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Holzbearbeitungs-Maschinen : (Gruppe XIII, Section 2) ; Bericht / von W. F. Exner, Prof. an der k.k. Forstakad. Mariabrunn
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Dr. Exner.

Pfoften und als Schropp Hobelmafchine eine vortreffliche Verwend­barkeit; ja fogar zu Schlicht- Hobelmafchinen haben fie unter gewiffen Bedingungen vorzügliche Eignung.

In der Werkzeug- Fabrik von J. B. Weifs& Sohn in Wien find Parallel­Hobelmafchinen mit horizontal liegender Welle, und einer kleinen, äufserft fchnell rotirenden Mefferfcheibe aus Bronzegufs im Betriebe, welche zum Abhobeln der Seitenflächen der Handhobel- Kaften mit dem beften Erfolge dienen. Worffam hat eine fogenannte Surfacingmachine conftruirt und auch ausgeftellt, welche man füglich auch eine Parallel- Hobelmafchine nennen könnte, obwohl der Hobel feftſteht und das Werkftück, das Parquet, auf einer Scheibe befeftigt, um eine horizontale Achfe rotirt. Die Action des Werkzeuges ift hier identifch mit jener bei der Weifs'fchen und jeder anderen Parallel- Hobelmafchine.

In Fig. 7 und 8 find zwei Aufriffe der Worffam'fchen Parqueten­Hobelmafchine gegeben, die ohne jede weitere Erläuterung für den Fach­mann verſtändlich find.

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Fig. 7.

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S.WORSSAM& C° ENGINEERS CHELSEA LONDON.

Im Allgemeinen fteht die Rotationsachfe bei Parallel- Hobelmafchinen ver­tical und die wenigen ausgeftellten Mafchinen diefer Art hatten durchgehends verticale Achfen, alfo horizontal liegende Scheiben oder Arme, an denen die Hobel befeftigt waren.

Schmaltz ftellte eine combinirte Tifch- Hobelmafchine aus, bei welcher nebft der verticalen Scheibenwelle zum Abfchroppen der oberen Fläche noch ein horizontaler und zwei verticale Walzenhobel angebracht waren. Diefe Mafchine eignet fich, um Balken, Pfoften, Treppentritte, Staffelhölzer u. f. w. fertig