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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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gestreiftes, grünrothes, grüngelb: s oder kaiserliches, ägyptisches, einheimisches Ubá und veredeltes Ubá.

Von diesen verschiedenen Arten pflegt das genannte Institut jährlich eine grosse Menge Ableger unter die Pflanzer zu vertheilen. bein iod quia nob

Selbst auf Kieselboden, der für diese Pflanzung we­niger geeignet ist, belohnt sich reichlich die Cultur des­selben, weil, wenn auch die Pflanze sich nicht so gut entwickelt, sie doch dafür Saft von 12-14 Grad Baumé, und viel reineren liefert. an etenisli zit

Auf frischem Boden, wo nur einige Düngungsmittel wie Kalk und Mergel angewendet werden, kann man von einem Hectare( 2.066,1 Quadratbrassen) bepflanzten Landes 6.807, 4 Arroben( 100.000 Kilogramme) am Ende von 15 Monaten erndten, abgesehen davon, dass die auf die Bepflanzung und Bestellung des Landes verwandte Mühe noch den Hülsenfrüchten zu Gute kommt, welche auf demselben Boden gepflanzt werden können.

Ein fleissiger Arbeiter kann 2 Hectare( 4.132,2 Qua­dratbrassen) mit Zuckerrohr bepflanztem Lande besorgen, und kann einen jährlichen Gewinn von Rs. 1: 400$ 000 haben, wenn 68 Arroben( 1.000 Kilogr.) Rohr für Rs. 7$ 000 verkauft wird.

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00 Die aus der Cultur des Zuckerrohres erwachsenden Ausgaben betragen in der Provinz Rio de Janeiro, wo der Arbeitslohn sehr bedeutend ist, durchschnittlich Rs. 130$ 000( 410 Francs) per Hectare, die Zinsen von 8 pCt. von den verwandten Summen mit eingerechnet; der Ertrag jedoch ist ungefähr Rs. 700$ 000( 1,600 Francs), und lässt somit einen Nettogewinn von Rs. 570$ 000 ( 1,295 Francs).

Dieses Resultat stellt sich noch grösser heraus, wenn