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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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nollon sasia Schwefelhaltige Quellen. dfords

Diese findet man reichlich bei der Ortschaft S. Do­mingos do Araxá, an der Grenze von Minas- Geraes und Goyaz, und wurde derselben schon in der Landesbe­schreibung von Ayres do Casal, und in den Werken von A. de St. Hilaire Erwähnung gethan.

werden

Dieselben werden bei verschiedenen Krankheiten angewandt, und nach Angabe des ersteren die Wasser dieser Art häufig von den wilden Thieren aufgesucht, so wie auch von Gutsbesitzern für den Gebrauch der Hausthiere, als Ersatz für das gewöhnli­che Salz, dessen Preis in jenen Gegenden ungemein hoch ist.

Auch giebt es, den vorgenannten ähnliche, an den Ufern des Flusses Verde in der Provinz Minas- Geraes.

Warme Mineral- Wasser.

Als solche werden angesehen die von Santa Cathari­na, bekannt unter dem Namen: Heilquellen von Bitten­court, mit einer Temperatur von 35 1/2 Grad; Heilquellen nördlich von Cubatão mit 36°; südlich von Cubatão mit 45° Grad, und Heilquellen von Tubarão.

Um einige Quellen zu benutzen, hat man nahe der Hauptstadt der Provinz, weiter von der Stadt S. José, an einer Strasse, welche mit einigen Verbesserungen für Räder- Fuhrwerk benutzbar gemacht werden kann, ein Gebäude, genannt Hospital der Heilquellen der Kaiserin ( Caldas da Imperatriz), mit den nöthigen Räumlichkeiten zum Gebrauch der Kranken errichtet.

Dieses Hospital ist in einer sehr anmuthigen und ge­sunden Gegend gelegen, nahe an einem reichlich mit aus­gezeichnet gutem Wasser versehenen Flusse und sich weithin ausdehnenden Urwäldern.