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aufträge gingen Vorkehrungen, welche darauf abzielten, den Absatz der erzeugten Produkte zu fördern* Zu diesem Zwecke wurden zunächst die k* k* Taxämter, später die Gefallenökonomate in den einzelnen Provinzen verhalten, den Verschleiß der zum Verkauf an das Publikum bestimmten Veröffentlichungen für Rechnung der Staatsdruckerei zu übernehmen* Allein diese Maßnahme, wie auch die gegen Ende des Jahres 1839 vorgenommene gänzliche Loslösung des Y cr kaufsgeschäfts aus der Tätigkeit der Staatsdruckerei durch die Übertragung des Absatzes ihrer Druckwerke gegen festgesetzte Provisionen an die k. k* Schulbücher-Verschleiß-Administration bewährten sich nicht, denn schon mit Beginn des Jahres 1844 wurde der Verschleiß zur Gänze der Staatsdruckerei rückübertragen* Auch die anfänglich erzielte Steigerung der Arbeitstätigkeit des Instituts sollte wegen der früher berührten Mängel in der Ausführung der Druckerzeugnisse geradezu in das Gegenteil Umschlagen, indem sich immer mehr empfindlicher Arbeitsmangel einstellte, so daß schließlich im Jahre 1840 mehr als ein Drittel des Arbeitspersonals der typographischen Abteilung entlassen und deren Zahl auf 45 beschränkt werden mußte. Nach längerer Beurlaubung wurde der k* k* Rat und Direktor Wohlfarth am 30* Mai des genannten Jahres in den Ruhestand übernommen* In der folgenden nahezu zweijährigen Vakanz des Direktorpostens wurde die Anstalt durch den Vorstand ihrer lithographischen Abteilung Albert Richard, welcher im Jahre 1835 zum Direktionsadjunkten ernannt worden war, geleitet.
SETZER
ABTEILUNG
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