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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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1.469 Kilogr., und der beste 300 Arroben oder 4.407 Kilogr. bis 600 Arroben, oder 8.814 Kilogr.

Die topographische Bildung, die verschiedenen Climate, der Reichthum an Wasser, die fast allgemeine und immer­währende Vegetationskraft, befähigen, mehr oder minder, die Ländereien zur Ziehung aller Pflanzen der Erd­oberfläche.

So ereignet es sich, dass in fast allen Südprovinzen, wo an einigen Stellen der Kaffee, das Zuckerrohr, die Baum­wolle und der Tabak gedeihen, wie sie nur in den bestgelegensten Ländern gedeihen können, und wo der Thee, Cacáo, die Vanille und alle asiatischen Pflanzen fortkommen, andere Stellen sich hauptsächlich zum Bau aller Obst- und Getreidearten und Gemüse Europa's eignen.

Es giebt in der That Provinzen, in welchen der Kaffee und das Zuckerrohr gedeihen, und wo auch Weizen, Ger­ste, Roggen, Reben, Apfel-, Birnen-, und Pfirsichbäume einen guten Ertrag geben.

Viele durch brasilianischen Landbau gezogene Pro­dukte versorgen bereits die Märkte der Nord- und Süd­provinzen mit Käse, Butter, Speck, allerlei Früchten, verschiedenen Arten Kartoffeln und anderen Knollge­wächsen. ivo ob nolle

Selbst die gewöhnliche unter dem Namen englische Kartoffel bekannte Kartoffel, eben so gut wie die im­portirte, wird schon in grosser Menge gepflegt. 03 Der Gemüse- Obst- und Gartenbau hat seit einigen Jahren im Municipium der Hauptstadt des Reichs, und in den Hauptstädten der Provinzen Bahia, Pernambuco, S. Pedro do Rio Grande do Sul, und anderen, sowie auch in den Colonien bedeutende Fortschritte gemacht. nodaliay

Dasselbe ist der Fall rücksichtlich der Acclimatisation