Der Keffel von Jean Affolter.
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nur 17 Kilogramm Dampf per I Quadratmeter Heizfläche und Stunde entstanden. Im Vergleiche zu den Nichtröhren- Syftemen mufs alfo die Heizfläche circa doppelt fo grofs vorgefehen, und bedacht werden, dafs das Reinhalten der Rohre viel Mühe verurfacht.
Dagegen fteht es feft, dafs fie dann die Vortheile einer guten Ausbeute der Kohlen Heizkraft als Folge ihrer grofsen dünnwandigen Feuerfläche bieten, wenig Raum einnehmen und leichter zugängig find als andere Röhrenkeffel.
Mit Armatur wogen, fie einzeln 13.000, ohne diefelbe 7800 Kilogramm und kofteten 4200, refpective 3500 Thaler.
Der Keffel von Jean Affolter.
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Centimeter 100
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5 Meter.
Mafsftab 1: 100 der Natur.
Der Röhrenkeffel von Jean Affolter in Chemnitz zeigte im Allgemeinen eine grofse Aehnlichkeit mit dem eben befprochenen von Pauckfch&
Freund.
Das Feuer brannte auf einem Roft unter dem Keffel von 4.25 Meter Länge und 160 Meter Durchmeffer, welcher aus drei conifchen Trommeln durchwegs einfach genietheter Bleche von 12 Millimeter Stärke beftand; zog durch 50 eiferne 75 Millimeter weite Rohre nach vorne hin, und kehrte durch zwei Seitenzüge wieder nach rückwärts, um in den Fuchs abzufallen.
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Die Spannung war mit 5 Atmoſphären begrenzt, was beiläufig in eine For11 Dp+ 3 ftimmt.
Die Anordnung der Rohre in zwei fymmetriſche Gruppen, wobei ein Gang in der Mitte für die Reinhaltung von Feuerplatten und Rohren ausgefpart erfchien, die Verwendung eines hier elliptifchen Vorkopfes mit Mannloch, als Schlamm. fänger und Einfteigtunnel, das zweite Mannloch am Keffel oben, die grofse Gufs. Stirnplatte mit den Rohrthüren etc. waren aber ganz fo wie dort.
Abweichungen zeigte nur die Montirung. So lag ober dem Keffel auf zwei Drittel längshin ein 60 Centimeter weiter Dampffammler( mit Stirn- Mannloch), der