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Webereimaschinen : (Gruppe XIII, Section 2) ; Bericht / von Johann Zemann
Entstehung
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Johann Zeman.

Sächfifche Webftuhl- Fabrik( vormals Louis Schönherr) in Chem­nitz( Deutſchland).

Felix Tonnar in Dülken( Deutfchland).

Gebrüder Schmid& Comp. in Bregenz( Oefterreich).

K. k. priv. Tannwalder Baumwoll- Spinnfabrik in Tannwald

( Oefterreich).

Gottfried Bernhardt in Wien( Oefterreich).

B. Wechfelftühlen und Schaftmafchinen.

Platt Brothers& Comp. in Oldham( England).

George Hodgfon in Bradford( England).

Cafpar Honegger in Rüti( Schweiz).

Efcher, Wyfs& Comp. in Zürich( Schweiz).

Socin und Wick in Bafel( Schweiz).

Sächfifche Webftuhl Fabrik( vormals Louis Schönherr) in Chem­

nitz( Deutfchland).

Möhring& Comp. in Berlin( Deutſchland).

Gebrüder Gminder in Reutlingen( Deutſchland).

Felix Tonnar in Dülken( Deutfchland).

Sächfifche Mafchinenfabrik( vormals Richard Hartmann) in Chemnitz( Deutſchland).

Max Strakofch in Brünn( Oefterreich).

Sternickel und Gülcher in Biala( Oefterreich).

K. k. priv. Tannwalder Baumwoll- Spinnfabrik in Tannwald ( Oefterreich).

Gebrüder Schmid& Comp. in Bregenz( Oefterreich).

C. Bandftühlen( Dochtftühlen):

F. Kufsmaul Sohn in Bafel( Schweiz). Felix Tonnar in Dülken( Deutſchland). Anton Ehrlich in Wien( Oefterreich).

A. Webftühle für glatte und geköperte Waare.

Der amerikanifche Web ftuhl für Calico von Rofs zeigte zwei Eigen­thümlichkeiten, in der Schützenbewegung und in der Anordnung der Triebfcheibe. Um die Gefchwindigkeit der Schütze von dem Gange des Stuhles unabhängig zu machen, wird diefelbe, wie diefs Schönherr für feine breiten Tuchftühle fchon lange eingeführt hat, nicht durch Daumen auf der unteren Stuhlwelle, fondern durch Federkraft in Gang gefetzt. Diefe Federkraft wird jedoch nicht aus langen Spiralen und in ihrer Längenachfe entnommen, fondern aus kürzeren, dafür in gröfserer Anzahl vorhandenen Drahtfedern und in einer zur Längenachfe fenk­rechten Richtung, im Sinne der Drehung des Drahtes. Solche Federn follen kräf­tiger und andauernder wirken. Die Einrichtung war im Ganzen einfach und bei den kurzen Proben, welchen Referent beiwohnte, ging der Stuhl ganz vor­trefflich.

Auf beiden Seiten des Stuhles nahe dem Boden ift eine eiferne Spindel gelagert, um welche je fieben Drahtfedern gewunden und an einem Ende in der Spindel felbft befeftigt sind; das andere hervortretende Drahtende legt fich um eine fefte Stange parallel zur Federfpindel. Mit Hilfe einer Herzfcheibe an