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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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es die verschiedensten Arten von Wild. Auch sind der Tieté und der Alto Paraná überaus reich an Fischen.

Die Bevölkerung von mehr als 300 Bewohnern be­schäftigt sich ausschliesslich mit Ackerbau. Der Boden ist sehr fruchtbar, und eignet sich vorzüglich zu Cerealien, Tabak, Kaffee, Baumwolle uud Kartoffeln.

Die von Avanhandava, ebenfalls in der Provinz S. Paulo, am rechten Ufer des Tieté und in einer Entfernung von 40 Leguas( 264 Kilom.) östlich von dem Flecken Araraquara, mit einer Fläche von einer Quadratlegua ( 4.356 Hectare).

grossen

Ungefähr 200 Klafter, 440 Meter oberhalb des Wasserfalles von Avanhandava, in nördlicher Richtung, ist ein Weg von 3,000 Klafter, 6,6 Kilometer, welcher die Grenze der Colonie im Osten bildet.

Im Süden theilt sie der genannte Fluss.

Ihr Boden, so wie der in der Umgegend, ist von besonderer Güte. Der Landbau erzeugt dort in Ueber­maass alles, was für den Unterhalt der Bevölkerung des Salto, und oft für den von Itapura nöthig ist.

Die Einwohnerzahl beläuft sich auf 900.

Die Colonie von Santa Thereza, in der Provinz Santa Catharina, gelegen an der Landstrasse, welche die Stadt S. José mit der Stadt Lages am Ufer des Flusses Itajahy verbindet.

Sie ist bestimmt, in kleine Grundbesitze getheilt zu wer­den, auf welche ausgediente Soldaten ein Anrecht haben. Das Clima derselben ist sehr gesund, und der Boden eignet sich zu jeglicher Cultur.

Ihre Bevölkerung besteht aus 300 Personen beider Geschlechter, ohne die Militairbesatzung.

Sie erzeugt reichlich Zuckerrohr, Tabak, Kartoffeln, Cerealien und alle möglichen Obstarten.