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unter dem Namen Kokus von Bahia» bekannten Frucht gezogen wird.
Aus dem trockenen Stroh werden Matten, Hüte, Körbe, und Besen gemacht, und wird von demselben schon eine grosse Quantität nach Europa exportirt, wo es zur Anfertigung von feinen Hüten verwendet wird, welche zum Theil nach Brasilien geschickt werden; der Werth des exportirten und im Lande verarbeiteten Strohes beläuft sich ohngefähr auf Rs. 1.000.000$ 000.
Seine Blätter endlich erzeugen Wachs, das zur Fabrication von Kerzen verwendet wird, deren Verbrauch in den Nordprovinzen sehr bedeutend ist, besonders in Ceará, wo sie schon einen wichtigen Handel- Artikel bilden. Der jährliche Export von diesem Wachs wird auf mehr als 60.000 Arroben( 871.400 Kilog.) geschätzt, und der Verbrauch im Lande auf mehr als 50.000 Arroben( 734.500 Kilog.), so dass der Werth der jährlichen Produktion sich auf mehr als Rs. 1.500: 000$ 000 beläuft.
MINERALIEN.
Rücksichtlich des Mineralreiches hat Brasilien Ueberfluss an
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Edelsteinen.
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Man findet Diamanten in der Provinz Minas- Geraes längs der Serra do Espinhaço, oberhalb dieses Gebirges bis zur Nordgrenze der Provinz und in den Gebirgen, welche südwestlich der Quellen des Rio S. Francisco liegen; und in der Provinz Bahia in den Ebenen und den das Thal des S. Francisco bildenden Gebirgen.
In den Provinzen Goyaz, Mato- Grosso, Paraná, S. Pedro do Rio- Grande do Sul und S. Paulo findet man