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Peter Zwiauer.
gewinnen. Intereffant bei diefen Conftructionen war der Mangel eines Bodenventils. Diefes ift durch eigenthümliche, von derfelben Firma erzeugte Ejectionsapparate erfetzt. Sobald die Pumpe in Gang gefetzt werden foll, wird der Ejector dazu benützt, das Saugrohr mit Waffer zu füllen, worauf die Pumpe anlaufen kann. Die Conftruction diefer Ejectionsapparate foll indefs in einem späteren Abſchnitte foweit beleuchtet werden, als es das geheimnifsvolle Dunkel, welches über den Producten diefer Firma liegt, geftattet.
Eine andere, gleichfalls neue Conftruction bietet die Helicalpumpe, Patent Boulton& Imray, von Brotherhood& Hardingham, derfelben Firma, welche mit ihrer Paragon dreicylindrigen Dampfmafchine gerechtes Auffehen hervorrief. Diefe Pumpe war auch in Verbindung mit einer folchen Dampfmafchine in Thätigkeit und arbeitete bei geringer Tourenzahl fehr ruhig. Die Pumpe befteht aus einem Rade an deffen äufserem Umfange acht genau radial geftellte, gegen die Achfe etwas verdrehte Schaufeln angegoffen. Das Gehäufe um das Rad ift fo befchaffen, dafs der Canal in der doppelten Breite der Schaufeln fich von einem Punkte des Umfanges in einer Schraubenlinie um den ganzen Umfang herum zieht. Am Eingange liegt die freie Hälfte des Ca nales ganz unten an den Schaufeln, am Austritte ganz oben. Der Canal befchreibt alfo eine richtige Schraubenlinie. Er ift, fobald er fich dem Rade nähert, aus dem cylindrifchen Querfchnitt gegen den rechteckigen zugeführt und beim Austritte wieder in den cylindrifchen. Die Zapfen laufen in zwei Stopfbüchfen, und die Riemenfcheibe zum Antrieb fitzt freitragend.
In Verbindung mit der dreicylindrigen Mafchine war die Aufftellung horizontal; unten das Pumpengehäufe, über welchem die Mafchine fituirt war, fo dafs die Kurbelwelle direct an die Achfe des Pumpenrades angriff. Die Pumpe ohne Mafchine ftand vertical, das heifst, die Achfe horizontal. Das Gehäufe beftand aus zwei Theilen und war aufserdem noch mit einem Deckel verfehen. Der untere Theil dient nur dazu, die Pumpe an ein Fundament zu befeftigen. Der gröfste Vortheil diefer Pumpe ift der, dafs, wie durch Verfuche bewiefen wurde, für die gleiche Leiftung die Umfangsgefchwindigkeit halb fo grofs ift, als die einer gewöhnlichen Centrifugalpumpe.
In der englifchen Abtheilung der Mafchinenhalle war ferner von John& Henry Gwynne in London eine ganze Reihe von Centrifugalpumpen in den verfchiedenften Aufftellungen zu den verfchiedenften Zwecken ausgeftellt. Neben den gewöhnlichen Centrifugalpumpen für Riementrieb waren Schwingpumpen mit Dampfantrieb, welche bald. direct auf die Achfe eines Laufräderpaares gefetzt, bald auf einem Geftell, welches auf den Achfen der zwei Laufräder ruht, befeftigt waren. Auf ein gemeinfchaftliches, gufseifernes, hohles Bett war fowohl das Pumpengehäufe gefchraubt, als auch der Dampfcylinder einer kleinen Dampfmafchine. Die Achfe des Flügelrades war zugleich Kurbelwelle, und mufs alfo die Mafchine fehr bedeutende Gefchwindigkeiten annehmen. Die Achfe war gekröpft und an einer Seite war das Pumpenrad, an der andern Seite eine Riemenfcheibe, welche zugleich als Schwungrad dient, angebracht, um die Pumpe bei ausgehängter Triebftange auch durch Riemen in Bewegung fetzen zu können. Die Steuerung der Dampfmafchine war durch einen Mufchelfchieber bewirkt Die Mafchine war complet und die Triebftange war am Kreuzkopfe gegabelt. Diefer war in einer einfachen Schlittenführung und durch übergelegte Lineale am Abheben gehindert. Die Regulirung der Dampfzuleitung war durch einen von Hand zu bewegenden Schieber, wahrfcheinlich Gitterfchieber bewirkt; das