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Künstliche Blumen aus verschiedenem Material als: aus Stoffen, Papier, Gold, Silber, Wolle, Chenille, Perlen, Band, Federn, Haaren, Muscheln, Fischschuppen, Wachs und Leder naturgetreu herzustellen ; nebst einem Anhang über Blumen- und Farben-Symbolik ; ein Handbuch für Blumenarbeiterinnen, Modistinnen und Dilettantinnen ; nach französischen Quellen bearbeitet und ergänzt ; illustrirt mit 370 in den Text gedruckten Holzschnitten und einem chromolithogr. Titelblatt / von Mathilde Clasen-Schmid
Entstehung
Seite
237
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Papierblumen. 2Z7

Weisung aus Seite 65 nach; nur nehme man in diesem Falle nicht grünes, sondern korallenrothes Papier. Nach dessen Vollendung bringe man etwas flüssigen Leim in den­selben und füge ihn den vereinigteil Blumenblättern an. Will man eine gefüllte Granatblume, so setzt man zwei oder drei Blätterpflöckchen mehr ein. Halbgeöffnete Knospen sind ebenso herzustellen, nur daß man weniger Blätterkreise dazu verwendet. Man findet dieselben in der Natur meist zwischen Blättertnffs placirt.

Die grünen, lanzettlichen Blätter werden gruppenweise zu fünf und sechs an den Hauptstiel befestigt und erforder­lichen Falls durch ein ihnen angeklebtes Stäbchen unter­stützt. Der Stiel ist mit grünem, röthlich anzumalendem Papier oder mit Holzbraunem zu umwinden.

Techs Blättcrkreise.