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J. F. Radinger.
Cent. 100
T
0
HO
Icel
I Meter
Mafsftab 1:24 der Natur.
Jetzt enthielt. Die mittlere Breite eines folchen Lederkeiles mafs 50 Millimeter und jeden befeftigten zwei durch fämmtliche fieben Schichten( 35 Millimeter)
reichende Nieten.
Diefer Riemen, angewendet um von der kleinen fchmalen mittleren. Schwungfcheibe den Effect der Mafchine ficher abgeben zu können, erfüllte völlig feinen Zweck und die trüben Kreislinien in der Rinnentiefe fprachen dafür, dafs kein Gleiten platzgriff. Die keilförmigen weichen Lederanfätze preffen fich nämlich in die Keilnutn und da die mitnehmende Reibung nicht unten an einem cylindrifchen Boden, fondern an feitlichen radialen Wänden auftritt, wo jedes Gleiten nur mit verfchiedenen relativen Gefchwindigkeiten möglich würde, erfüllte fich das Beabfichtigte beffer als fonft.
Der Schieberkaften lag horizontal am Rücken der Mafchine gefondert aufgefchraubt und das Dampfeinftrömrohr fetzte fich oben mitten auf den blanken Schieberkaftendeckel, was eigentlich befremdlich fchlecht genannt werden mufs.
Der Schieberantrieb gefchah mit einer in der Horizontalebene fchiefziehenden Excenterftange, welche ihren Richtungsbruch in der Verticalebene durch einen kleinen fchwingenden Hebel auf einer Achfe erhielt, die fich oben quer über den Geradführungsfchienen ftützte.
Die eifernen Kolben- und die Schieberftangen follen nicht gedreht, fondern blos kalt gewalzt worden fein, wodurch eine härtere Schichte aufsen kommt, welche dem Verreiben widerfteht. Thatfächlich waren die Stangen rund und hielten die mit aufgefchraubten Kappen verfehenen Stopfbüchfen gut dicht, was aber eben auch fonft kein grofses Verdienft ift.