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oder Quintas, sehr gut angebaut mit blühenden ObstGemüse- und Blumengärten, in geschmackvollem Style ausgestattet.
In den ausserstädtischen Kirchspielen gibt es gegen 400 landwirthschaftliche Anstalten, welche Viehzuchtfarmen, mehrere Branntwein- Brennereien und einige Zuckerfabriken, grössere und kleinere Kaffee- und Cerealienpflanzungen; 20 bedeutende Ziegeleien, zahlreiche Kalkbrennereien, verschiedene Fabriken und Werk
stätten umfassen.
Unter den Farmen zeichnet sich die Krondomäne Santa- Cruz aus, mit 7 Leguas, 46,2 Kilom. Quadratumfang, einem Schloss, grossen Gebäuden, grosser Leichtigkeit an See- und Landtransport, Ueberfluss an Wasser, 17 Viehweiden, welche, zwischen dem Ocean und den Flüssen Itaguahy und Guandú, ein Quadrat von 1,83 Legua, 12 Kilom. bilden.
Das Clima ist im Allgemeinen feucht und heiss. Trotzdem kann die Stadt nicht für ungesund gehalten werden, wenn man die Abwesenheit endemischer Krankheiten von verheerendem Character und den Umstand beachtet, dass die Stadt, an einem viel besuchten Seehafen gelegen, der unmittelbaren Einwirkung von aus anderen Orten eingeschleppten Epidemieen ausgesetzt ist.
Das beweis't die Sterblichkeitsstatistik.
Es genügt zu bemerken, dass unter 90.814 im Decennium 1862-1872 stattgefundenen Sterbefällen, 6.225 Todtgeborene, 1.292 durch Mord, Selbstmord und Unglücksfälle Umgekommene, 792 an Alterschwäche, 6.346 an Krankheiten von Neugeborenen, z. B. Starrsucht und andere, und 9.625 an epidemischen Krankheiten,