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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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von 15 bis 20 Spannen, 3,3 bis 4,4 Meter aus dessen Boden. viele Quellen sprudeln. of 30 ho

Die Temperatur der Quellen dieses See's ist an eini­gen Stellen sehr hoch, fast 48 Grad, so dass, um solche zu benutzen, es nothwendig ist, dieselben erst abkühlen zu lassen.

Auf Befehl der Präsidentschaft von Goyaz wurden diese Quellen im Jahre 1839 analysirt, in welchem Jahre man die Anzahl der Personen, welche sich der selben bedienten, allein im Monat September auf 110­schätzte.

Dieselben wurden abermals im Jahre 1842 auf Anord­nung der Regierung untersucht; und wenn man auch heute den Bericht ihrer Wirkungen in Bezug auf die Behandlung der griechischen Elephantiasis als übertrie­ben ansieht, so ist ihre grosse Wirksamkeit ausser allem Zweifel erprobt in vielen Fällen von Flechten, bei hartnä­ckigem Rheumatismus, bei alten, scrophulösen Ge­schwüren und andern Uebeln ähnlicher Art.

In ihrer Composition sind Chlorurete vorherrschend, Carbonat und Silicat von Pottasche, Soda, Kalk, Mag­nesia und Alaun in kleinen Quantitäten.

Die Temperatur im Allgemeinen variirt zwischen 34 olls und 40 Grad, und steigt in einem der Brunnen bis auf 43 Grad.

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Mineralwasser mit einigem Schwefelgehalte.

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ab Die besuchtesten, unstreitig unstreitig die wichtigsten der bis jetzt gekannten Quellen sind die der Provinz Minas­

Geraes.

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Dieselben sind 6 Leguas oder 39,6 Kilometer von dem Städtchen Caldas; eine derselben mit einer Temperatur

C. A.

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