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Dr. W. Tinter.
zu leiften, einen Vorzug vor der Amsler'fchen Conftruction. Das Polarplanimeter Miller- Starke war bei Starke& Kammerer in der öfterreichifchen Abtheilung ausgeftellt.
Näheres über Polarplanimeter und den Integrator findet man: Ueber die mechanifche Beftimmung des Flächeninhaltes, der ftatifchen Momente und der Trägheitsmomente ebener Figuren, insbefondere über einen neuen Planimeter. Von Jacob Amsler. Schaffhaufen 1856.
Polarplanimeter von J. Amsler- Laffon in Schaffhauten. Juni 1873. Polarplanimeter von Amsler in: Graphifche Statik von Culmann.
Zürich 1866.
Handbuch der niederen Geodäfie von Fried. Hartner. 1873.
Allgemeine Theorie des Polarplanimeters nach Stampfer, von Dr. Anton Schell. Sitzungsberichte der mathematiſch- naturwiffenfchaftlichen Claffe der k. Akademie der Wiffenfchaften. Wien. LVIII. Band.
Dr. E. Winkler: Ueber das Momentenplanimeter von Amsler. Zeitfchrift des öfterreichifchen Ingenieur- und Architekten- Vereines. 1870.
Das auf Linearcoordinaten gegründete Planimeter von Wetli und Starke war in der neueften Conftruction nach G. Starke von der Firma Starke & Kammerer ausgeftellt. Die Fig. 32 zeigt das Bild diefes Planimeters. P ift die metallene Unterlagsplatte, S1, S2 und s₂ find die drei auf derfelben zu einander parallel geftellten Schienen, über welchen fich der auf den drei Rollen ruhende Wagen w leicht bewegen läfst. Auf letzterem find noch die Ständer zur Aufnahme der beiden zwifchen den Schraubenfpitzen σ fich bewegenden Rollenpaare p 5₁ aufgebaut; letztere dienen dem Lineale Z als fichere Führung. Die Bewegung von L erfolgt meift fenkrecht zur Richtung der Schienen. Der an dem Lineale bei e und e₁ befeftigte Silberdraht fchlingt fich um die mit ihrer Achfe B im Ständer A eingelagerte Welle W. An dem oberen Ende von B ift die mit Papier überzogene Glasfcheibe S entſprechend befeftigt. Durch die an dem einen Ende des Lineales angebrachte Hülfe geht der mit einem kleinen Gewichte G befchwerte Fahrftift s.
Fig. 32.
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Durch diefe Conftruction kann man durch gleichzeitiges Bewegen des Wagens und des Lineales die Spitze s jeder beliebigen Bewegung nachfahren; durch diefe Bewegung wird aber auch die Welle W und mit ihr die Scheibe S in rotirende Bewegung verfetzt.
Bis zu den bisher genannten Theilen find alle von 1850 bis 1870 ausgeführten Inftrumente fo gut wie identifch. Der fernere Aufbau ift nun folgender: