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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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Es giebt Quellen von den nämlichen Eigenschaften in einem kleinen Orte, den man jüngst mit dem Namen Cambuquira bezeichnet hat, welche seit drei oder vier Jahren von Personen aus gewissen Theilen der Provinz Minas- Geraes benutzt zu werden beginnen.

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Man trifft solche ebenfalls auf der Fazenda" Contendas an, nahe der Strasse, welche von Lambary nach der Ortschaft Caxambú führt.

Alle diese Quellen gehören der Provinz Minas- Geraes an. Im Municipium von Pajeu de Flores, in der Provinz Pernambuco, existiren gleichfalls verschiedene Quellen, deren Wasser in ihren Bestandtheilen und Wirkungen. den vorhergenannten ähnlich sind.

Um die Quellen von Lambary und Caxambú zu be­nutzen, hat die Provinzial- Regierung und die respectiven Municipalitäten, unterstützt von einigen Stadtbewohnern, verschiedene Bauten herstellen lassen, und beabsichtigen noch andere auszuführen, nicht nur um die Wasser im besten Zustande der Reinheit zu erhalten, sondern auch zur grösseren Bequemlichkeit derjenigen, welche schon in wachsender Anzahl dieselben alljährlich besuchen.

auch

So hat man im Kirchspiele Lambary, wo sich eine Badeanstalt mit meublirten, geräumigen und luftigen Zimmern und marmornen Badewannen b fin let, in nicht geringer Au dehnung den Fluss abgeleitet, welcher nahe. bei den Hauptquellen lief und dieselben bei Ueberschwem­mungen benachtheiligte.

Die Wirksamkeit dieser Wasser bei Beschwerden der Verdauungswerkzeuge und anderen ähnlichen ist seit langer Zeit ausser allem Zweifel, angesichts einer langen Reihe von Thatsachen.

Nicht weit von den Hauptquellen und inmitten der Ortschaft giebt es eine Quelle mit Namen« Paulina,» die eine Fülle gashaltigen Schwefelwassers hat, und