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Eindruck, von der Achtung gebietenden Würde aber, die uns bei den Häuptlingen Ruandas aufgefallen war, besaß er nichts. Als ich ihm mein Leid geklagt hatte über die ergebnislose Jagd, versprach er, die Batwa zu holen, die irgendwo im Innern der Insel wohnen sollten. Sie wären die einzigen, die die schlauen und scheuen Affen zu erbeuten verstünden. Tags darauf erschienen sie wirklich, unter dem Gejohl unserer Leute, die nicht weniger neu-
Batwa auf ltwidschwi (in der Mitte Or. Lchubotz).
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gierig auf diese seltenen Gäste waren, als wir selber. Im Rugege-Wald hatten wir zum ersten Male ihre Spuren gefunden. Aus einem Frühpirschgang, noch vor Sonnenaufgang, stieß ich auf ein kleines Lager von ihnen, aber sie hatten mich erblickt, lange bevor ich sie sah, und flüchteten in den Wald, wilden Tieren gleich. Das gab meinem damaligen Mtussi-Führer Veranlassung, allerhand Fabelgeschichten von ihnen und ihrer Lebensweise zu erzählen, und seitdem umgab sie etwas Geheimnisvolles, das sich in den Augen unserer Leute zu Furchtbarem steigerte. Infolge davon war ihr Anblick für uns alle gewissermaßen eine Enttäuschung. Ich selber hatte sie mir kleiner vorgestellt, als ich sie in Wirklichkeit fand. Ihre Maße schwankten zwischen