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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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exotischer Gewächse, der Pfropfreiser und der Verpflan­8.8 bosdorA 000 eid realiz Die Vortheile der Cultur des Kaffeebaumes entgehen Niemand, welcher nur oberflächlich die im Kaiserreiche daraus erzielten Resultate kennt.

Ein Hektare Land( 2.066,1 Quadratbrassen) kann 918 Kaffeebäume enthalten, die in einem mittelmässigen Boden 45,9 Arroben,( 674 Kilogr.) Kaffee geben. Im Boden zweiter Classe 94,2 Arroben( 1,384 Kilogr.) und im besten 137,65 Arroben( 2022 Kilogr.)

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Ein fleissiger Mann der regelmässig arbeitet, kann 2 mit Kaffee bepflanzte Hektare Land( 4.132,2 Quadrat­brassen) besorgen, und ist somit seine jährliche Einnah­me im ersten Falle Rs. 404$ 400, im zweiten Rs. 830$ 400, und im dritten Rs. 1: 213$ 200, wenn man das Kilogr. ( 2,2 Pfund) zum niedrigsten Preise von 300 Reis rechnet.

In einer regelmässigen Kaffee- Plantage beträgt die Durchschnitts- Produktion per Kopf, Weiber, Kinder und alte Leute miteingerechnet, Rs. 600$ 000 oder 1.666 Francs. gossedbasso,

- Beinahe der ganze brasilianische Boden, vom Ama­zonen- Strome bis São Paulo, eignet sich vollkommen für den Anbau des Zuckerrohrs und bietet reelle Vortheile; allein die Provinzen Pernambuco, Bahia und Rio de Janeiro sind diejenigen, welche dasselbe in grösserem Maasstabe cultiviren.

Viele Arten desselben sind acclimatisirt, und das Kai­serliche Landwirthschaftliche Institut in Rio de Janeiro cultivirt mit Sorgfalt auf der von ihm eingerichteten Normal- Farm 17 verschiedene Arten, nämlich: grünes Zuckerrohr von Penang oder Solangor, rosenrothes, veilchenblaues, cayennefarbiges, St. Julien, schwar­zes, creolenfarbiges, eisengraues, grün und schwarz