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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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Rio de Janeiro verspricht die Schafzucht Gedeihen, na­mentlich die edlerer, aus dem Ausland importirter Rassen. Von ihnen sowohl als auch von den älteren hat man schon Wolle von sehr guter Beschaffenheit gewonnen und exportirt, ausser der grossen Menge, welche in der Provinz Minas- Geraes beim Weben und bei ähnlichen Arbeiten zum Verbrauch kommt.

Von dorther wird eine grosse Zahl Hämmel verschickt, um die Schlachterläden der Hauptstadt zu versehen.

Die brasilianische Fauna, obwohl äusserst reich, na­mentlich in den Klassen der Insekten, Fische und Vögel, ist in ihren verschiedenen und zahlreichen Special- Arten noch nicht hinlänglich bekannt. Um indessen eine allge­meine Vorstellung zu geben, wollen wir die wichtigsten auf­zählen, welche zu den schon untersuchten und in den zoologischen Sammlungen der im Naturalien- Cabinet von Rio vertretenen Klassen und Ordnungen gehören.

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Ordnung der Vierhänder.

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Von dieser Gruppe besitzt Brasilien Arten aus den Gat­tungen Stentor, Ateles, Lagothrix, Cebus, Pithecia, Jacchus, Midas und Callithrix.

Zur Gattung Stentor gehören die Guaribas oder Brüllaffen, die grössten und bemerkenswerthesten unter den Thieren dieser Ordnung, welche die Wälder Brasiliens bewohnen. Es finden sich folgende Arten beschrieben: Stentor fuscus, S. seniculus, S. ursinus, S. niger, S. fla­vimanus, S. palliatus, S. flavicaudatus, S. discolor, S. stremineus, S. chrysurus.