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Europa's zu geschehen pflegt, auch hat sich seither die asiatische Geissel ntcht wieder in der früheren Heftigkeit gezeigt.
Die Sterblichkeit in den bevölkertsten Städten und selbst in der Reichshauptstadt erweist verhältnissmässig sogar günstigere Gesundheitsverhältnisse, als die vieler grossen Städte Europa's. Die Fälle von Leuten, welche das höchste Lebensalter erreichen, sind in Brasilien äusserst zahlreich.
Das Clima bietet, je nach den Breitegraden und den örtlichen Verhältnissen, alle die Vortheile, welche die europäischen Einwanderer verlangen können. Ausser diesen günstigen Umständen begegnen dieselben, in der wunderbaren Freigebigkeit des Bodens, den besten Elementen zur Erlangung von Wohlstand und persönlicher Unabhängigkeit.
Regenzeit.
Die Regenzeit beginnt in Brasilien gewöhnlich im November, und dauert bis Juni; doch erleiden diese Grenzen Veränderungen nach Maassgabe der Localitäten.
Vom Amazonas bis zum Flusse Parnahyba regnet es viel; von dort bis zum S. Francisco wenig, mehr jedoch von S. Francisco südwärts.
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Der ungeheuere Bezirk des S. Francisco, welcher die Gegenden umfasst, denen die Bewohner den Namen Sertão( Innere des Landes) geben, ist zwei sehr verschiedenen Jahreszeiten unterworfen, der Regenzeit und der Dürre; die erstere dauert von Januar bis Mai, die letztere von Mai bis Dezember.
Im Juni hört die Vegetation der Pflanzen vollkommen auf, aller Saamen wird alsdann reif; im Juli fangen die Blätter an gelb zu werden und zu fallen, im August bieten Tausende von Meilen den Anblick eines