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Johann Stingl.
bis zu 150 Brenner und für 200 Brenner und darüber; ferner Regulatoren für gröfsere Gasleitungen( Régulateurs d'émiffion).
Diefe letzteren Regulatoren haben eine etwas abweichende Conftruction von den früheren.
Während bei den erfteren der Druck für einen beftimmt begrenzten Gasconfum merkbare Veränderungen nicht erleidet und diefelben rafch durch den Regulator ausgeglichen werden, find diefe Druckfchwankungen bei gröfseren Städteleitungen oft bedeutendere und es handelt fich darum, diefe Druckfchwankungen rafch auszugleichen und in der Stadt einen conftanten Druck zu erhalten.
Diefs erreicht Giroud dadurch, dafs er von einem beftimmten Punkte des Röhrennetzes der Stadt ein enges Rohr,( tuyau de retour)( 25 bis 30 Milli meter im Lichten) zu dem Druckregulator in der Gasfabrik zurückführt, welches das Gas unter die Glocke des Regulators bringt und fo die Schwankungen im Drucke demfelben mittheilt.
Fig. 4 ftellt einen Régulateur de confommation für über 200 Brenner dar. Die Einrichtung desfelben ift folgende:
m
Fig. 5.
G
Das Leuchtgas gelangt aus dem Refervoir durch A in die Kammer B; von da zwifchen dem Ventil 6 und der unteren Wand der Kammer B in den Raum C. Durch das Rohr D wird das Gas weiter geführt. Die Kammer B fteht mit ihrem Inneren durch die Röhre Emit dem Raume Fin Verbindung, der nach unten zu mit Waffer abgefchloffen ift. Der Druck, der in B herrfcht, theilt fich daher F mit. Steigt derfelbe in B, fo auch in F. Hiedurch wird die Glocke G, die mit ihr verbundenen Schwimmer h, ferner die Syphon n, m und die Röhre o gehoben.
Da nun das Kegelventil b durch die Röhre a und durch die Verfteifung v mit der Glocke feft verbunden ift, fo mufs das Ventil in diefem Falle fich ebenfalls heben, wodurch die Durchlafsöffnung für das Gas verengert und hiedurch die ungünftige Wirkung des erhöhten Druckes behoben wird. Ift der Druck bei B geringer, fo öffnet fich das Ventil 6 nach abwärts, es kann mehr Gas nach C gelangen.
Treten nun Gasfchwankungen im Confume ein, fo werden diefelben durch D fich bemerkbar machen. Ift der Confum zum Beiſpiel ein erhöhter, fo tritt momentan eine Art Verdünnung im Raume Cein. Diefe Verdünnung wird fogleich ausgeglichen durch die Röhre a und den Raum K, der durch s mit a in Verbindung fteht. Gas ftrömt alfo in entgegengefetzter Richtung der Pfeile nach C hin. Hiedurch kommt das früher erwähnte bewegliche Syftem zum Sinken, das Ventil b bewegt fich nach abwärts und mehr Gas kann nach C gelangen.
Umgekehrt find die Bewegungen von Gas und Glocke, wenn der Confum fich plötzlich verringert. Dabei fchliefst fich das Ventil in entsprechendem Mafse. Dafs die Dimenfionen und Belaftungen durch die Gewichteg ganz genau berechnet und approbirt find, verfteht fich von felbft.
Die nähere Einrichtung eines Régulateur d'émiffion mit einem Rückflufsrohre( tuyau de retour) erhellt aus der Fig. 5.