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gänse und Lnten, alle aber nur vereinzelt, verglichen mit der überreichen Vrnis anderer afrikanischer Leen, ist dies eine sehr ausfällige Erscheinung. Sie entspricht aber der ganz allgemein feststellbaren Armut des Kiwu an Lebewesen überhaupt. Ich hegte gelinde Zweifel an der Richtigkeit der Angäbe Kandis, daß lebende Muscheln in diesem großen Wasserbecken völlig
Reiherkotonie.
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fehlen sollten, muß diese Angabe jetzt aber durchaus bestätigen. Ja, ich kann sogar noch hinzufügen, daß ich auch andere, in unseren Gewässern weit verbreitete Tierformen, wie die Süßwasserschwämme und Moostierchen, im Kiwu-See vermißte. Ausrecht erhalten dagegen muß ich meine Zweifel an der Behauptung Kandis, die das vorkommen von Medusen im Kiwu-See betrifft. Die Medusen waren bis vor kurzem nur als Meeresbewohner bekannt. Deshalb erregte es Aussehen unter den Zoologen, als von dem hochverdienten, leider dem Fieber erlegenen Afrikasorscher Dr. Richard Boehm im Tanganjika