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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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gegründet an den Quellen des Flusses Dourados, eines Neben- Flusses des Ivinheima, um die Schifffahrt auf dem Paraná nach dem Innern jener Provinz zu unter­stützen, und um die Bewohner jenes Theiles brasilia­nischen Gebietes bis zur Grenze des Apa- Flusses zu vertheidigen und zu beschützen, die den Einfällen der Indianer ausgesetzt sind, und die letzteren zu civilisiren.

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Sie ist in einer schönen Lage, auf einer von Berg­flüssen, kleinen Gehölzen und Wäldern durchschnittenen Hochebene angelegt, wo man die besten Bauhölzer, Mate- Sträucher, viel Wild, ausgezeichnete Palm- Bäume und crystallhelles, reines Wasser antrifft.

Der Krieg, welchen Brasilien gegen die Regierung von Paraguay führte, hat die Entwickelung dieser Colonie gehemmt, jedoch wird sie durch ihre Lage und andere Vortheile unter den Niederlassungen dieser Art einen der ersten Plätze einnehmen.

Die von Miranda, ebenfalls in Mato- Grosso, angelegt an den Quellen des Flusses Mondego oder Miranda zu demselben Zwecke wie die Colonie dos Dourados.

Da gleichfalls diese Colonie in Folge der obener­wähnten Ursachen gelitten hat, so nimmt sie erst jetzt wieder neuen Aufschwung, und verspricht, wie jene, eine günstige Zukunft.

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Die von Itapura, in der Provinz S. Paulo, am rechten Ufer des Tieté, unterhalb des grossen Wasserfalls, wovon sie den Namen hat, und 7 englische Meilen( 13 Kilom.) von seiner Mündung in den Alto Paraná. Ihr Bezirk erstreckt sich über mehr als 4 Quadratmeilen( 17.424 Hectare), bedeckt mit Urwald, worin sich die herrlich­sten Bauhölzer zu Gebäuden und Schiffen befinden, rissil

In jenen Wäldern und an den Ufern des Tieté gibt