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Apparate- und Anlagen von Wasserleitungen : (Gruppe XVIII, Section 1) ; Bericht / von C. Frischauf, Obering.
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Apparate und Anlagen von Wafferleitungen.

po August..

B

September

October.

November

December

259.000 Cubikmeter, Hys 249.000

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239.000k 31

$

230.500b 228.000

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Die Leitung ift natürlich ftets für ein Maximal- Verbrauchsquantum vor­bereitet und der Verbrauch wird von den Confumenten felbft geregelt.

Die Waffervertheilung wird auf den Strafsen verfehen durch

59 monumentale Brunnen,

224 Strafsenbrunnen,

33 Pumpbrunnen,

26 Verkaufsbrunnen von filtrirtem Waffer,

456 kleinere Brunnen,

4.500 unterirdifche Mündungen,

240 Mündungen für die Sprengwagen,

2.900 Mündungen für directe Befprengung,

80 Feuerwechfel,

681 Piffoirs.

Ferner geht die Leitung zu

155 Stationsbureaux,

152 Staatsgebäuden,

14 Departementsgebäuden,

83 Gebäuden für öffentliche Hilfeleiftung,

49 religiöfen Bauten,

247 Schulen,

167 Municipalgebäuden,

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N

3 grofsen Parkanlagen( Champs Elysées, Boulogner Holz und Wald von Vincennes),

50 Squares und endlich

38.000 Privatabonnenten.*

Das Quellwaffer ift ausfchliefslich für den Privatgebrauch beſtimmt; doch können die Abonnenten auch von dem anderen Waffer beziehen, welches in den Strafsen circulirt. Das Quellwaffer kann überall bis zu den oberften Stockwerken geleitet werden.

Das Waffer wird in II grofsen Refervoirs gefammelt, welche einen Inhalt von 230.000 bis 250.000 Cubikmeter haben. Von dem gröfsten diefer Refer­voirs, demjenigen zu Ménilmontant, waren eingehende und deutliche Pläne auf der Ausflellung. Ein Refervoir auf dem Montrouge, welches das Waffer der Vanne aufnehmen foll, ift noch im Bau begriffen und wird einen Faffungsraum von 305.000 Cubikmeter erhalten.

Das Refervoir von Ménilmontant ift zweiftöckig; die beiden unteren Räume, mit einem Inhalte von 28.700 Cubikmeter, nehmen das Waffer der Marne auf, welches von St. Maur aus dahin gepumpt wird, bei einer Druckhöhe von 100 Meter. Die beiden oberen Baffins mit einem Inhalte von 100.000 Cubikmeter nehmen das Waffer der Dhuis und der Quelle von St. Maur auf. Die beiden Stockwerke find durch o 37 Meter ftarke Kreuzgewölbe von Cement Mauerwerk getrennt. Die oberen Baffins haben noch eine leichte Decke von o'07 Meter ftarkem Kreuzgewölbe bei 6 Meter Spannweite und diefe Gewölbe find mit einer 0 40 Meter ftarken Rafenfchichte überdeckt. Die nützliche Oberfläche des Refer­

Diefe Zahl erfcheint gering im Vergleiche mit der Abonnentenzahl in London, welche über 500.000 beträgt. Es kommt diefs daher, dafs die Häufer in Paris fehr grofs find und dafür ihre Anzahl nur 70.000 beträgt.

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