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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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Jetzt dient den Interessen der genannten Municipien besser die Eisenbahn, und der Canal wird nur von den Pflanzern der nächsten Umgebung benutzt.

PARANÁ UND SÃO PAULO.

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Der Canal von Varadouro.- Derselbe soll das Becken des Paranaguá, in der Provinz Paraná, mit dem des Iguape und Cananea, in der Provinz São Paulo, durch die Küste der sie trennenden Landzunge verbinden.

Dem angenommenen Plane zufolge, an dessen Aus­führung eifrig gearbeitet wird, soll der Canal 2.709 Meter( 1.231 Brassen) lang, 1,65 Meter( 7,5 Spannen) tief, und 2,8 Meter( 1,3 Brassen) und 6,6 bis 8,8 Meter ( 3 bis 4 Brassen) oben breit sein. Die mit der Anle­gung desselben verbundene Ausgale ist auf ohngefähr Rs 60: 000$ 000 veranschlagt.

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Nachdem die Anlegung des Canals, welcher die Flüsse Poxim und Santa Maria verbinden soll, contrahirt war, zeigten sich Schwierigkeiten, welche die Arbeiten an demselben aufgeschoben haben, so dass nur 424,1 Cu­bikmeter( 4.515 Cubikbrassen) von der Ausgrabung fertig geworden sind.

MARANHÃO.

In dieser Provinz sind folgende Canäle:

Der Canal dos Coqueiros mit einer Länge von 1.650 Meter( 750 Brassen) und Breite von 22 Meter( 10 Brassen), welcher den Fluss dos Mosquitos mit dem Coqueirofluss verbindet, und so die Reise zwischen der Hauptstadt, Itapicurú und Mearim abkürzt, indem die