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Der Aufstand der Hottentotten.
der /Aufstand im ganzen Witboilands aus, um nach wenigen Zeigen auch auf die benachbarten Gebiets überzuspringen. Simon I^opper von Gochas und die «rote Nation" in und um löoachanas schlössen sich den Nebelten an; nur wenig später die Bsthanisr, die Vsldschosndragsr und die geringen, bisher noch nicht aufständischen Beils der Bondslzwarts. Ein gewaltiger, verheerender Brand hatte das weite Grotz-Bamaland erkatzt - treu blieben
allein die Bastards von Nehoboth und der Kapitän der Bottentotten von Berssba, Goliath. Bis deutsche löerrschakt im Süden des Schutzgebietes schien ernstlich gefährdet!
/An die Kapitäne der anderen Bottentottsnstämms und den löäupt- ling der Bastarde von Nehoboth hatte Bendrik Briske geschrieben und sie zur Bsilnahme am /Aufstand aufgefordert. Eines dieser Schreiben lautet in der Übersetzung:
Bietmont, t. Oktober 1904.
„/An meine lieben Söhne und meine Brüder und Kapitäns Christian Goliath von Bsrseba und Paul §rsdsriks auf Bethanien.
Ba ich nicht genügend Papier habe, so schreibe ich Euch beiden diesen Brief zusammen. So mutzt vu, edler Christian, den Brief erst lesen und schnell an Paul schicken. (Beins Söhne! XVie Ihr alle witzt, bin ich seit geraumer Zeit unter dem Gesetz, in dem Gesetz und hinter dem Gesetz (der Deutschen) gelaufen, und zwar wir alle mit aller Gehorsamkeit, doch in der Boffnung und mit der Erwartung, datz Gott der Vater die Zeit kommen lassen möchte, wo er uns erlösen würde aus dieser zeitlichen Mühsal.
So weit Habs ich in §risdsn und mit Geduld getragen, und alles, was auf mein kösrz drückte, Habs ich an mir vorbeigehen lassen, weil ich die Büke des lösrrn erwartete. Doch ich will nicht viele XVorte an Euch
öottsntott.
Pwk. Dr. S. kritÄi pkot.