Appreturmittel und Harzproducte.
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20.300 Rubel und Norwegen- Schweden für 14.000 Rubel an ruffifcher Haufenblafe importirten. Italien, Spanien, Griechenland, fowie Dänemark bezogen im Jahre 1871 direct keine ruffifche Haufenblafe.
Von den Ausftellern find insbefondere J. Ananoff in Salianfk und J. Makaroff, Aftrachan, endlich Carl Müller in St. Petersburg zu nennen, welcher Letztere eine fehr intereffante Collection der Handelsforten ruffifcher Haufenblafe der Firma G. A. Hauff& Co. in St. Petersburg ausgeftellt hatte.
Diefelbe enthielt Proben fehr fchöner gedrehter Haufenblafe" Wefiga" von Accip. Hufo, dann einer ungebleichten Prima- Blätterhaufenblafe von Accipenfer Güldenftädtii,„ Offetrowa" und einer Prima gebleichten Blätterhaufenblafe derfelben Abftammung, fämmtlich im Preife von 180 Rubel per Pud; ferner„ blutige Offetrowa" à 160 Rubei per Pud, fowie Bellug a- Blätter( Accip. Hufo). gleichfalls zum Preife von 160 Rubel, endlich Samowoi- Haufenblafe( von Silur. Glanis) zum Preife von 80 Rubel, fowie eine künftliche, übrigens recht gut ausfehende Samowoi- Haufenblafe zum Preife von 60 Rubel per Pud. J. Ananoff und J. Makaroff hatten gleichfalls fehr hübfche Proben von Prima- Blätter- und Prima gedrehter Haufenblafe ausgeftellt.
Von anderen Ländern war fogenannte Haufenblafe nur aus BritifchIndien, den franzöfifchen Colonien und der Türkei zur Ausstellung gebracht worden Indien ftellte zwei Sorten diefes Productes aus, und zwar Fish maw von Polynemus plebeijus und Fish maw von ,, Labomigus", die einander ziemlich gleichkamen und das bekannte Ausfehen der oftindifchen Haufenblafe zeigten.
Aus den franzöfifchen Colonien war von St. Pierre und Miquelon die bekannte Haufenblafe von Gadus Morhua ausgeftellt, während die Türkei einige Sorten theilweife ziemlich unanfehnlicher Haufenblafe von nicht näher bezeichneter Abftammung aufzuweifen hatte.
Ein der Haufenblafe angeblich im Verhalten fehr ähnlicher Fifchleim war von China( Ningpo) ausgeftellt worden. Der Preis diefer Waare war zu 12 sh. per Picul angegeben.