i ^ k dli ^ * , 4 I?*? a* * * W~T Bibliothek der te. hu^clBIBLIOTHEK .r U k P— »TElEtttflfl-MMTIM fl» WgiiofiQ ' ^^^IMiiSIMIClJ UNO «UND IN WIEN- \J J Kurzer Abriss o; yf c::?n der ao'.-ilp'; i. .n . .* J ZJzr-f tj GescMclite der eletecta Telegraplie. Unter besonderer Bezugnahme auf die bei Gelegenheit der Wiener Weltausstellung 1873 veranstaltete historische Telegraphen-Ausstellung des Deutschen Reiches i entworfen von J Hr. Karl Eduard Zetzsche, j i l’rofessor an der Künitfl. Höheren Gewerbeschule zu Chemnitz. j j Mit. 5 t in den Text gedruckten Holzschnitten. I f - --o—fP-5^---<> -- - -- - - i I | Berlin 1874 . j Verlag von Julius Springer. Monbijouplatz II. 1 ! i Vorwort. Die allgemeine Anerkennung, welche der bei Gelegenheit der Wiener Weltausstellung v. J. 1873 von den deutschen Telegraphen-Verwaltungen veranstalteten geschichtlichen Ausstellung von Apparaten und anderen Gegenständen aus dem Gebiete des Tclcgraphenwesens gezollt wurde, veranlasste mich zu einer ausführlicheren Besprechung jener so sehr interessanten gcschichtl. Ab- thcilung der deutschen Ausstellung im Journal Telegraphique, ^ ”'e ]>ar le Bureau International des Administrations Telegraphiques (Bd. II Ko. 24 — 26). Die wohlwollende Aufnahme, welche diese Besprechung sowohl wie ein ihr vorausgegangener, denselben Gegenstand behandelnder kürzerer Artikel gefunden hat, welcher in der Internationalen Ausstellungszeitung erschienen war und nicht nur vom Telegraphie Journal and Electrical Review wiedergegeben, sondern auch von der General -Direction der deutschen Reichs-Telegraphen durch seinen Wicdcrabdruckin den Beilagen zum Amtsblatte der deutschen Reichs-Telegraphenverwaltung ausgezeichnet wurde, führt mich zu der Annahme, dass eine durch Beigabe von Abbildungen auch für weniger in der Geschichte der Telegraphie bewanderte Kreise geniessbarer gemachte IJcber- arbeitung jenes Aufsatzes im Journal Telegraphique nicht überflüssig sein dürfte, dass sie vielleicht sogar bei dem noch nicht beseitigten Mangel an einer Geschichte der Telegraphie ganz willkommen geheissen werden würde, sofern sie sich zugleich die Aufgabe stellt, in etwas gründlicherer Weise noch die Lücken jener historischen Ausstellung, insofern sie den Antheil Deutschlands an der Entwickelung und Ausbildung der Telegraphie zur Anschauung bringen wollte, auszufüllen und zugleich, und zwar ebenfalls in grösserer Vollständigkeit, ergänzend der Verdienste anderer Völker zu gedenken. Die der historischen Ausstellung gezollte Anerkennung ent- 1 * IV sprang sicher nicht zum kleinsten Th eil dem klaren Gefühle von der Bedeutung, welche in jedem Zweige der Technik und in jeder Wissenschaft auf eine gründliche Bekanntschaft mit der Vergangenheit, mit dem Werden und Entstehen dessen, was bisher erreicht wurde, zu legen ist. Das Vertrautsein mit den Mitteln und Wegen, auf welchen die früheren Schwierigkeiten endlich erfolgreich überwunden wurden, schützt vor Abwegen und schärft den Blick für die Auffindung des rechten Wegs zu den zunächst gesteckten weiteren Zielen. Die räumliche Nebeneinanderstellung der früheren Entwickelungsstufen erleichtert und fördert aber durch die Ermöglichung der eigenen Anschauung und unmittelbaren Vergleichung das Studium um so mehr, je vollständiger und reichhaltiger die Zusammenstellung ist. Bleibt es daher auch gewiss sehr zu bedauern, dass der Gedanke einer internationalen historischen Telegraphenausstellung, wie er ursprünglich von Herrn Dr. Werner Siemens angeregt worden ist, nicht hat zur Durchführung gebracht werden können, so hat doch wohl andererseits selbst diese auf ein engeres Gebiet' beschränkte historische Ausstellung die allgemeine culturhistorische Bedeutung und die speciell fachwissenschaftliche Nützlichkeit einer solchen Sammlung überzeugend dargethan. Um so erfreulicher ist es, dass dem berechtigten Wunsche auf möglichst vollständige Erhaltung und allmälige Erweiterung und Ergänzung dieser Sammlung die Erfüllung nicht versagt bleiben w 7 ird, dass vielmehr die hohen Verwaltungsbehörden, gelehrten Gesellschaften und Privatpersonen, welche durch ihr bereitwilliges Entgegenkommen schon das erste Zustandekommen jener Ausstellung ermöglichten, sich durch ihr Mitwirken zur Erhaltung derselben einen noch höheren Anspruch auf den Dank der Mit- und Nachwelt erworben haben. Kann aber dann diese von mir gegebene Besprechung jener Sammlung das Studium derselben erleichtern und fruchtbarer machen, so ist weder die von mir auf die Ueberarbeitung verwendete Zeit und Mühe, noch der von Seiten des Herrn Verlegers aufs Bereitwilligste übernommene Aufwand für die geschmackvolle Ausstattung vergeblich gewesen. Chemnitz, im Juni 1874. E. Z. Inhaltsverzeichnis» ' Seite Die Vorversuche mit Reibungselektricität. 1 Die ersten elektrochemischen Telegraphen von Sömmerring und von Coxe . 1 Die Nadeltelegraphen.3 Nadeltelegraph von Schilling von Canstadt. Gauss und Weber’s Telegraph. Steinheil’s Schreibtelegraph. Cooke und Wheatstone’s Nadeltelegraphen. Nadeltelcgraphen mit Elektromagneten. Die Zeigertelegraphen .10 Cooke und Wheatstone’s Zeigertelegraphen. Zeiger- und Typendrucktelegraph (mit Selbstunterbrechung) von Siemens u. Ilalske. Kramer’s Zeigertelegraph mit Selbstunterbrechung. Die Inductionszeigerapparate von Stöhrcr, Siemens, Wheatstone. Die Typendrucktelegraphen.24 Die Börsentelegraphen von Schäffler und von Bauer und Kreb. Die autographischen oder Copirtelegraphen.25 Die elektrochemischen und die elektromechanischen Schreibtelegraphen für erhabene oder farbige Schrift.26 Die Eisenbahndiensttelegraphen von Siemens und Ilalske. Stöhrer’s Doppelstift-Apparate. Der Fernschreiber von Jaite. Die Relais.37 Das aperiodische Submarinerolais von Siemens. Das Abkürzungsrelais von v. Hefner-Alteneck. Der Hand-Taster oder Schlüssel.40 Die automatische Stromsendung.43 Die älteren automatischen Stromsender von Morse, Bain, Siemens, Wheatstone. - Der Dosenschnellschriftgeber von v. Hefner-Alteneck. Der Kettenschnellschriftgeber und der Schnelldrucker von Siemens. Die Translatoren . 56 Der Zwischenträger von Siemens. Das Doppel- und Gegensprechen .59 Der vierfache Telegraph von Meyer. Der Illimit-Telegraph von Bauer. Die Galvanoskope.66 Die Wecker- und Läutewerke.67 Die Blockapparate von Siemens und Halske. Die Blitzableiter..68 Die Umschalter oder Wechsel.69 Die Rheostaten.69 Die Elektricitätsquellen für die Telegraphie.69 Der Linienbau und die Feldtelegraphie.70 Statistische Karten.71 Die älteste Guttapercha-Presse.72 1'ie Versuche, die Reibungselektricität zum Telegraphiren zuver- wertlien, reiclien bekanntlich bis ins Jahr 1753 zurück. Der erste Verschlag dazu findet sich in einem mitC. M. (angeblich den Anfangsbuchstaben vom Namen des Schotten Charles Marshall) Unterzeichneten Briefe und war auf die Benutzung des elektrischen Funkens oder der Anziehung leichter Körperchen durch elektrische Körper gerichtet. An den genannten Versuchen betheiligten sich von den Deutschen 1791 Reusser und Böckmann. Ersterer schlug vor, in Blitztafeln die Buchstaben auszusparen und durch Beleuchtung mittels des Funkens einer Leydener Batterie zu erleuchten; Letzterer wollte die Buchstaben und Ziffern durch passend gruppirte Funken bezeichnen. Beider Telegraphen waren in Wien nicht ausgestellt, sie waren aber auch ebensowenig wie andere (von Besage 1774, Lomond 1787, Cavallo 1795, Salva 1796, Betancourt 1798) lebensfähig. Hätte ein Vorschlag zur Benutzung der Reibungselektricität Aussicht auf Erfolg gehabt, so wäre es der des im Jahre 1 873 verstorbenen Sir Francis Ronalds gewesen, dessen 1816 erfundener Apparat als der erste Zeigertelegraph gelten kann, insofern er durch ein elektrisches Signal den Augenblick markirte, in welchem der zu telegraphirende Buchstabe auf zwei sich ganz gleichmässig bewegenden Scheiben durch ein kleines Fensterchen in einem vor jeder Scheibe aufgestellten Schirme sichtbar geworden war. Die seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bekannt gewordene galvanische oder Berührungs-Elektricität wurde zum Telegraphiren zuerst, und zwar zu Anfang Juli des Jahres 1809, von Samuel Thomas von Söm- merring benutzt, welcher 1755 in Thorn geboren war, seit 1805 aber als Geheimrath und Mitglied der Akademie der Wissenschaften in München lebte. Der in Fig. 1 abgebildete Sömmerring’sche Apparat, der älteste der ausgestellten, bezweckte ein Telegraphiren mittels einer chemischen Wirkung des Stromes, nämlich mittels der 1800 von Carlisle zuerst beobachteten Zersetzung des Wassers durch den galvanischen Strom. Sömmerring isolirte 27 Messingdrähte anfänglich durch 2 3 1800 das Leitungsseil mit einer ätherischen Kautschuklösung zu überziehen, um es unter Wasser gebrauchen zu können. Obwohl nicht zu leugnen ist, dass man auf diese von Sömmerring angegebene Weise wirklich hätte telegraphiren können, obwohl man etwaigen Gefahren durch das dabei entwickelte Knallgas gewiss auch zu entgehen gelernt haben würde, obwohl endlich auch die Zahl der Drähte sich (wie es ja Schweigger später vorschlug) hätte bedeutend vermindern lassen, so kam doch der Sömmerring’sche Telegraph ebensowenig zur praktischen Anwendung, wie der 18R) von Professor John Redman Coxe in Philadelphia gemachte Vorschlag, die zersetzende Wirkung des galvanischen Stroms auf verschiedene Metallsalze zum Telegraphiren zu benutzen. Bevor nämlich das Verlangen nach dem Besitz eines Telegraphen dringend genug wurde, hatte man bereits bessere Mittel zu seiner Befriedigung aufgefunden. Selbst als durch Professor Hans Christian Örstedt in Copenhagen gegen das Ende des Jahres 1819 die Ablenkung der Magnetnadel durch den elektrischen Strom beobachtet worden war, vermochte weder der Vorschlag von Ampere in Paris (1820; 30 Nadeln und 60 Drähte), noch der ähnliche von Fechner in Leipzig (1829; 24 Nadeln und 4 8 Drähte) dieTele- graphie in neue Bahnen zu leiten. Erst 1832 trat der von deutscher Familie abstammende Russische Staatsrath, Baron Pawel Lawowitsch Schilling von Canstadt, welcher bei dem ihm nahe befreundeten Sömmerring schon 1811 dessen Telegraph gesehen und denselben darauf auch in Russland bekannt gemacht hatte, mit einem blos 5 Nadeln und später gar nur 1 Nadel enthaltenden Telegraphen auf, und von diesem letztem, welcher von der Akademie der Wissenschaften in Petersburg aufbewahrt wird, war eine beglaubigte Zeichnung in der deutschen historischen Abtheilung ausgestellt. Die Nadelbewegungen wurden durch Scheibchen aus Kartenpapier, welche an dem die Nadel tragenden Seidenfaden befestigt waren, dem Auge besser wahrnehmbar gemacht. Zwar ward auch dieser Telegraph nicht im Grossen angewendet, da Schilling 1837 starb; doch hatte Schilling 1835 seinen Telegraph in Bonn und Frankfurt am Main vorgezeigt, wo ihn u. A. auch Prof. Muncke sah, ihn (aller Wahrscheinlichkeit) nachbilden liess und mit nach Heidelberg nahm; hier aber lernte ihn am 6. März 1836 Cooke kennen und liess sich durch ihn bestimmen, sich ganz der Telegraphie zu weihen. Der erste Telegraph in grösserem Massstabe wurde mit einer 3000 Fuss langen Leitung 1833 in Göttingen von den Professoren KarlFriedrich Gauss und Wilhelm Weber ausgeführt und blieb bis 1838 in Gebrauch. Die über einen Thurm der Stadt geführte Leitung selbst aber wurde im 24 nal geben könne. Diese Vorrichtung besteht einfach aus einer zweiten auf der Inductoraxe schleifenden Feder, nur dass dieAxe an der Stelle, wo diese zweite Feder auf ihr liegt, zur Hälfte aus isolirendem Material hergestellt ist. Der auf Seite 18 erwähnte Siemens’sche Typendrucktelegraph mit Selbstunterbrechung ist nicht der älteste Typendrucktelegraph überhaupt; denn den ersten Typendrucktelegraphen construirte schon 1837 der Nord-Amerikaner Vail; darauf folgte Bain 1840, Wheatstone 1841, und auch in Deutschland hatte bereits 1844 der in einen Typendrucktelegraphen verwandelte Zeigertelegraph von Fardely auf der Taunusbahn Anwendung gefunden. Andere Typendrucktelegraphen wurden im Gebiete des deutschen Reichs nicht erfunden, konnten also auch nicht in der historischen Ausstellung vorhanden sein. Wohl aber zeigte diese Ausstellung in Deutschland gebaute Ilughes’sche Typendrucktelegraphen, welche mit Translationsvorrichtung ausgerüstet waren und zwar tlieils nach Angabe von Maron mittels zweier polarisirter Siemens’scher Relais unter Benutzung von Zweigströmen, tlieils unter Benutzung des von Gustav Jaite in Berlin angegebenen automatischen Stromwenders.*) Von französischen Firmen waren in der französischen Ausstellung neben den Huglies’- sclien**) auch die mit 2 Typenrädern versehenen Typendrucktelegraphen von d’Arlincourt in Paris und vonDujardin in Lille ausgestellt. Ebenso waren die in der österreichischen Abtheiluug des Industriepalastes befindlichen neuen Börsen-Tel egraphen von 0. Schäffler und von A. Bauer und F. Kreb Typendrucktelegraphen, dieselben erfordern aber beide zu ihrem Betrieb nicht blos einen Leitungsdraht. Der erstere derselben ist in Wien in Gebrauch und erfordert zwei Leitungen, von denen in der einen Wechselströme ein durch ein Gewichtwerk getriebenes Echappement bewegen und dadurch das Typenrad einstellen, worauf dann ein die zweite Leitung durchlaufender, auf den ebenfalls polarisirten Anker eines Elektromagnets wirkender Strom das *) Beide Translatoren sind in l)ub, die Anwendung des Elektromagnetismus (2. Aufl. Berlin 1873), ausführlicher beschrieben und zwar die erstere auf S. 568 ft'., die zweite auf S. 556 bis 568. **) Unter diesen mögen die von Dumoulin-Froment gebauten Hughes-Apparate, bei denen der Contact nicht durch den Schlitten selbst, sondern mittels einer vom Schlitten auf und nieder bewegten Feder hergestellt wird, und Hughes- Translatoren mit zwei Elektromagneten besonders namhaft gemacht werden. — Ueber die älteren Typendrucktelegraphen von Vail, Bain, Theiler, Donnier, House, Brett, Freitel, Digney, Schreder u. a. vgl. Zetzsche, die Copirtele- graphen, die Typendrucktelegraphen und die Doppeltelegraphie, Leipzig 1865. 29 des Triebwerkes abnehmbar und das Triebwerk selbst steckt in einem Kasten, an dessen Seite der Papierstreifen hingeführt wird. Grössere Manniclifaltigkeit in der Construction zeigt sich bei den Färb-, Schwarz- oder Blauschreibern. Den ersten derselben construirte der Ingenieur Thomas John in Prag 1854; an dem in der historischen Abtheilung ausgestellten Original sitzt das von einer Farb- rolle (einer mit Farbe getränkten Filzrolle) mit Farbe gespeiste Schreibrädchen oberhalb des Papierstreifens auf einem federnden Hebel, welcher über dem Elektromagnet-Ankerhebel liegt und dessen auf- und niedergehende Bewegungen mitmachen muss, weil er mit ihm durch ein Stäbchen verbunden ist; das Schreibrädchen wird durch einen Schnurlauf von der ziemlich entfernt von ihm liegenden oberen Papierzugwalze aus in Umdrehung versetzt. Die historische Abtheilung enthielt ferner einen polarisirten Farbschreiber (mit Schneide am Schreibhebel und Digney’scher Farbscheibe) in dem Apparatsystem für submarine Leitungen, welches Siemens 1857 für das Rothe-Meer-Kabel construirte, sowie die erste (1862 in England patentirte) Construction des polarisirten Farbschreibers, bei welcher ein an einer mit Universalgelenk versehenen, langsam umlaufenden Axe sitzendes, von dem Schreibhebel gegen den Papierstreifen bewegtes Schreibrädchen in einen offenen Farbbehälter eintauchte, dessen Niveau verstellbar war. Mittels dieser polarisirten Farbschreiber (und der später noch zu erwähnenden ähnlichen polarisirten Relais und besonderer Taster) führte Werner Siemens die Wechselströme auch in die Morse’sche Telegraphie ein; ebenso arbeitete er zuerst auf Unterseelinien mit Wechselströmen und zwar 1858 auf der Linie Cagliari -Malta -Corfu, daun im Rothen Meere. Auf ersterer Linie wurde mit elektro-elektrischen Inductionsströmen tele- graphirt und zuerst bei diesen die Translation angewendet. Im Rothen Meere dagegen (1859 in Aden) schaltete Siemens zuerst statt der Erde eine mit dem Namen „elektrischer Sack“ belegte grosse Leydener Flasche (ein Stück des für die Fortsetzung der Linie nach Indien bestimmten Kabels) als Condensator am Kabelende ein, um die Sprechgeschwindigkeit zu erhöhen. Auf die Anwendung eines Condensators auf die Telegraphie hatte Isham Baggs zwar schon am 22. Mai 1858 in England ein Patent erlangt, Siemens hatte davon aber keine Kennt- niss erlangt, da er schon im Herbst 1858 mit der Kabelexpedition nach dem Rothen Meere abreiste. Der ebenfalls in der historischen Abtheilung vorhandene Farbschreiber von Lewert in Berlin (1865) mit abnehmbarer Federtrommel hat die von Digney und Baudoin in Paris 1858 gewählte Einrichtung, insofern das Schreibrädchen am Apparat- 3 * 31 • im Pavillon für den Welthandel und im eigentlichen Industriepalastc ausgestellt und an letzterer Stelle auch eine hübsche Construction des Hebels eines gewöhnlichen Relais, das für Ruhestrom sowohl wie für Arbeitsstrom brauchbar sein soll. Schäffler hat nämlich, wie Fig. 30 zeigt, den vordem, auf der einen Seite mit einem Platinplättchen, auf der andern mit einem Elfenbeinplättchen belegten Tlieil des Relaishebels h einfach in der Weise um eine Schraube n drehbar gemacht, dass nach Bedarf das Platinplättchen genau der obern oder der untern Stellschraube oder s% im Contactständer C der Localbatterie gegenübersteht; zur Erhaltung der genauen Stellung des drehbaren Endes stösst dasselbe nicht stumpf an den Relaishebel, sondern greift mit einer Art Schneide in denselben hinein. Ebenso hat auch Siemens bei seinen neuesten, für Eisenbahnwärterstationen und für Feuerwachen bestimmten Farbschreibern einen neuen Weg zur Erreichung desselben Ziels eingeschlagen, insofern er die Schenkel des aufrecht stehenden Elektromagnetkernes seitwärts zu einander zugewandten Schuhen, zwischen welchen der Ankerhebel eben noch Platz hat, verlängerte und den Anker an diesem Hebel oberhalb oder unterhalb der Schuhe mittels einer einzigen Schraube befestigte, je nachdem der Apparat in eine Leitung für Arbeitsstrom oder für Ruhestrom eingeschaltet werden soll. Die historische Ausstellung enthielt endlich noch den polarisirten Farb- schnellschreiber von Siemens (1868); dieser Apparat, an welchem sich durch Federn, welche gegen die Innenwand eines Ilohlcylinders angedrückt werden, die Ablaufgeschwindigkeit des Papierstreifens innerhalb verhältnissmässig weiter Grenzen leicht und schnell verändern und dann constant erhalten lässt, hat, wie auch jener von 1862, Blechkernein seinem Elektromagnete. Ein Farbschreiber der seit 1861 von G. Wernicke in Berlin gebauten Art*), bei welchem die Farbe durch ein Ca- pillarröhrchen aus dem am Schreibhebel befestigten und sich mit ihm bewegenden, mit losem wolligen Haar angefüllten Farbegefässe auf den Papierstreifen gelangt, war in der historischen Abtheilung nicht zu sehen, wenn mau nicht den von der bayerischen Telegraphen-Verwaltung ausgestellten Farbschreiber (welchem übrigens ein vom Gewerbe- Institute in Lissabon zur Schau gestellter sehr ähnelt) liieher rechnen will, bei welchem der Papierstreifen vom Schreibhebel gegen eine feine Mündung am unteren Ende des Farbegefässes heranbewegt wird. Dagegen zeigte ein anderer bayerischer Farbschreiber mit Schneide am Ankerhebel eine neue Weise der Uebertragung der Drehung auf das *) Vgl. Dub, Anwendung des Elektromagnetismus, S. 490. I 32 * Schreibrädchen, nämlich durch eine Art Sternrad, eine Anordnung, welche auch in ähnlicher Weise an einigen französischen Farbschreibern zu bemerken war. Kurz sei endlich auf den zugleich als Schreibrädchen dienenden eigenthümlichen Farbebehälter des in der französischen Abtheilung befindlichen, für Rault und Chassan patentirten, von mehreren Firmen gebauten Farbschreibers hingewiesen, dessen aus zwei um den cylindrischen Farbebehälter herumlaufenden Rändern gebildeter Spalt oder Schlitz, aus welchem die Farbe auf den Papierstreifen fliesst, sehr an ein älteres, 1S6S der Telegraph Work Company patentirtes Farbgefäss*) erinnert. Unter den in Wien ausgestellten Morse’schen E isenbahndienst- telegraplien zeichneten sich die Stations -Telegraphenapparatsätze von Siemens und Halske aus. Für dieselben sind die zu einer Station gehörigen Apparate (Färb- oder Stiftschreiber, Relais, Taster, Galvanoskop, Blitzableiter) auf einem gemeinschaftlichen Grundbrete festgeschraubt, welches in eine Vertiefung des Apparattisches eingesetzt wird. Dabei sind behufs schneller und einfacher Auswechselung eines solchen Apparatsatzes die Leitungsdrähte nicht unmittelbar nach Klemmschrauben an dgn einzelnen Apparaten geführt, sondern mit schneidenförmigen, in jener Vertiefung des Tisches befindlichen Ständern verbunden, auf welche sich beim Einsetzen des Grundbretes in die Vertiefung die sogenannten Federschlussklemmen (nach Frischen) auflegen und die nöthigen Apparatverbindungen herstellen. So lange dagegen das Grundbret aus der Vertiefung ausgehoben ist, stellt eine ausserdem noch vorhandene Federschlussklemme die kurze Verbindung zwischen den in die Station einmündenden (Luft- und Erd-) Leitungen her; beim Wiedereinsetzen des Grundbretes aber wird diese kurze Verbindung selbstthätig wieder gelöst. Die ebenfalls in Wien ausgestellten für vorübergehenden Dienst bestimmten Eis en bahn wärt er bu d en telegraph en von Siemens und Halske sind erst seit etwa l 1 /^ Jahr entstanden und auf mehreren Eisenbahnen bereits eingeführt. Der eiserne Anker der horizontalen Elektromagnete ist bei diesen Telegraphen, in ähnlicher Weise wie zuerst bei dem Sie mens’sehen Zeigerapparat mit Selbstunterbrechung und später auch bei dem Sie mens’sehen Dosenrelais, zwischen die Elektromagnetpole gelegt; ein seitwärts vom Anker auslaufender Arm trägt das in ein Gefäss mit flüssiger Farbe eintauchende Schreibrädchen oder ein Farbscheibchen aus Stiftblau; an einer Rückverlängerung dieses Armes heftet sich die Abreissfeder an. Der ganze ') Vgl. Katechismus d. Telegraphie, S. 179. 35 sei das Relais ausgesclialtet und beim Niederdrücken des Hebels bd oder des Hebels ac auf die Contactscliiene ss der positive oder negative Strom der Linienbatterie LB in die Leitung L entsendet. Bei dem späteren Relais waren die beiden Anker zwischen den Schenkeln zweier Hufeisenmagnete drehbar befestigt und wurden von diesen magnetisch inducirt, durch die Stromwirkung aber (wie Fig. 31 andeutet) auf den Kern des Elektromagnets R herabgezogen. Ein jenem ältesten ganz ähnlicher Stöhrer’scher Doppelstiftapparat befand sich in der bayerischen Abtheilung der historischen Ausstellung, zugleich in letzterer ein neuerer Doppelstiftschreiber nebst vier verschiedenen Relais dazu (mit beweglichen Lamellen, mit zwei constanten Stahlmagneten, mit zwei Hufeisen-Magneten, mit sechs Stabmagneten). Dagegen begegnete man wieder in der allgemeinen Abtheilung den Siemens’schen Abänderungen des Doppelstiftapparates: einem Doppelstift-Relief- schrciber (1850), nebst der ältesten Form des polarisirten Relais (ohne Stahlmagnete, die Anker von den Kernen eines von einem Zweigstrome der Local-Batterie umströmten Elektromagnetes magnetisch inducirt) und einem Tasten werk mit 30 Tasten und einer Stiftenwalze, sodann einem polarisirten Doppelstift-Relais mit Stahlmagneten (1852), welches übrigens in seinem Bau dem eben erwähnten Relais der ältesten Form ganz ähnlich ist. Die neueste Zeit hat endlich zwei Vorschläge zur Wiederaufnahme der Steinheil’schen Schrift gebracht, welche lediglich aus in zwei Zeilen vertheilten, durch gleichkurze positive und negative Ströme erzeugten Punkten besteht. Der eine dazu bestimmte, in Fig. 32 abgebildete Telegraph, welcher die Vorzüge des Morse’sc-hen Telegraphen mit denen des Ilughes’schen Typendruck-Telegraphen vereinigen soll und deshalb dem letzteren in mancher Beziehung ähnelt, aber des Synchronismus nicht bedarf, wurde von G. Jaite in Berlin 1868 bis 1870 entworfen, von W. Gurlt in Berlin gebaut und ausgestellt. Das von Jaite aufgestellte Alphabet weicht in mehreren Beziehungen nicht unvorteilhaft von dem Steinheil’schen ab. Bei diesem, von Jaite „Fernschreiber“ genannten Apparate werden die in zwei Zeilen stehenden Punkte durch ein geeignetes Stanzwerk, welches Fig. 33 zeigt, als Löcher in einem (zwei oder drei) Papierstreifen, welche in dem Schlitze i unter dem Stempel! vorbeigeführt werden, durchgestossen, damit jedes Telegramm von jedem Streifen ab auch sofort und bequem automatisch weiter telegraphirt Averden könne. Die weichen Kerne der beiden aufrecht stehenden Elektromagnete E x und E 2 sind polarisirt, da sie auf den Schenkeln zweier horizontaler Hufeisenmagnete stehen; die Kerne 37 Ende der Axen a 7 und a 8 sitzen je drei ringförmige ContactstUcke und ein voller Contactring, welche nebst dei A auf denselben schleifenden zweiarmigen Contactfeder zu der von Jaite angegebenen eigentluim- lichen Translation dienen, bei welcher noch ein automatischer Umschalter benutzt wird. Das bis Ende 1870 benutzte ältere Modell des Jaite’schen Apparates, das neuere Modell des Fernschreibers und das neueste Modell des automatischen Umschalters für die Translation waren von Gurlt, das dazwischen liegende Modell des Fernschreibers von der kaiserl. Deutschen Telegraphenverwaltung ausgestellt. Der andere Steiuheilschrift erzeugende Telegraph, der Kettenschriftgeber von Siemens (1872), war in der Ausstellung von Siemens und Halske zu sehen; dieser Telegraph sendet jedoch die Ströme automatisch in die Telegraphenleitung, und seiner wird daher bei der automatischen Telegraphie wieder zu gedenken sein. Im Anschlüsse an die Schreibtelegraphen mag der Relais gedacht werden, wenn auch ein Relais zuerst (im April 1837 von Cooke und Wheatstone) für den zu einem Nadeltelegraphen gehörigen Wecker angewendet wurde. Von den Relais führte die historische Ausstellung eine sehr grosse Anzahl und von der verschiedensten Construction vor Augen. Neben dem ältesten deutschen (von 1849) mit geradem Ankerhebel fand sich das 1850 in Hannover benutzte mit Winkelhebel, ein von G. Wernicke angefertigtes Siemens’sches Dosenrelais (1851), das 1853 von Siemens construirte, zuerst auf den russischen Staats-Tele- graphen-Linien zugleich mit dem schon auf S. 28 erwähnten, ähnlichen Stiftschreiber für Schnellschrift verwendete Relais mit schwingenden Kernen, und eine ganze Reihe der verschiedensten polarisirten Relais; die Relais von Nottebohm und von Borggreve (beide von 1857, mit liegendem Elektromagnet), ein Relais von 1868 mit nach der Stromstärke verstellbarem Elektromagnetkern und das mit zwei Stahlmagneten, mit zwei Elektromagneten (mit blechförmigen Kernen) und mit zwei Ankern versehene polarisirte Siemens’sche Relais zur Translation auf Wechselstrom-Linien (indo-europäische Linie, 1869). Die Relais für den Doppelstiftapparat haben schon Erwähnung gefunden. Von neueren Relais fanden sich in der französischen Ausstellung das keiner Regulirung bedürftige Relais von d’Arlincourt und das sehr empfindliche Relais für B. Meyer’s mehrfachen Telegraphen, in der Ausstellung von Siemens und Halske aber ein aperiodisches Submarinerelais mit drei Ruhelagen für Wechselströme, und von Hefner-Alteneck’s Abkürzungsrelais, welches eine Erhöhung der Sprechgeschwindigkeit auf Kabeln ermöglichen soll. Dieses submarine Relais für Wechselströme 38 enthält entweder einen kräftigen Elektromagnet, welcher durch einen starken Localstrom erzeugt wird, oder einen durch ein System permanenter Magnete kräftig influenzirten Magnet. Der Nordpol dieses aufrechtstehenden Magnetes ragt durch ein in dem entsprechend verlängerten Südpole befindliches Loch, dessen Weite etwas grösser ist, als die Dicke des Nordpols, hindurch, und in dem Zwischenräume zwischen den beiden Polen', schwebt zwischen zwei Spiralfedern aufgehängt, eine kleine cylinderförmige Spule, welche aus umsponnenen Aluminiumdraht besteht und über eine dünne Aluminiumröhre gewickelt ist. Die Zuleitungen für den Linienstrom gehen entweder durch jene beiden Spiralfedern oder durch zwei seitliche lose gespannte Drähte b^ und b. 2 , welche zugleich die centrale Lage der Spule im hohlcylinderförmigen magnetischen Felde sichern. Wird die Spule mit der Hand oder durch einen Strom aus ihrer Ruhelage entfernt, so fällt sie ohne alle Schwingungen in dieselbe zurück. Es ist diess die Folge der starken, die Bewegung der Spule dämpfenden Ströme, welche der permanente Magnetismus in dem Aluminiumringe erzeugt. Da aber die Spule somit vollkommen aperiodisch ist, kann sie mit sehr geringem Spielräume zwischen zwei Contactauschlägen aufgehängt werden, zwischen denen sie sich dann je nach der Richtung des sie durchlaufenden Linienstromes in dem zwischen jenen beiden Magnetpolen liegenden magnetischen Felde hebt oder senkt; dabei sendet sie aber den Localstrom durch den zwischen den Drähten b\ und b 2 befindlichen mittleren Draht a in der einen oder andern Richtung durch einen polarisirten Schreibapparat S für Steinheilschrift. An der Spule ist nämlich ein Aluminiumbügel c angebracht, in welchem ein oben in eine Spitze, unten in eine ebene Fläche endender Contaetstift befestigt ist, und diesem Contactstifte steht oben ein Contact s* mit ebener Fläche, unten ein Contact s 2 mit Spitze gegenüber. Ein positiver Strom legt die Spule an den obern Contact Sj, ein negativer an den untern , und Siemens-Ilalske in der Galerie 8^4 des Industriepalastes ausgestellt. Unterirdische und unterseeische*) Leitungen bot die historische Ausstellung nicht, doch waren ganz in der Nähe Kabel- *) Ueber die Entwickelung der unterseeischen Telegraphie und die bei derselben verwendete Apparate vgl. Zeitschrift für Mathematik und Physik Jahrgang XII S. 392 und Jahrgang XIII S. 1 und 451. proben von Felten und Guilleaume in Köln ausgestellt, nicht minder von Gebrüder Siemens aus deren Kabel-Fabrik in Woolwich, deren Leistungen sich in der englischen Abtheilung der Weltausstellung (welche auch Hooper mit einer hübschen Folge verschiedener Unterseetaue beschickt hatte) deutlicher erkennen Hessen. In der italienischen Abtheilung befand sich das eigenthümliche Unterseetau von Trevisani und Halbe, dessen Seele mit einer gegliederten Schutzhülle umgeben war. Die französische Telegraphen-Verwaltung hatte eine Vorrichtung zum Einziehen der Drähte zu unterirdischen Linien ausgestellt und einen pneumatischen Telegraphen mit einer von Bontemps angegebenen akustischen Vorrichtung zur Ermittelung des Ortes, wo ein Wagen in dem Rohre festsitzt. Kurz sei endlich der Vertretung gedacht, welche die Feldtelegraphie in der Wiener Ausstellung gefunden hatte. Oesterreich hatte in dem Pavillon für Welthandel zwei Materialwagen für Feldtelegraphen ausgestellt nebst einer grossen Anzahl Stangen mit Kautschuk-Isolatoren auf Eisenträgern; ferner sehr compendiüse Feldtelegraphen in verschiedenen Apparatzusammenstellungen (mit Stiftschreiber und Farbschreiber); einen tragbaren Apparatsatz, aus Bussolen, Taster und Relais bestehend, letzteres jedoch mit einer Glocke versehen, auf welcher der Relaishebel hörbare Zeichen giebt; verschiedene Batterien mit Zink-Kupfer- und mit Zink-Platin-Elementen, die zum Theil jedes für sich in einen Lederbehälter eingeschlossen sind. Ausserdem hatten nur die schwedischen Feldtelegraphen, und zwar im schwedischen Geschützpavillon, einen Platz gefunden: ein Materialwagen mit vier Rollen vier- drähtigem, verzinkten Eisendraht und drei Rollen isolirtem Draht, so wie ein Apparatkasten von Oeller & Co. in Stockholm für die Wagenstation, enthaltend einen Farbschreiber (nach Digney) für Translation, einen Taster, eine Bussole und einen Wecker. Nach flüchtiger Erwähnung der für den Statistiker interessanten Karten, welche die Entwicklung des deutschen Telegraphennetzes in den Jahren 1854, 1860, 1866 und 1872 zeigten, ferner einer Specialkarte der Normalverbindungen der Telegraphenleitungen (1872), sowie einer Tafel, welche die Entwicklung des Telegraphenverkehrs und der Verkehrsmittel in Deutschland von 1854 bis 1872 graphisch darstellte, und endlich einer Mappe mit 19 Blatt Zeichnungen, welche die Einrichtungen der Württembergischen Telegraphenverwaltung darstellten, — muss schliesslich noch eines in der historischen Abtheilung befindlichen Gegenstandes von hervorragendem geschichtlichen Interesse ge- Q5crfa(]öDucf)f)anbf«ni] m\ 3ufiu3 -Springer in sBerfin, Monbijouplatz 3. Die Anwendung des ELEKTROMAGNETISMUS mit besonderer Berücksichtigung der neueren Telegraphie und den in der deutschen Telegraphenverwaltung bestehenden technischen . Einrichtungen. Von I)r/ Julius Dub. Zweite vollständig neu bearbeitete und unter Berücksichtigung der Fortschritte der Wissenschaft ergänzte Auflage. Mit 431 in den Text gedruckten Holzschnitten. Preis 31 IMiirk. Der * ELEKTROMAGNETISMUS. Von Dr. Julius Dub. Mit 120 in den Text gedruckten Holzschnitten. Preis 7 Mark. ^iTfagsßudjljan&fung non Julius Springer in 33erfin, Monbijouplatz 3. liechen - Aufgaben aus der ELEKTRICITÄTS-LEHRE besonders für Telegraphen-Beamte von C. A. Ny ström, Telegraphen - Stations-Director zu Oerebro in Schweden. IVLit einer Figurentafel. Preis 1 Mark 20 Pf. Lieber den Einfluss der Dimensionen des Eisenkerns auf die Intensität der Elektromagnete. Eine Experimeutai-Untersuchüug von Dr. T-U.li-U.13 XD-O-lO. Aus Poggemlorjf s Annalen der Physik u. Chemie 1862, Bd. CXV. besonders abgedruckt. I*reis 1 Mark. Elemente der UNTERSEEISCHEN TELEGRAPHIE. Nach dem Französischen des A. Delamarche frei bearbeitet und nach eigener Erfahrung mit Anmerkungen versehen von C. Vieclielmann. Mit einem Anhänge: Die Kabellegungen im Mittelmeere. Mit einer lithographirten Tafel und 3 in den Text gedruckten Holzschnitten. , Irrels 2 Mark 40 l‘f. Werner Siemens, aneicu Oilicier d’Artilleric, llemoire sur la Telegraphie electrique. Suivi du Rapport fait sur ce memoire ä l’academie des sciences de Paris, dans sa seance du 29 avril 1850. Preis 1 Mark. Werner Siemens, Kurze Darstellung der an den preussischen Telegraphen-Linien mit unterirdischen Leitungen his jetzt gemachten Erfahrungen. 1851. Preis SO Pf. von (1. (irumbjich hi Leipzig. Druck TMW-Bibliothek 0027825 6 vv* >- U * ^ " / f * ^ * *w *'• VVV f'H ■*^‘*1 M * . 4 3 & fe ' * Ä lT « 7 * Ä..^'< käk :