. M., mit welcher man die M. zweier Touren umfaßt, danach einen Bogen aus 5 Luftmaschen, mit diesem Bogen einen entsprechenden Zwischenraum Übergängen. Zuletzt knüpft man in der Weise der Abbildung dieFranzen- büschel ein. v. 51. Nr. 13 und 14. Kasten zu Schreib-Utensilien nebst Briefmappe. Dessin: Rücks. d. Suppl. Nr. XV. Fig. 57. Der Kasten ist von Cedern- holz und besteht aus zwei gleichgroßen, durch Charniere verbundenen Hälften, von denen die eine zur Aufnahme der verschiedenen Schreib- Utensilien bestimmt und mit einem Deckel i - versehen, die andere in der Weise der Abbildung Nr. 14 mit mehreren Taschen zum Aufbewahren von Briefen und Notizblättern ausgestattet ist. Die Taschen und der cclcl sind von Carton, mit wcißcm Moirecpapicr und mit rothbraunem Der Solar. Theater- als auch zur Gesellschasts- toilette; sie ist aus einem Zweig wilder Rosen und Beeren mit lang herabhängender Ranke und einer farbigen Strauß seder hergestellt. Lasten 2N Sokroib-Dtonsilion nebst Lriekmaxxo. 068elil0886n. (Disrrn Xr. 14.) Dessin: Nüoks. ä. Xr. XV, XiF. 57. Nr. 11. Xranrs In Xäkolarbeit uva xoint-äo-rvxriss rnr Oarnitur von Docken nnä äorxl. Nr. 18. Medaillon zur Verzierung von Kra- vattenenden. Weißstickerei. Zur Ausführung des Medaillons überträgt man zunächst das Dessin auf Mull oder Nansoc, heftet ihn guteni Waschtttll und mit diesem einer Unterlage von Wachsleinwand oder Papier auf. Dann stellt man die Stickerei nach Abbildung theils im Platt- und Stielstich, theils im Steppstich her und schneidet längs der Contouren der Dessinfiguren den Mull fort. Das vollendete Medaillon wird dem Kravattenende mit Languettensti- chen eingesetzt. Statt des Tülls man auch feinen Filet als Fond anwenden. 2 ".447) v. 51. Xr. 12. Xranro in Strick- unä Xakolarboit rur Karnitur von Docken nnä äerxl. Xr. 16. 2vei§ in xoint-laoo- Stickeroi rnin k'Lnekon (Xr. 60.) 57 auf dem heutigen Supplement gegeben. Derartige Kasten sind in der Tapisserie-Manu- factur von Krappe, Berlin, Lcipzigerstraße Nr. I29,^vorräthig. Nr. 15. Gefellfchaftscoiffüre aus Blumen und Federn. Diese Coissüre eignet sich sowohl zur Leder bekleidet; die Soufflets sind von Leinwand und theils mit Moirvepa- pier, theils mit rothbraunem Leder überzogen. Aus der Außenseite ist der Kasten in der Weise der Abbildung Nr. 13 mit einer Namenschiffre von braunem Sammet und ck Streifen von braunem Taffet verziert, auf welche man Arabesken von braunem Sammet in dunklerer Nüance applicirt hat. Das Dessin für letztere ist. mit Fig Xr. 15. Oesellscbaktsooijknro aus Dluinen nnä Xeäern. Dbeil äor Doränro ram Xanebon (Xr. 60). Ori^inal<;rö386. Nr. 19. Bordüre in Weißstickerei. Die Bordüre eignet sich zur Verzierung von Vorhängen, Decken und dergl. Auch kann sie zur Garnitur kirchlicher Gegenstände verwendet werden. Man führt sie in Mull- ^ - > - - applicationauf einem . >>><- Tüll- oder Filetfond aus. Die Umrisse der Dessinfiguren , sowie die Stiele und Ranken werden cordon- nirt oder languettirt; die ganz ( weiß erscheinenden Partien des Dessins werden im geraden Plattstich gearbeitet. Am Außenrande V kann man die 7 Bordüre mit Languettenbogen begrenzen. Längs der Con touren der Desfinfigu- ren ist der Mull fortzuschneiden. (29,420) V. 51. Xr. 18. Lleäailiou 2 ur Verrie- rnvA von Xravattenenäen. 5Vt>i888tiekerei. Xr. 14. Xasten ru Scbroib-Mensilien nebst Driekniaxxo. (2u Xr. 13.) Dsssiu: c!. 8uppl., Xr. XV, Vig. Ooölliiot. Nr. 28 30. Bordüre und Agraffen nebst Quasten ?ur Garnitur von Manteln, Paletots und dergl. Nr. 28. Bordüre aus Seidenguimpe undPer- len. Der obere Rand der Bordüre besteht aus einer breiten mit geschliffenen Perlen verzierten schwarzen Seidenguimpe; derselben schließen sich kürzere und längere Bogen aus feiner schwarzer Seidenschnur an, welcher Perlen KWGÄA WWW MW Xr. 19. Doränro in IVeissstivkorei rnr Verriierunss von Vorbänden unä äsrxl. I 300 Der Gazsr. jNr. 19. 7. October 1872. XVIII. Jahrgangs nächst schneidet man aus steifem Papier die Contouren der Spitze, welche als Rahmen der Dessinfiguren dienen und dem Spitzen- stiche Halt gewähren sollen. Man heftet diese Papierfiguren auf die Gaze und beginnt nun die Spitzenarbeit, indem man in hin- und zurückgehenden Fadenwindungen diese Figuren dichter und weitläufiger überspannt, wobei man jede Windung mit einem Stich durch die Gaze befestigt; man darf dabei jedoch nicht durch die Unterlage stechen. Diese Windungen werden nach Maßgabe des Musters durchstopft. Bei Beschreibung der Spitzen heben wir die wichtigsten Einzelheiten hervor. Xr. 20 . volman aus Ximala^astoK mit VersobnüiullF. Uüob- ansiollt. (Hierzu Xr 21 .) 8duUtt, Dsssln und NosLUreidUllg: Lüolc,. d. 8uxxl., Xr. XII, I'ig 47—19. aufgereiht sind. In der Mitte jedes der äußeren Bogen ist ein Grelot aus geknoteter Schnur angebracht. Nr. 29 und 30. Agraffen'au! Schnur und Litze. Der obere Theil der Agraffen ist theils aus stärkerer und feinerer schwarzer Schnur, theils aus Litze hergestellt; die Quasten bestehen aus Cordonnetseide und übersponnenen Grelots. 22. raietst aus stadldlausm voadlsstoL cl. 8uxxl, Xr. XIII, Xiz, 50—55. (29,486. 6l7. 18) Nr. 35—37. Spitzen und Zwischensatz von schwarzer Wolle zur Garnitur von Garderobegegenständen. (Imitation echter Guipürespitze.) Dessin: Rücks. d. Suppl., Nr. XVI, Fig. 58. Diese Imitation echter Guipürespitze setzt uns in den Stand, mit verhältnißmäßig geringer Mühe einen Spitzen- schmuck zu erlangen, wie ihn die Mode augenblicklich ganz besonders zur Geltung bringt. Die Ausführung derselben in Näharbeit mit schwarzer Wolle, Seide, Zwirn oder Garn geschieht auf einer Unterlage von steifem Papier, dem man weiße Futtergaze aufgeheftet hat. Zu- v. N. Xr. 23. Llaatel aus sedvarrsm Lammst. Uüolr- LNkiollt. (Hierzu Xr. 24.) LvUnitt und LesoUrsidunK: Vorder». d. 8uxxl., Xr. V, Xiz. 17—22. Xr. 24. auslebt. XV- ' XV Xr. 21. volmau aus Ximala^astotk mit Vsrsvbuaruu^. Voräsr- ansiebt. (Xu Xr. 20.) 8eUllitt, Dsssill Ulld UeseUrsidimz: Rück«, d. Lupxl., Xr. XII, Xi«. 47—49. Nr. 36. Zwischensatz von schwarzer Wolle. Zur Herstellung desselben sind nur schmale Papierstreifen für die Seitenränder als Auflage erforderlich; diese werden ganz dicht mit Fadenwindungen überspannt und ebenso dicht im xoint-äe-toile durchstopft. Für die Blattfigur werden 3 sich kreuzende, den Seitenrändern mit Berücksichtigung der Abbildung angeschlungene Fäden gespannt und im poiut-äs-rexrise durchstopft. Für die gekreuzten Stäbchen hat man ebenfalls Fäden zu spannen und dieselben ganz weitläufig im xoiut-äe-ieprise zu durchstopfen, so daß sich eine Art schmaler Flechte bildet. Für die beiden Oesen am Kreuzpunkt der Stäbchen wird der Faden an betreffender Stelle angeschlungen und dicht umwunden. Nr. 37. Spitze von schwarzer Wolle. (Fig. 58 des heutigen Supplements gibt das Dessin der aufzulegenden Papier- Figuren.) Diese Spitze wird in ähnlicher Weise wie die zuvor beschriebene Spitze und der Zwischensatz mit Berücksichtigung der Abbildung ausgeführt. Zu be- Hautel aus svbvarrem Lammst. Vorcker- merkeu ist nur noch, daß für die (Xu Xr. 23.) Lednitt und LebeUreldims- Vor- P^ts ÜM Außmrande die der». ä. 8uxpl., Xr. V, Xix. 17—22. -M- Xr. 26. Llautvl aus oarrirtem tVoUeustotk. Vorckeraukiebt. (Xu Xr. 27.) 8oknitt uu5 Hesodrsiduug: Lücks. d. 8uppl., Xr. IX, Xi«. 29'd—31. Xr. 25. Llautsl mit kslsrius aus grauem voublsstoL. Nr. 35. Spitze von schwarzer Wolle. Hat man in an gegebener Weise die Fadenwindungen (hier ziemlich weitläufig) über die Contour-Figuren ausgeführt, so durchstopft man die Bogen in der Weise der Abb. Nr. 35 im point-äs-toile. Alsdann leitet man V Cent. weit von dem so ausgefüllten Theile der Fadenwindungen entfernt noch einen Faden nach Abb. hindurch, welcher am Tiefeneinschnitt jedes Bogens angeschlungen wird, so daß er daselbst zwei Fadenstäbchen bildet. Hierauf hat man diesen Faden in der Weise der Abb. Nr. 35 zu umwinden. Durch die am oberen Rande gespannten Fadenwindungen leitet man nach Abb. zwei wagerechte Fäden, welche ebenfalls in der Weise der Abb. mit einem andern Faden umschlungen werden. Um der Spitze mehr Festigkeit zu geben, kann man in gleicher Weise die sämmtlichen Fadenwindungen nochmals umnähen. Für die Blättchen innerhalb der Bogen werden je 3 Fäden gespannt und im xoint- äk-i'öprike durchstopft. Die Fadenstäbe zu beiden Seiten der Blättchen bestehen aus einfach gespannten Fäden, die man zurückgehend umwindet. U DM >5 Xr. 27. Llantsl aus varrirtem tVollenstoLl. (Xu Xr. 26.) LeUnitt und N-selrrsIdunk: Rück». x 2 29'b—3i, Uüebausiebr. 6 8uppl, Xr IX. 7. Oktober 1872. XVIII. Jahrgangs Fadenwindungen ^ Centimeter breit unausgefüllt bleiben, und in der Weise der Abbildung umwunden und zusammengefaßt werden. Nach Vollendung einer Spitze oder eines Zwischensatzes trennt man die Heftfäden, welche Gaze und Papierfiguren auf der Unterlage festhalten, von der Rückseite auf, schneidet die Gaze längs der Contouren der Papierunterlage fort, wodurch diese heraus fällt, und zieht die noch in der Näh arbeit zurückgebliebenen Fäden der Gaze einzeln heraus. ll'. Nr. 301 Nr. 28. Lcuääre aus LvläsnAuimxe nuä ksrlsn rur Kr'iiütur von Hanteln, kaletots nnä äerZl. Nr. 29. ^.xraLks nebst Hnasten ans Svllnnr nnä l-itrs rar Oarnitnr von Hanteln nnä äer§I. hergestellten Carreau von bigem Seidenbast. Die wird mit gleichfarbiger starker Cordonnetseide in dem Dessin der Fig. 56 ausgeführt, welche den vierten Theil desselben gibt; die Umrisse der Dessinfignren werden languettirt, die Adern im Kettenstich gearbeitet. Zwischen den Dessin- figuren hat man nach Bezeichnung und Abbildung Fadenstäbe zu spannen, und dieselben mit dem Faden zu umwinden; unterhalb derselben wird der Stoff fortgeschritten. Das vollendete Carreau wird an den Ecken mit einigen Stichen auf dem oberen Theil des Taschentuchbehälters befestigt, zuvor jedoch garnirt man denselben in der Weise der Abbildung mit zwei in schmale Tollfalten geordneten Rüschen aus 2 Centimeter breitem blauem Taffetband. Je 20 Cent. lange Enden desselben Bandes bringt man an den Ecken des Behälters zum Schließen desselben an. Derartige Taschentuch-Behälter sind in der Tapisse- rie-Manufactur von C. A. König, Ber lin, Jägerstr. 23, vorräthig. v. N Nr. 39 und 40. Zwei Spitzen in xoint-Iaos- und Häkelarbeit. Nr. 39. Spitze in 38. Taschentuch-Behälter mit Stickerei. Dessin: Rücks. d. Suppl., Nr. XIV, Fig, 3«;. Zur Herstellung dieses Taschentuchbehälters richtet man zwei quadratförmige, je 21 Centimeter große Theile von blauem Tastet her und versieht dieselben je mit einem Futter von weißer Lü strine; letztere hat man zuvor einer Einlage von parfü mirter Watte aufzuhef ten, und mit dieser zugleich mit weißer Seide in schrägen Carreauxlinien zu durchnähen. Den oberen Theil des Behälters garnirt man in der Weise der Abbildung mit einem in venetia- nischer Stickerei eeru - far- Stickerei des nächsten Bogens, 8mal abwechselnd 1 P. (Picot, das sind 8 Luftm. und i feste Kettenm. in die letzte f. M.), 3 f. M. um den Außenrand, danach noch 1 P. und 9 f. M. um denselben Bogen. Hierauf 7 f. M. um den nächsten Bogen, 1 Blättchen aus 6 Luftm. (Luftmaschen), nach Abbildung einer M- des vorigen Bogens angeschlungen, 1 Luftm.; auf die 6 Luftm. zurück: 1 h. St. (halbe Stäbchenmasche), 3 St., 1 h. St., 1 f. M. — 1 Blättchen aus 11 Luftm., die letzte derselben Übergängen auf die übrigen Luftm. zurück: 1 f. M., 1 h. St., 6 St., 1 h. St., 1 f. M., danach 1 Blättchen wie das erste, um denselben Bogen und vom * wiederholt. Bei Hierauf 7 f. M. Ausführung der nächsten f. M. hat man nach Abbildung dem letzten der 3 Blättchen anzuschlingen. Nr. 40. Spitze in point-lnee. Zur Herstellung dieser Spitze heftet man ebenfalls zunächst das xoint-laee- ^ Band nach dem vorgezeichneten XDessin auf. Dann begrenzt man das Band am oberen X Rande mit Fadenbogen, welche man mittelst einer Languetten- reihe auf dem Stoff befestigt, und , führt an der anderen Seite des Bandes die große ren Lan- guetten- bogen, Tour Nr. 30. nebst tznasten aas Lollnnr nnä I-itus rnr Karnitnr von Hanteln nnä äergl. point-Iaoe- und Häkelarbeit. Für diese innerhalb der Dessin- sigu- ren die Spitzenstiche aus. Unterhalb der Dessinfiguren schneidet man den Stoff fort. srs,sss. 2S,S3lj V. V. Nr. 41. Gestricktes Carreau zu Bett- oder Wiegendecken. Ein solches Carreau wird je nach seiner Bestimmung mit stärkerer oder feinerer Strickbaumwolle, oder auch mit feinem drel- lirtem Häkelgarn und mit entsprechenden Stahlnadeln gestrickt. Es ist durchgehends in der Runde zu arbeiten. Zur Anfertigung desselben macht man einen Anschlag von 8 M. (Maschen), schließt diese zur Rundung und arbeitet darauf eine Tour ganz rechts. 1. Mustertour: * umg. (umgeschlagen), 1 R. (R., d. h. 1 M. rechts), vom * in der Runde wiederholt. Diese Wiederholung vom * wird im Verlauf der Arbeit als selbstverständ lich nicht weiter erwähnt werden. 2. Tour: Ganz rechts. 3. Tour: * Umg., 1. R. 4. Tour: * 1 L. (L., d. h. 1 M. links), 5 R., 1 L., 1 R. 5. Tour: * umg., 3 R., umg., 1 R., umg., 3 R., umg., 1 R. geschr. (geschränkt). 6. Tour: * 2 L., 7 R., 2 L., 1 R. 7. Tour: * umg., 5 R.,umg., 1 R., umg., 5 R., umg., 1 R. geschr. 8. Tour: * 3 L., 9 R., 3 L., 1 R. 9. Tour: * umg., 7 R., umg., 1 R., umg., R., Nr. 33. lüantel aus Velonrsstotk. liüellansiellt. ( ^ ^ ) !Xr. XI, Vi?. 40—48 ^ ^ ^ Li- für den Lauf s xoint-laoe- Bandes auf Baus- lcinwand oder Papier, oder auch auf den Stoff, welchen man mit der Spitze zu verzieren wünscht; letzterer ist auf einer Unterlage von Papier- oder Wachsleinwand zu befestigen. Dann heftet man das point-Iaoe-Band nach den vorgezeichneten Linien auf, zieht mit einem Faden mittelstarker Stickbaumwolle die Linie für die Languettenreihe am oberen Rande der Spitze vor, und führt nach Abbildung zunächst die Languettenstäbe, dann die beiden Languettenreihen aus, welche die Stäbe begrenzen. Bei Herstellung der letzteren sowie der unteren Languettenreihe darf man nicht durch den Stoff stechen. Hierauf trennt man die Spitze von der Unterlage ab, schneidet den Stoff dicht an der oberen Languettenreihe von der Rückseite aus fort und häkelt am Außen rande der Spitze mit drellir- tem Garn Nr. 80 eine Tour wie folgt: * 9 f. M. (feste Maschen) um den Außenrand Nr. 31 nnä 32. kaletot aus sollvar- rew Sanunet. Vorder- undliüellan- siellt. Ne-cMreid'.inZ: VorcNrs. 6. Supi-I 4 R., 4 L., 11. Tour: umg., 9 R., umg 1 R., umg., 9 R., umg., 1 R. geschr. 12. Tour: * 5 L., 13 R., 5 L., 1 R. 13. Tour: * umg., 11 R., umg., 1 R., umg., 11 R„ umg., 1 R.geschr. 14. Tour: * 6L., 15 R., 6 L., 1 R. 15. Tour: * umg., 13 R., umg., 1 R., umg., 13 R., umg., 1 R. geschr. 16. Tour: * 7 L., 1 M. abg. (abgenommen; man hebt dabei stets die nächste M. ab, strickt die nächstfolgende ab und zieht die abgehobene M. über diese), 13 R., 1 M. abg., 7 L., 1 R. 17. Tour: * umg., 29 R., umg., 1 R. geschr. Wie diese Tour sind in der Folge sämmtliche mit ungeraden Ziffern bezeichneten Touren, bis znr 31. Tonr einschließlich, zu arbeiten; sie werden daher nicht weiter beschrieben. 18. Tour: * 8 L„ 1 M. abg., 11 R., 1 M. abg. 8 L., 1 R. 20. Tour: * 9 L., 1 M. abg., 9 R., 1 M. abg., 9 L., 1 R. 22. Tour: * 10 L.. 1 M. abg., 7 R., 1 M. abg., 10 L., 1 R. 24. Tour: * 11 L., 1 M. abg.. 5 R., 1 M. abg.^ Nr. 34. Llantsl aas Veloursstotk. Vorderen stellt. (-M Xr. 33.1 8eNiMt Ullä NeZcUrsidnng: Niwks. ä. 8uxpl,, Xr. XI. Vix. 40—46. 302 11 L., 1 R. 26. Tour: * 12 L., 1 M. abg., 3 R., 1 M. abg., 12 L., 1 R. 28. Tour: * 13 L., 1 M. abg., 1 R., 1 M. abg., 13 L., 1 R. 30. Tour: * 14L., 2 M. abg. (man hat dabei die nächste M. abzuheben, die beiden folgenden rechts zusammenzustricken und die abgeh. M. iiber diese zu ziehen), 14 L., 1 R. 32. Tour: ltzanz rechts. Von hier ab bis einschließlich zur 48. Tour sind sämmtliche mit geraden Ziffern bezeichneten Touren ganz rechts zu stricken. 33. Tour: * I5mal abwechselnd umg., 1 M. .abg.; dann umg., 1 R., umg., 1 R. geschr. 35. Tour: * umg., 1 M. abg., 5mal abwechselnd: umg., 4 R., 1 M. abg.; dann umg., 1 R., umg., 1 R. geschr. 37. Tour: * umg., 1 M. abg., Smal abwechselnd: umg., 1 R., umg., i M. abg., 1 R., 1 M. abg.; dann umg., 1 R., umg., 1 M. abg., umg., 1 R. geschr. 39. Tour: * umg., 1 M. abg., 5mal abwechselnd: umg., 3 R., umg., 2 M. abg.; dann umg., » Xr. 37. Sxirro von 8 cUv 7 arrer Volle rar Karnirar von Kg.rävroboFeFevstLväen. sellter Ouipüresxitr:«.) Dessin: »üeks. ä. 8uxi>I., Xr. XVI, ri«. 58. starken Tüll als Fond verwenden. In Application auf Tuch ausgeführt, eignen sich diese Bordüren auch zu Körben und dergl. ^28,981) V- Nr. 44—52. Verschiedene Paffementerien aus Häkelarbeit, Schnur und Perlen. Diese Paffementerien, zur Verzierung von Garderobegegenständen (Imitation October 1872. XVIII. Jahrgangs bestimmt, sind theils von starker schwarzer Cordonnetseide und geschliffenen schwarzen Perlen in Häkelarbeit ausgeführt, theils von stärkerer und feinerer schwarzseidner Rundschnur und Perlen hergestellt. Nr. 44. Bordüre aus Häkelarbeit, Schnur und Perlen. Zur Herstellung dieser Bordüre häkelt man die fünf Blätter jeder Figur sowie die runde Musche derselben einzeln, und zwar in der bekannten Weise ganz in f. K. (festen Kettenmaschen) und Luftm. (Luftmaschen) stets von links nach rechts. Die Häkelarbeit muß ziemlich lose gearbeitet werden, die linke Seite derselben gilt als rechte Seite der Figur. Man beginnt mit dem mittleren Blatte und häkelt zunächst die Spitze desselben wie folgt: Einen Anschlag von 4 Luftm., die letzte derselben übergehend rings um den Anschlag 1 Tour f. K.; in der Mitte sowie am Ende der Tour 2 Hurch 1 Luftm. Xr. 35. Sxitro von soNvarrer Volle rar Karvitur von 6 g.räerol>e 8 eF 0 ll 8 tLväev (Imitation eodter Oriipärobpit??.) 3 R., umg., 1M. abg., umg., 1 R. geschr. 41. TourM umg., 2 R., 5mal abwechselnd: umg., 1 M. abg., 1 R., 1 M. abg., umg., 1 R.; dann umg., 1 M. abg., 1 R., 1 M. abg., umg., 2 R., umg., 1 R. geschr. 43. Tour: * umg., 4 R., umg., 2 M. abg., 5mal abwechselnd: umg., 3 R., umg., 2 M. abg.; dann umg., 4 R., umg., 1 R. geschr. 45. Tour: * umg., 43 R., umg., 1R. geschr. 47. Tour: * 22mal abwechselnd: umg., 1 M. abg.; dann umg., 1 R., umg., 1 R. geschr. 49., 50. und 51. Tour: Ganz rechts; jedoch hat man nach der 48. Tour die Arbeit zu wenden und die letzten Touren auf der linken Seite der Arbeit zu stricken, so daß sie auf der rechten Xr. 86. Xr. 39. Sxitre in xoint-lLve- unä Häkelarbeit rar Karnitur von l-in^erien nnä äer^l. Seite links erscheinen. Hiernach werden sämmtliche Maschen abgemascht. :>7,47^ ^Vt. Nr. 42 und 43. Zwischensätze. Weißstickerei auf Filetfond. Diese Zwischensätze eignen sich zur Verzierung 2 visvbe» 8 k».t 2 von sebvarrer Volle rnr Knrnitnr von dnrrterobexexkn stänäen. (Imitation eoütor Oaipnrospitro.) getrennte f. K. in 1 M. (Masche). — 2. Tour wie die i Tour; am Ende derselben häkelt man 9 Luftm. — Gew. (das heißt die Arbeit gewendet), die letzte Luftm. Übergängen, auf die übrigen 8 Luftm. zurück 8 f. K. (dies bildet die mitt lere Rippe des Blattes), 2 f. K. in die beiden nächsten M. der 2. Tour, dann 3 Luftm., bei der 3. Luftm. 1 Perle mit- gefaßt (diese 3 Luftm. bilden die erste Zacke des Blattes), gew., die letzte Luftm. Übergängen, auf die nächsten 2 Luftm.. rings um die Rippe und auf die folgenden 2 M. des Blätt- chens 1 Tour f. K.; in der? Mitte derselben 2 durch 1 Luftm. getrennte f. K.; am"Ende der Tour 3 Luftm.. bei der 3. Nr. 38. rL8obolltuvb-LodL1ter mit Stickerei. Dessin: Uiwks. ä. 8nx>iN., Xr. XIV, ViS- 56. von Wäsche und Negli- gogegen ständen, von Kindergarderobe und dergl. Man zeichnet das Dessin aus Mull oder Nansoc vor, heftet denselben einem seinen Filet- fond auf, welch, n man schräg nimmt, führt die Contourcn und Adern der Dessin- figuren im geraden Stielstich aus und schneidet den Mull außerhalb der Dessin - figuren fort. Anstatt des Filets kann man _ 8»7»7»7« ^ H Xr. 42. 2vi8obkN8Ltr. ^Vei--8stiel<6r6i ank f31otfon7*1« EHs HM »7»7«i' ^ Xr. 41. kestricktss 6airsau 2 ll Lstt- ocler Vie^enäsoken. 0>'i^inai^>'ö8«o. Xr. 43. 2vi8obon8g.t8. ^VoisZstiokeroi auf ^il ottonck. selbst. Für jedes der übrigen 4 Blätter einer Figur macht mau einen An schlag von 13 Luftm.. schließt dieselben mit 1 f. K. zur Rundung und häkelt rings um dieselbe u Touren s. K.; am Ende und in der Mitte jeder Tour hat man einige M. zuzuneh men, und zwar arbci tet man an betreffen der Stelle für die bei den spitzeren Blätter 2 durch 3 Luftm. ge trennte f. K., für die beiden obe iNr. 19. )ctober 1872. XVIII.. Jahrgangs Der Sazar. Xr. 45. Lü3oke1krLv2S aa8 Leiäe, Ode- aillo aad Lelmar rar VerrieruaA von kLräerode^eAenstLlläon. Xr. 44. Loräärs aus XaLelaroeit, SeLnur aaä ksrlea rar VerrieraaA von 0 Lräerobexe^ea 8 tL 2 äea. Xr. 46. Krelotkraarv ans 8tärLsrsr aad ksiasrsr Lvlmar rar VerrivraaU von KaräsrobsAeßtzvstäaäsa. reu stumpferen Blätter 2 durch t Luftm. getrennte f. K. in eine M. der vorigen Tour. Für die runde Musche macht man einen -Anschlag von 4 Luftm., schließt diese mit 1 f. K. zum Ringe und häkelt rings um denselben 5 Touren s. K., wobei man einige M. zuzunehmen und bei der letzten Tour einige Perlen mit einzuhäkeln hat. Hierauf befestigt man die Blätter in der Weise der Abbildung aneinander und an der Musche und verbindet die vollendeten Figuren mit dem nach Abbildung aus stärkerer und feinerer Schnur und Perlen hergestellten oberen Rande der Bordüre. Nr. 45. Büschclfranze aus Seide, Chenille und Schnur. Büschel oder Quästchen Xr. 47. Lnoxk mit Asdaksltsr LollloiäuLA rar Verrieraag von KaräerodeASßSimtLaäell. Xr. 48. Laoxt mit AsLätrsltsr LskIsiäaaA rar Verrieranx von KaräsrobvA sAeastLaäea. Xr. 50. Lordärs aa3 LoatasUs, Lvliaar aad ksrlsa rar VerrisraaA von Karde- rodsASAeastäadea. Die dieser Franze können sowohl aus schwarzer als aus farbiger feiner Seide, Ehenille und Schnur gefertigt und an einer schwarzen oder farbigen Seidenguimpe befestigt werden. Nr. 46. Grelotfranze aus stärkerer und feinererSchnnr. Die Grelots bestehen je aus einer länglichen über sponnenen Holz form, welche man mit kurzen Schlingen von mittelstarker Schnur umgeben hat; sie sind je inmitten einer Rosette aus stärke- Xr. 49. Lordärs aas Lotiaar aact LoatacNs rar VsrrieraaA von KarderobeAsxeastaadea. Xr. 52. Lordäre aas Lotiaar aad kerlea rar Verrieraa^ von Kardsrobeß(6Fea8täad6a. rer Schn 'rmittelsteines Schnürendes be,estigt, dessen untere Hälfte mit feiner Schnur um tvunden ist und den Kopf des Grelots bildet. Die Rosetten sind in regelmäßigen Entfernungen a.lf einer Guimpe be- festigt. Nr. 47 und 48. Knöpfe mit gehäkelter Bekleidung. Die Knöpfe sind mit Seidenstoff überzogen und mit Häkelarbeit verziert; letztere wird mit Berücksichtigung der Abb. in ähn licher Weise wie die Blätter der Bordüre Nr. 44 ausgeführt. Die reliefartig vortretenden Kreise bestehen aus dicht umhäkelten Metallringen. Der mittlere Stern des. Knopfes Nr. 47 ist im point-rnsss hergestellt. Nr. 49 bis 52. Bordüren aus stärkerer und feinerer schwarzer Schnur, Soutache undPer- len. Die Herstellung der Bordüren Nr. 49 bis 51 lehren die Abbildungen. Für die Bordüre Nr. 52 hat man aus der Schnur kurze dichte Schlingen gebildet, dieselben je, in vier Windungen zu Rosetten geordnet und in deren Mitte je eine große Perle befestigt. Die Rosetten sind in der Weise der Abbildung auf einer Guimpe befestigt, v. ^1. Xr. 51. Lordürs aas stärkerer aad ksi- aervr Lväaar rar Verrieraax von Kards- robesexeastäadev. -KM. MN - r ^ AM» MWM "'Ä ES AM Xr. 53. tLaatel aas staäldlaaem Xr. 54. tllaarel aas sraliiviaaem Xr. 55. Llaarvlet aas soNvar- Xr. 56. Llaatelet aas sodvar- Veloarsstotk. Vorckkrnnsielib. VeloarsstoL liüellnnsiellt. rsm Lammet. Hüellaasiellt. rsm Lammst. Vorcieransieiit. (Hisrru Xr. 54.) 8odattt, Dvssia (2u Xr. 53.) 8otinitt, Dessin and (Xierra Xr. 56.) Lesoiireidunz: (2a Xr. 55.) Dssekrsidang: aaä Lssedr.. Vorder», d. Luxxl., DesoNr.: Vorder», d. 8uppl., Xr. III, Vorder», d. 8appl. Vorder», d. 8uxxl. Xr. III, xi«. 10—13. Xi«. 10—13. Xr. 57. Llaarvt aa3 ^rüaem voablsstoL Voräoransieliti. (Dierra Xr. 58.) 8okaitt und Ds- «eNrsidunx: Vorder», d. Luxxl., Xr. IV, Xi«. 14—16. Xr. 58. Laalel aa3 xräaem voablsstoL Iküeknnsiekt. (2a Xr. 57.) 8eNnitt and Desedr.r Vorder», d. 8appi., Xr. IV, Xix. 14—16. 304 Der Sazar. Nr. 59, 60, 16 .und 17. Fanchons aus Tüll mit Stickerei. Schnitt und Dessin: Borders, d. Suppl., Nr. VII und VIH, Fig. 27 und 28. Die Fanchons, welche Nr. 59 und 60 auf dem Kopfe arrangirt zeigen, sind von Tüll hergestellt, und mit Stickerei verziert. Sie eignen sich zur Vervollständigung einer einfachen wie einer eleganteren Toilette und können nach Belieben mit farbigen Bandschleifen oder Blumen ausgestattet werden. Nr. 59. Fanchon von schwarzem Seidentüll mit Spitzen- imitation von schwarzer Seide. Für dieses Manchen richtet man aus Tüll einen Theil der Mitte entlang im Ganzen nach Fig. 27 her. Den Tülltheil heftet man einem entsprechend großen Theil Bausleinwand auf, nachdem man auf letztere das auf Fig. 27 zum Theil vorgezeichnete Dessin übertragen hat. Hiernach durchzieht man die Bordüre und die Plein- figuren nach Abbildung Nr. 59 mit schwarzer Filoselleseide, languettirt den Außenrand der Bordüre und schneidet den überstehenden Stoff fort. Statt der Seide kann man auch schwarze Chenille verwenden. Nr. 60. Fanchon aus weißem Brüssel erTüll undpoint- luee-Stickerei. Der Fond des Fanchons ist mit Pleinfiguren, seine Echarpes sind je mit einem Blü- thenzweig verziert; letzterer ist in der Weise der Abbildung Nr. 16 mit point-laoo-Band von verschiedener Breite und verschiedenem Dessin sowie mit weißer Guipüre- schnur gearbeitet. Zu Anfertigung des Fanchons richtet man zunächst aus Tüll nach Fig. 28 einen Theil der Mitte entlang im Ganzen her, und heftet denselben auf Bausleinwand, auf welcher man zuvor mit Berücksichtigung der Abbildungen Nr. 60, 16 und 17 das Dessin vorgezeichnet hat. Hierauf wird zunächst der Zweig an den Enden der Echarpes ausgeführt. Dazu heftet man für die Blätter des Zweiges dem Tüll je an betreffender Stelle ein erforderlich langes Stück des breiteren Bandes (s. Nr. 16) auf und randet sämmtliche Blätter mit der oben erwähnten Gui püreschnur ein. Man hat die Schnur längs der Contour jedes Blattes, und um zugleich die Stiele zu bilden, von einem Blatte zum nächsten zu führen und nach Abb. Nr. 16 mit überwendlichen Stichen von feinem Zwirn zu befestigen. Zu bemerken ist dabei, daß man je nach der Form des Blattes das Band ein wenig in Falten zu reihen oder nach der Rückseite umzulegen hat. Die Ranken des Zweiges werden im Stielstich mit Stickbaum- wolle ausgeführt. Die größeren und kleineren Blüthen, welche dem Fond reliefar- tig aufliegen, bestehen aus 2 Blätterkreisen; die Blätter jedes Kreises sind aus längeren und kürzeren Bän- UWM Xr. 59. kauekon von sokvarLem 8o:LovtüH. (Lpitsku- imitation von sollvursor Leide.) Xr. 60. ranobon aus vvissem Xrüssolor Düll unä xoivt- !avv-8t!ekerei. iHier-iu Xr. 16 und 17.) 8odni«: Vordere. 6. 8uxpl.. Xr. VHI Me. 28. sNr. 19. 7. October 1872. XVIII. Jahrgang.) dern hergestellt, welche man je zur Hälfte ihrer Länge zusammengelegt und an den zusammentreffenden Längenseiten mittelst über- wendlicher Stiche derartig verbunden hat, daß sie an einer (der unteren) Querseite in gerader Linie ab schließen, an der anderen Querseite in der Weise der Abbildung sich runden. Die Länge der Bänder für die Blätter der Blüthen ist aus der originalgroßen Abbildung Nr. 16 zu ersehen. Beim Arrangiren der Blüthenblätter auf dem Fond hat man zunächst die Blätter des unteren Kreises, dann den Ansatz derselben deckend, den kleineren oberen Blätterkreis aufzunähen, doch ist dabei zu berücksichtigen, daß die Blätter beider Kreise möglichst lose aufliegen. Für jede Pleinfigur reiht man ein 3 Centimeter langes schma les xoint-la66-Band an seiner einen Längenseite in Falten, ver bindet es an seinen Querseiten, näht es an betreffender Stelle auf dem Fond fest, und führt die Stiele im Stielstich aus. Die Bindlöcher zwischen den Pleinfiguren werden mit feinem Zwirn im Languetten- stich gearbeitet. Die Bordüre am Außenrande (siehe Nr. 17) ist ähnlich wie die Blätter des Zweiges mit zwei verschiedenen Bändern und mit Guipüreschnur herzustellen, doch hat man die Schnur längs der Außencontour der Bordüre mit Languettenstichen zu befestigen, auch sind von der Schnur nach Abbildung Oesen wie bei der genuesi scheu Stickerei zu bilden, welche dem Außenrande der Bordüre frei vorstehen müssen. Der überstehende Stoffrand daselbst wird fortgeschnit- ten. Selbstverständlich kann man jedes dieser Fanchons in weiß oder schwarz, je nach Gefallen, ausführen. sLg.rsrs Notiz I. Die nächste Arbeitsnummer wird eine reiche Auswahl von Män- teln, Paletots und Kleidern für Knaben und Mädchen, verschiedene Haus- und Promenaden-Anzüge, sowie Dol- man und Jacke für Damen, ferner Fichus, Lin- gerien, Schleifen, gestrickte Pelerinen und Capo- ten enthalten. Bon den Handarbeiten heben wir als besonders hübsch und praktisch hervor: Dessins zu einer Bordüre und zu Schuhen in Tapisserie-Arbeit, einen Kalenderrahmen mit Stik- kerei, undSpitzen in Frivolitäten- arbeit. Xr. 61. kür Llaävkoi» von 1—3 laUron. NesodrsidunS: Uüeks. d. 8nxp>. Xr. 62. Laus- oäor Horxenklviä aus Xr. 63. Lnrux aus xrauom LascUnur xvnsos Lasodmir. mit klattstiobstioksroi. Xr. 61 — 64. Ususun/nxe für vnmen und Linder. Xr. 64. ^nrux kür Llaävkou von 10—12 ladrvu. Uesotirsibuiig: Riioks. d. 8uxxl. Notiz II. Wir machen unsere Abonnen- tinnen wiederholt darauf aufmerksam, daß wir von sämmtlichen, in den Nummern erscheinenden Garderobegegen ständen, deren Schnittmuster aus Mangel an Raum nicht auf dem Supplement gegeben werden können, auf Bestellung das Modell aus Papier in natürlicher Größe anfertigen lassen. Der Preis eines solchen Papier-Modells beträgt 10 Sgr. ---- 36 Kr. rhein. ----- 67 Kr. Oest.W. Selbstverständlich erleiden unsere Supplemente dadurch keine Schmälerung. Hierbei ein Supplement, Schnittmuster enthaltend. lliorru viuv vsilaxe. Verlag der Bazar-Aktien-Gesellschaft (Direktor A. Hoimann) in Berlin Enke-Platz Nr. 4. Redigirt unter Verantwortlichkeit der Berlagsbuchhandluna. Druck von B. G. Teubner in Leipzig.