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Urkunden zur Geschichte des Suezkanals / von Georgi und Albert Dufour-Feronce
Entstehung
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Mehrere Private welche sich beteiligen wollen, unter andern Schletter und Brockhaus habe ich bescheiden müssen. Ich wünschte, daß die fünf Stellen, welche nach definitivem Zutritt der Ihnen früher ge= nannten fünf hiesigen Privaten ganz frei blieben, damit wenigstens ihre fünf Aufnahme finden können.

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Diele freundliche Grüße von Sellier und Harkort und Gott mit Ihnen.

in einigen Tagen berichte ich Ihnen darüber.

Dufour.

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Sr. Excellenz Herrn Alex. von Humboldt, Berlin.

Ew. Excellenz

Leipzig, Jan. 1847.

sehr geschätzte 3uschrift v. 10. ds. Mts. benachrichtigt uns zu unserm tiefen und gerechten Bedauern, daß Gründe vorwalten, welche E. E. den von uns innig gewünschten Beitritt zu dem Vereine für die Vor= arbeiten des Canals von Suez nicht gestatten; allerdings hätten wir gewünscht, den Namen eines Mannes der bei allen Völkern gleiche Derehrung findet, unter den Beförderern eines so kosmopolitischen Unternehmens öffentlich nennen zu dürfen und es ist uns doppelt be= dauerlich, in dieser Hoffnung getäuscht zu sein, da es sich durch den späten Empfang Ihrer Erklärung gefügt hat, daß überhaupt das Königreich Preußen bei der Angelegenheit nun gar nicht vertreten wird. Es war uns nämlich nur gelungen einen einzigen Platz für den Fall, daß E. E. zu dem Beitritt sich entschließen sollten offen zu halten, als wir aber am 12. Jhre ablehnende Antwort empfingen, war es uns nicht mehr möglich die äußerst ehrenwerten, bestimmten Anmeldungen, welche von Oesterreich vorlagen, länger im Ungewissen zu lassen, zu dem war die Aussicht, daß sich die von E. E. hoch­geneigtest in Vorschlag gebrachten Herren beteiligen würden, noch immer unbestimmt und der letzte Tag, an welchem die Erklärung über Bildung des deutschen 3weig Vereins abgegeben werden mußte der 11. Januar. E. E. Beweggründe zu ehren, mußten wir uns allerdings bescheiden und daher darauf verzichten unsere Bestrebungen durch den mächtigen Einfluß Ihres Namens öffentlich unterstützt zu sehen. Dennoch wagen wir uns der Hoffnung hinzugeben, daß wenn auch