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von der nöthigen Stärke für die mächtigsten Panzerschiffe verfertigen.
augst Dies hat dasselbe, zur Zeit des Paraguaykriegs, durch bedeutende Arbeiten und durch die ungemein schnelle Construction von Panzerschiffen bewiesen.
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Brasilien ist überreich an Schiffsbauholz, und könnte davon eben so viel ausführen, als es Eisen, wovon es indessen im Ueberfluss besitzt, einführt.
Die Vorräthe der härtesten und zum Schiffsbau geeignetsten Holzarten werden immer erneuert, und die jetzt bestehenden reichen für die gewöhnlichen Arbeiten der Werften noch auf viele Jahre aus.
Das Arsenal der Hauptstadt besitzt ein fertiges Dock, und ein anderes, welches die längsten neueren Schiffe aufnehmen kann, ist im Bau.
Im Hafen von Maranhão, wo der Unterschied des Wasserstandes bei Ebbe und Fluth 18 bis 20 Fuss oder Meter 5,5 bis 6,1 beträgt, beschäftigt man sich damit, das schon lange angefangene Dock auszubauen.
Der Amazonenstrom lässt an vielen Stellen, auch in der Nähe von Belém, der Hauptstadt der Provinz Pará, die Erbauung von Docken für die tiefgehendsten Schiffe zu. Es wäre zu weitläufig, alle Punkte der ausgedehnten Brasilianischen Küste aufzuzählen, welche sich zu Verbesserungen und Kunstbauten für den Schiffsbau eignen.
Die Brasilianische Flotte ist mit nach den vollkommensten Systemen eingerichteter Artillerie bewaffnet. e Viele Officiere und Seeleute sind schon auf die Bedienung dieser Geschütze und richtiges Zielen eingeschult.
Die Schlacht von Riachuelo, welche mit der von Lissa in Vergleich gestellt werden kann, und viele andere Thaten der Flotte in Paraguay, beweisen mehr als