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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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Die beiden ersteren sind öffentliche Quellen, sehr be­sucht und gut angelegt, in zweien der angenehmsten und gesundesten Vorstädte.

In der Hauptstadt und an anderen Orten in der Pro­vinz Rio de Janeiro giebt es deren elf, bereits analysirte Quellen, so wie sieben in Minas- Geraes, in deren Haupt­stadt eine öffentliche Fontaine sich befindet, fünf in der Provinz Pernambuco, einige in Maranhão, Piauhy, Espi­rito- Santo, São- Paulo und anderen.

Im Allgemeinen enthalten dieselben Eisen im Zustande von Carbonat aufgelöst in Fülle von Kohlensäure, in­dessen in sehr verschiedenen Proportionen.

Gashaltige- Wasser.

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Die besuchtesten sind die sogenannten Aguas Vir­tuosas, im Kirchspiele Lambary, ungefähr 3 Leguas, ( 19,8 Kilometer) von der Stadt Campanha, und 60 Leguas oder 396 Kilometer von der Hauptstadt des Rei­ches entfernt; so wie die ehemaligen Aguas Santas, jetzt Caxambú benannten, im Municipio Baependy, ungefähr eine Legua,( 6, 6 Kilometer) von der Stadt dieses Namens entfernt, dog modich o

Sie enthalten im Allgemeinen grosse Quantitäten Koh­lensäure und einige Salze in kleineren Theilen, wovon die hauptsächlichsten-Soda- Bicarbonat, salzsaure Mag­nesia, Kochsalz, schwefelsaurer Kalk und Soda.

In denen von Campanha, den Berichten competenter Personen zufolge, bildet die Kohlensäure zwei Drittthei­le des aufgelösten Stoffes.

Die Benutzung der einen so wie der anderen ist im Begriffe, sich über den Entspringungs- Ort auszudehnen, indem selbige sowohl nach der Hauptstadt als nach einigen Provinzen exportirt werden.