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Mehl, Mehlfabricate und die Maschinen und Apparate der Müllerei und Bäckerei : (Gruppe IV, Section 1) ; Bericht / von Friedrich Kick
Entstehung
Seite
10
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Bezeichnung

der

Mafchine

Leiftung der

Mafchine in Zollcentnern

Touren

Friedrich Kick.

Kraft­

Preis

verbrauch

in ,, Pferde­

loco Wien Gulden öfterr.

kräften"

Währung

300

M. Bauer

6-30

2-6

( e)

35°

Höhe

Länge

in Metern

Breite

Anmerkung

Wird in vier ver­

I- 2 1-16 1-15 fchieden. Gröfsen

gebaut.

Nr. 1

20-30

212-3

480( 260)

I'57

I'26

I

Puhl­

mann

Nr. 2

40-50

32-4

525( 315)

1.67

1'36

I

Howes& Bab­cock

5-100

700 450

( e)

2-3

0'75 bis

0.75 bis

I 2

I'2

20

820

Kuhn

30 40

125, 150, 175 615 1/ 2-2-21/ 2 Thaler loco

510

Halle

ver­

Baut zwei fchiedene Gröfsen.

Die Preife in() find für Holzge­ftelle.

In zehn verfchie­denen Gröfsen ge­baut.

In drei verfchie­denen Gröfsen.

Die Mahlgänge.

Die eminente Mehrheit der ausgeftellten Mahlgänge waren Steingänge mit bewegtem Oberftein und dürfte die Aufzählung derfelben, da fie keine befon­ders hervorragenden Einzelheiten boten, unterbleiben können.

Einen Mahlgang mit beweglichem Unterftein hatte Turner in Ipswich ausgeftellt. Die Steinftellung erfolgt durch Hebung des Bodenfteines, zu welchem Zwecke die Mühlfpindel wie gewöhnlich gehoben wird.

Der Oberftein kann horizontal geftellt werden, fteht aber fonft feft. Die Walzenmühlen waren durch eine Stuhlung mit drei Paar Walzen, ausgeftellt von der Mafchinenfabrik von Efcher Wyss& Comp. in Leesdorf bei Wien vertreten. An den principiellen Theilen diefer Mafchine ift Nichts eingeführt worden, doch ift eine conftructive Verbefferung angebracht, welche erwähnt zu werden verdient.

Bei den Stuhlungen früherer Conftruction waren die Lager der Walzen in Schlitzen der Ständer verfchiebbar und wurde die richtige Einſtellung durch Schrauben bewirkt. Hiedurch war weder ein Nachlaffen der Schrauben, noch die Uebelftände des todten Ganges vermieden. Diefe Mängel find durch die neueſte Conftruction befeitigt.

Das Lager L des Walzenzapfens z, Figur 7, Tafel I ift in einer grofsen cylindrifchen Höhlung des Ständers eingefchoben, und kann in diefer Höhlung gedreht werden. In dem fcheibenförmigen Lagerkörper ift das Zapfenlager excentrifch eingedreht. Zum Zweck der Drehung des Lagerkörpers im Ständer trägt erfterer die aus der Figur erfichtlichen gefchlitzten Anfätze, deren unterer in ein Zahnfegment endet, welches die Bewegung von der Schraube ohne Ende s erhält. Wird der Lagerkörper um den Winkel a gedreht, fo macht diefe Drehung der Zapfenmittelpunkt mit, wodurch die Walze um den Sinusversus von( bei den in der Figur erfichtlichen Conftructions Verhältniffen) mal dem Abftande des Zapfen- und Lagermittels gegen rechts( das ift gegen die zweite Walze) bewegt wird. Es verhindert fchon der Eingriff des Segmentes in die